Auch ich muss zugeben, dass ich bei dir Stella ein mulmiges Gefühl hatte, was deine Abstinenz betrifft, deshalb auch mein Post in der Erfolgstabelle. Entschuldige dafür, ich möchte dies aus meiner Sicht erklären: Wir kennen alle die Personen (auch ich zähle mich dazu, da es bei mir damals genauso war) man meldet sich hier an, ist anfangs aktiv, schreibt fast täglich und tauscht sich aus, irgendwann wird es weniger, man fühlt sich stark genug, meint es geschafft zu haben und dann folgt der Rückfall. Diese Sorge hatte ich auch bei dir, umso glücklicher macht es mich, dass du dich direkt gemeldet hast, weiter abstinent bist und deinen Weg gehst.
Zu der Thematik mit dem „reicht es einfach nicht zu spielen“ (sorry, weiß nicht wie die Zitat Funktion so richtig funktioniert, schreibe aber auch am Handy) möchte ich ganz klar sagen, nein, es reicht nicht, einfach nicht zu spielen.
Wir sagen uns oft: für die nächsten 24 Stunden will ich spielfrei bleiben. Ganz klar, am Anfang eine Waffe für jeden Spielsüchtigen. Der Spieldruck kommt, bei jedem, egal ob alt oder jung, egal ob Mann oder Frau, wenn man sich selbst sagt, nein die nächsten 24 Stunden will ich spielfrei bleiben, kann man diesen Druck anfangs gut stoppen.
Aber sind wir mal ehrlich, wenn man sonst gar nix tut, außer sich diesen Satz Tag für Tag vor Augen zu halten, wird man irgendwann scheitern. Somit genügt es nicht „einfach nicht zu spielen“. Wenn man diese Einsicht hat, ist man in der Lage dahinter zu schauen, um zu erkennen, dass es viel mehr ist, als nur nicht zu spielen. Und das haben ja schon Fred, Jacky und André gut auf den Punkt gebracht.
Zurück zu dir Stella: wir möchten dich alle in unserer „Familie“ beibehalten, nimm dir unsere Beiträge zu Herzen, ich bin mir sicher das diese dich auf deinem Weg weiterhin begleiten werden und Glückwunsch auch von mir, dass du die letzten 10 Monaten spielfrei bist