Nach unten Skip to main content

Autor Thema: Auf geht's in ein neues Leben (Hoffentlich)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Hehehe, wie so oft. Entweder es läuft alles und man schreibt nicht oder die Kacke ist am brdeln und man schreibt nicht,..

Schön das Du Dich mal gemeldet hast  ;) ;)
  • IP logged
8.12.1974 :) Schlechter geht immer, BESSER aber auch :)
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Stella

S
Wie gesagt, ich bin bei euch   :-*
  • IP logged
 

S
Hallo ihr Lieben, ich hoffe es geht euch allen gut. Heute ist wieder ein Meilenstein für mich... 10 monate bin ich nun Spielfrei. Ich habe diesen monat einen weiteren Kredit komplett abzahlen können 🥳 damit wären es insgesamt 4 in der Zeit.  Am Anfang bin ich sehr blauäugig an die Sache gegangen und dachte ach.. 3 Monate und du bist auf stand..  so einfach war es jetzt dann doch nicht, ich gönne mir weiterhin sehr wenig und versuche nur mit dem nötigsten auszukommen, woran ich mich aber bereits mehr oder weniger auch gewöhnt habe. Das ich es meiner mutter gesagt hatte war das wichtigste und beste was ich machen konnte. Ich gebe ihr Geld,  was sie für mich zurück legt, mal mehr mal weniger, aber für mich die beste Option sollte mal das Auto kaputt gehen oder oder oder.
Lust zu spielen habe ich nicht, daran denken tu ich tatsächlich auch wenig, dennoch ist es präsent und immer da.... so, das war mein update 🤗

Liebe Grüße
  • IP logged
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Wirbelwind, Benji1345

S
Hallo Andre  :).. Ich schreibe morgen meine Antwort... Vielen Dank für deine Nachricht 🤗
  • IP logged
 

Es hört sich immer alles so schön an, dass ich es immer gar nicht glauben kann,
wie seicht Du in die Abstinenz kommst.

Ich denke es kommt darauf an, wie man seine Abstinenz umsetzt.
Diesen "inneren Frieden" kenne ich ja selbst ganz gut.
  • IP logged
 

10 monate bin ich nun Spielfrei.

Ganz sicher werden noch viele weitere dazukommen.
Irgendwann ist es nur noch eine Zahl. Monate oder Jahre.
Egal.
Wichtig ist, dass du im Leben angekommen bist.

TOP Leistung
  • IP logged
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Stella

Danke das Ihr eure Gedanken geteilt habt, um nicht wieder falsch verstanden zu werden hab ich schlichtweg die Klappe gehalten.

Auch ich bin mir nicht sicher ob das alles so der Wahrheit entspricht -auch ohne das böse zu meinen- und kann mir schlecht vorstellen das alles so rosig aussieht wie es hier rüber kommt,..

SCHÖN wenn es wirklich so ist aber auch nicht weiter schlimm wenns nicht ganz so ist liebe Stella, letzenendes musst du selbst in den Spiegel schaun können und DU entscheidest was du schreibst  :)
  • IP logged
8.12.1974 :) Schlechter geht immer, BESSER aber auch :)
 

Hallo,

Hey da mach ich auch mal mit.
Mit  Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Harmonie, Ausgeglichenheit, Stille ,Losgelöstheit, Einigkeit mit der Umwelt.....
was auch immer innerer Frieden bedeutet.....hätte ich in meinem Leben gar nichts erreicht. 
Mein Antrieb entstand / entsteht da aus ganz anderen Sphären.
Aber zugegeben, mit dem Ziel eines Tages mich in meinem inneren Frieden zu finden und diese Tage stehen zweifellos bald an.
Dies wäre aber meinem Alter geschuldet, da selbst einer wie ich, es sich dann auch einmal gönnt.
Dann ist es auch mehr als "nur" ein Gefühl, sondern das Ergebnis meines geführten Lebens.
Keine Ahnung wie es euch dabei so geht, aber halt einmal fünfe gerade sein zu lassen wäre mir viel zu wenig.
Daran ändern auch keine Weisheiten großer Denker etwas, die genau auf unsereiner ausgelegt wurden nichts.

