Hallo,
über die ganzen aktiven Jahre passierte schon so einiges.
Irgendwann ballten sich diese ganzen negativen Erinnerungen immer mehr in meinem Kopf.
Nach außen gelang es mir schon ganz gut sie zu verdrängen...aber nicht nach innen.
So war es schon ein Tiefpunkt der mich dazu brachte anzufangen endlich etwas zu unternehmen.
Dies hat nichts mit verlorenem Geld zu tun, nur mit meinen kranken Emotionen.
Ich kann sogar den Tag gut bestimmen, in einer Spielhalle, automatisches vegetieren vor einem Automaten.
Wie in einem tiefen Fall und gefühlt gleich psychisch aufzuschlagen.
An jenem Ort und jener Tätigkeit die ich über drei Jahrzehnte fast täglich machte.
Es ging nicht mehr, es war sozusagen vorbei ...ich war tot und nur das Spielen hielt mich am erbärmlichen Leben.
Dabei war es ja dieses, welches alles erbärmlich machte.
Quasi keine Lust mehr zu leben und auch keine mehr zu spielen, ich ging aus der Halle und wartete auch nicht auf mein Geld dass noch im Automaten war.
Wie es auch danach weiterging , egal was auch noch kam, zweimal war ich ja noch spielen danach.
Aber ich fuhr zu meiner Familie, ich bin es ihnen schuldig!
Am Leben zu bleiben und nicht mehr zu spielen, man sagt/schreibt es event. oft leicht.
Lieber wäre ich tot, als wieder jenes Gefühl zu haben und wer mich etwas kennt, so sehr hänge ich eh nicht am Leben.
Also werde ich nichts mehr tun, was mir meinem Lebensatem rauben könnte.
Meine Spielsucht mag immer da sein, ich aber nun auch!
Dieser damalige Tag war gefühlt mein Tiefpunkt und nur zweimal fühlte ich ähnlich .....
bei meinen beiden Rückfällen! ....da zog ich wohl das Spielen doch dem Tot vor.

Liebe Grüße