Allerdings ist auch die Frage, ab wann man von einer Abstinenz sprechen kann?
Nach 1 Monat , nach 6 oder noch länger? Wann ist er insoweit „gesund“ dass er sich selbst kontrollieren und shoppen kann. Ich kann mir nämlich schwer vorstellen die nächsten 50 Jahre täglich weiterhin mit Angst zu leben.
Nessi, eine Suchthelferausbildung darf man erst machen, nachdem man 18 Monate abstinent war.
In den Selbsthilfegruppen schwirrt irgendwas von 6-12 Monaten umher.
Hängt wohl auch individuell von dem Menschen ab.
Spannender ist die Frage:
Was ist denn "Abstinenz" überhaupt ?
Grob gesagt, eine selbst gewählte Enthaltsamkeit.
Das sagt jetzt eigentlich alles was man wissen muss.
Ich habe mich entschieden enthaltsam zu sein / nicht zu spielen.
Das kann morgen anders aussehen.Mein ganzes restliches Leben lang wird es so sein.
Damit es so bleibt, gibt es in meinem Leben natürlich feste Regeln.
Die Zeit der "Enthaltsamkeit" schafft auch Platz für neue Gedanken.
Und je länger man etwas nicht mehr ausübt, desto verblasster auch die Erinnerungen.
Ganz brutal auf den Knackpunkt gebracht:
Er wird den Rest seines Lebens ein Suchtmensch sein. ( nicht nur Spielsucht, sondern auch besonders anfällig für andere Süchte )
Komm am 16.09. zu unserem Forentreffen / Grillevent, dann kannst du JJ oder meine Frau fragen, ob es sich lohnt den Weg zu gehen.
https://www.spielsucht-soforthilfe.de/index.php?topic=1061.msg12974#msg12974. Ich kann mir nämlich schwer vorstellen die nächsten 50 Jahre täglich weiterhin mit Angst zu leben.
Diese "Angst" sollte er dir nehmen ... jeden Tag ein Stückchen mehr. ( siehe auch den Link im vorherigen Beitrag )