Nehme ich doch gleich einmal ( aus aktuellem Anlass ) Alex, Benji und LM mit ins Boot.
Wie weit ist es denn ausreichend spielfrei zu sein ?
Um dann auch wirklich eine ausreichende Kontrolle über sich selbst zu haben.
...Um es eben auch zu bleiben ?
Wo hört eigentlich Verleugnen auf und wo fängt Verharmlosen an?

Mit Einsicht fängt es doch erst einmal an, um dann mit fachkundiger Hilfe, Erfahrungsaustausch über Selbsthilfegruppen, Therapien ...
ambulant oder stationär und weiteren Hilfsangeboten genau jenes zu erkunden......
Warum bin ich so und warum spiele ich und wie kann ich mich soweit verändern um weiterhin sehr gut zurecht zu kommen.  

Nun gut, hier bei uns herrscht schon eine größere Akzeptanz im Forum.
Wo jeder seinen Weg so gehen kann und dann darüber berichtet, weil letztendlich alles doch aus eigener Erfahrung entsteht und sich dann weiterentwickelt.
Und ich möchte gerne daran erinnern wie wichtig genau jene Lebenszeit auch ist, es gut und gezielt anzugehen!
Alle anderen Freiheiten wurden mir einst, auch in diesem Forum kaum Raum gegeben!
Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

Liebe Grüße
  • IP logged
« Letzte Änderung: 05.07.2025 09:17:58 von Jacky1 »
 

Für den einen reicht es halt, einfach nicht zu spielen, für den anderen nicht.

Moin, das ist etwas zu "kurz" gedacht. Es geht nicht darum "einfach nicht zu spielen".
Wir alle wissen, dass das keinesfalls genügt.

Wichtig ist mit allem im Reinen zu sein. Kein verlogenes Halb-Nichtspielerleben zu leben,
wo man sein kleines "Geheimnis-chen"  schön für sich behält.

Klar, offen und ehrlich mit seinem Lebensumfeld sein.
Dann fühlt man sich beim Nichtspielen auch unterstützt und gesichert.

Wenn dann keine weiteren Faktoren im Spiel sind, kann man trotz ständiger und harter Arbeit an sich selbst,
sehr wohl mit sich im Reinen sein und die 30 jährige Spielsucht keine Rolle mehr im Alltag spielen.

Diese Mentalität Berichte in Frage zu stellen, wenn es jemandem oberflächlich betrachtet,
"leicht" fällt nicht zu spielen, kommen komischerweise nur von Leuten, die sich selber große Lebenslügen warmhalten.

Kann ich aber auch verstehen. Eine offene Wunde schmerzt halt immer wieder, bis man sich nicht mehr vorstellen kann, dass man auch schmerzfrei leben könnte.

War das jetzt das Wort zum Sonntag ?

Stella, lass dich nicht irritieren :-)
  • IP logged
 

Auch ich muss zugeben, dass ich bei dir Stella ein mulmiges Gefühl hatte, was deine Abstinenz betrifft, deshalb auch mein Post in der Erfolgstabelle. Entschuldige dafür, ich möchte dies aus meiner Sicht erklären: Wir kennen alle die Personen (auch ich zähle mich dazu, da es bei mir damals genauso war) man meldet sich hier an, ist anfangs aktiv, schreibt fast täglich und tauscht sich aus, irgendwann wird es weniger, man fühlt sich stark genug, meint es geschafft zu haben und dann folgt der Rückfall. Diese Sorge hatte ich auch bei dir, umso glücklicher macht es mich, dass du dich direkt gemeldet hast, weiter abstinent bist und deinen Weg gehst.

Zu der Thematik mit dem „reicht es einfach nicht zu spielen“ (sorry, weiß nicht wie die Zitat Funktion so richtig funktioniert, schreibe aber auch am Handy) möchte ich ganz klar sagen, nein, es reicht nicht, einfach nicht zu spielen.

