Hallo,
dann hau ich mal alles raus...
Wenn ein bekannter Sucht- Fachverband es nachdrücklich empfiehlt, natürlich parallel zu den üblichen Sucht - Präventionen, sich in Sachen CB beraten zu lassen. Und dies sogar in einer Kooperation mit einer Rechtsanwaltskanzlei und honorarfrei für eine Erstberatung.
Gibt es auch sicherlich gute Gründe für dieses Vorgehen.
Es ist auch wichtig gegen die Glückspielindustrie und dessen Handlanger vorzugehen, gerade wenn sie sich rechtlich auf einem schmalen Grad befinden oder jenen sogar weit überschreiten.
Doch erwarten hätte man doch durchaus können, dass dies unter einem schützenden Schirm des Verbandes geschieht.
Wenigstens eine Prüfung des eventuellen Antragstellers, inwieweit er denn gefestigt wäre, um einen event. erfolgreichen CB auch vernünftig einzusetzen wüsste. Auch dass diese Gelder den wahren Betroffenen zu Gute kommen, den Angehörigen, Vermietern oder Gläubigern, wird doch einfach jedem
Spielkranken selbst überlassen.
Sich aber alleinig auf eine Rechtslage zu berufen, mit einem gesponserten Hintergrund, wirtschaftliche Interessen erweckt.
Sollte nicht seinen eigentlichen Auftrag darunter leiden lassen, eine Hilfestellung zu sein!
Die jedes Risiko eines erneuten Spielens unterdrückt.
So aber, ist die ganze Interessengemeinschaft dieses Verbandes involviert.
Da gibt es ja fast keinen Weg daran vorbei, für einen Menschen der nicht mehr spielen möchte.
Und mit Sicherheit oft noch weit entfernt, von einer erfolgreichen Abstinenz.
Und es hat ja auch eine Berechtigung, wenn Anwälte mit einer solchen möglichen Vertretung werben.
Aber eine Rekrutierung, über die expl. erste Anlaufstelle zum Thema Spielsuchthilfe? Zumindest für mich und ich weiß auch für andere, es ist mir nicht möglich neben Ehrlichkeit, Offenheit, Selbsterkenntnis und nach dem festen Griff beistehender Hände zu empfehlen und gleichzeitig...
eine Möglichkeit aufzuzeigen, sein verspieltes Geld wieder zu bekommen! Und man kann es mir glauben, ich weiß sehr wohl was es bedeutet Geld zu verlieren.
Ich habe mein eigentliches Leben zurück bekommen, ich habe es mir nicht zurück gekauft.
Dafür war ich bei keinem Anwalt, sondern bei Therapeuten und vor allem Gleichgesinnten.
Denen ich wichtig war und nicht mein Kontostand und einige von Ihnen hätten mir auch eine Unterkunft und was zu essen gegeben.
Und im Recht

war ich vergangenheitlich oft genug nicht, schon gar nicht auf den Seiten Maltas.
Aber soll jeder selbst entscheiden und wer wollte auch sein Geld nicht wieder zurück, gerade wenn er betrogen wurde.
Aber wie geschrieben, ich kann es nicht jemanden empfehlen, der mit der gleichen
Krankheit wie ich auch lebt.
Liebe Grüße