Wir sagen uns oft: für die nächsten 24 Stunden will ich spielfrei bleiben. Ganz klar, am Anfang eine Waffe für jeden Spielsüchtigen. Der Spieldruck kommt, bei jedem, egal ob alt oder jung, egal ob Mann oder Frau, wenn man sich selbst sagt, nein die nächsten 24 Stunden will ich spielfrei bleiben, kann man diesen Druck anfangs gut stoppen.

Aber sind wir mal ehrlich, wenn man sonst gar nix tut, außer sich diesen Satz Tag für Tag vor Augen zu halten, wird man irgendwann scheitern. Somit genügt es nicht „einfach nicht zu spielen“. Wenn man diese Einsicht hat, ist man in der Lage dahinter zu schauen, um zu erkennen, dass es viel mehr ist, als nur nicht zu spielen. Und das haben ja schon Fred, Jacky und André gut auf den Punkt gebracht.

Zurück zu dir Stella: wir möchten dich alle in unserer „Familie“ beibehalten, nimm dir unsere Beiträge zu Herzen, ich bin mir sicher das diese dich auf deinem Weg weiterhin begleiten werden und Glückwunsch auch von mir, dass du die letzten 10 Monaten spielfrei bist
  • IP logged
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Stella

B
Also ich kann gerne mal kurz berichten, wie sich das "Nur nicht spielen" (:D) bei mir gestaltet und was ich dabei mache.
Nicht zu spielen ( Suchtentwöhnung) war der erste Schritt. Nach den ersten paar Tagen, konnte ich auch etwas klarer denken. Und dann begann durch die (mehr oder weniger) täglichen Berichte die eigentlich "Reise".
Dazu habe ich auch mit meinem Umfeld darüber gesprochen. Auch reflektierend, vor allem mit meiner Freundin.
Aber die grössten Erkenntnisse kamen durch die Reflexion beim schreiben. Manchmal auch beim vorherigen davor sitzen, oder dabei nachher nochmal meine Posts zu lesen.
Wichtig war/ ist für mich auch das lesen im Forum, mit dem Wissen, das es anderen auch so geht.

Aber die größten Knackpunkte waren die Emotionalen.
1. Schritt die Trigger - Emotionen erkennen.
2. Das durcharbeiten, warum ist diese Emotion da und warum kann bzw. will ich diese gerade nicht fühlen und Sie mit spielen verdrängen überdecken.
3. Immer wieder wiederholen.
4. Zwanghaftes Verhalten, was nicht direkt die Spielsucht betrifft, auflösen (Sport, Alkohol, etc) auch hier waren/sind es oft emotionale trigger.
5. Mein Selbstwertgefühl nicht an Tätigkeiten binden. und menschlicher mit mir selber umgehen. Stichwort Fehler macht jeder.

Dazu habe ich kein Online Banking. Theoretisch kann ich jeden Monat 90 € ohne meinen TAN Generator überweisen und Paypal habe ich auch noch.
Aber Vor allem war es das Bewusstsein zu etablieren, das ich in dieser Hinsicht bin wie ich bin. Das zu akzeptieren. Das ich nun eben Spielsüchtig bin.
Weil ich so mein Leben schätzen lerne. Dispo ist von 3300 € auf 250 € runtergekämpft :)

Einmal kurz von meiner Seite :)
  • IP logged
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Stella

B
P.S. was mich immer auf Kurs hält ist die Möglichkeit eines Rückfalls. Da es diese Option gibt, bleibe ich immer wachsam, gerade wenn ich merke, dass ich zu viel auf Social Media bin oder die Inhalte nahe ans Spielen kommen.
Am Ende des Tages will ich diese Gefühle die mit dem Spiel zu tun haben nicht mehr fühlen, stattdessen meinen "echten" Gefühlen nachgehen, die auf sozialen Bindungen Fußen.
  • IP logged
 

S
Hallo zusammen,  entschuldigt, ich bin gerade im Urlaub und habe erst jetzt eine ruhige Minute um in Ruhe zu antworten.

Um es mal ganz klar und deutlich zu sagen, ohne es böse zu meinen, aber ob mir hier alle glauben oder nur die Hälfte oder nur ein einziger oder niemand, ist mir eigentlich ziemlich egal.. Ich habe nicht mehr gespielt. Punkt. Ich bin stolz, ich bin richtig stolz. 
Ich war an einem Punkt wo ich unfassbar verzweifelt war, wo ich auf mein Leben geguckt habe und einfach nur ein Schlachtfeld sah aus
lügen und noch mehr Lügen.

Ich bin in allen Bereichen ein sehr sturer Mensch und habe, durch die Offenheit zu meiner mutter, einen starken Rückhalt gefunden. Am anfang, wie ihr wisst, wollte ich es ihr nicht sagen, wollte es alleine schaffen, wie immer davor.. jetzt war ist mir klar; hätte ich es ihr nicht gesagt, wäre ich wieder rückfällig geworden. Glaubt nicht das es einfach war/ist... Werbung von Casinos muss ich weggucken, wenn ich in einer Kneipe bin kann ich nicht zugucken wie sie spielen.
Ich sage nicht das ich geheilt bin, das wäre Blödsinn, ich behaupte auch nicht das mein weg der ideale ist, aber für mich funktioniert es, für mich fühlt es sich gut an

Und um jetzt auf das : ich gönne mir nur das wenigste einzugehen... als ich spielte, war ich sehr erfinderisch was das beschaffen von Geld anging.  Und wenn ich in der Zeit gerade nicht spielte und trotzdem ein paar euros hatte wurden die für Klamotten, Essen gehen und und und rausgehauen.. das mache ich jetzt, aber in maßen und es muss nicht mehr jeder Cent ausgeben
 werden, das meine ich mit ich gönne mir wenig!

Was mich am meisten auf Kurs hält ist, wie im Februar schon geschrieben, eine neue liebe.. Ich bin glücklich und es ist etwas echtes und erfüllt mich aktuell mit sehr viel Frieden und Harmonie. So, jetzt werden die Stimmen wieder laut mit : was ist wenn es auseinander geht? Sucht sie dann wieder Trost im Spiel? Andere frage: was ist wenn mich morgen ein Bus überfährt?

Danke für eure zahlreichen Antworten, entschuldigt wenn ich nicht auf alles eingegangen bin (fragt dann nochmal bitte, ich schreibe über das Handy und es schwierig hier etwas zu zitieren o.ä.)
  • IP logged
 

Hallo Stella,

es ist klasse dass es dir gut geht und du nicht mehr spielst.
Etwas was sich die meisten wünschen wenn sie hier im Forum anfangen zu schreiben.
Darum ist es ja auch da, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu stützen und fördern.
Dabei könnten wir es ja belassen, einmal durchwaschen und den Lack aufpolieren.

Komm schon Stella, niemand hier möchte dir irgendetwas vermiesen.
Und sei dir absolut sicher, Hinterfragen oder skeptisch zu sein egal von wem auch immer.
Sollte dich nur vor etwas bewahren / schützen und bedeutet lediglich , dass du auf dich aufpassen solltest.
Dies entstand sicherlich aus eigenen Erfahrungen und ohne dir nun weiterhin unser Hilfeforum zu erklären.....
weißt du es doch eigentlich.

Wir achten aufeinander, mehr ist es nicht!         

Andere frage: was ist wenn mich morgen ein Bus überfährt?

Wenn du dabei auf die Straße und den Verkehr achten würdest, wärst du frei irgendeiner Schuld.
Völlig unangebrachtes Beispiel und auch für mich zählt....ohne es böse zu meinen.

Alles gut Stella und dir einen schönen Urlaub.

Liebe Grüße

 
  • IP logged
« Letzte Änderung: 08.07.2025 20:47:13 von Jacky1 »
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Stella

S
Wie gesagt, war auch von meiner Seite aus keine Kritik an irgendjemanden  :-*
  • IP logged
 

 
Nach oben