@JJ Entschuldige bitte, das ich nicht gleich geantwortet habe. Wenn ich Sport mache oder draußen bin, dann zieht es mich nicht an die Konsole. Ich hab auch kein Gedankenkreisen oder Spieldruck wie beim Automaten im Vergleich. Es ist eher ein Gefühl von, wo kann ich heute ein wenig gewinnen und Dinge abhacken, erledigen. Und besser sein als andere oder genauso gut. Wenn ich am verlieren bin, breche ich das Spiel ab und starte eine neue Runde. In der Hoffnung das sie besser läuft.
Wenn ich mir mein Spielverhalten anschaue und drüber nachdenke, dann versuche ich auch schlauer zu sein in der Hoffnung zu gewinnen. Das Problem dabei ist, wieviel wäre genug. Könnte ich dann aufhören und stundenlang da sitzen und warten bis es raus ist. Würde ich so viel rausholen können, wie ich verloren habe in den letzten Jahren. Das sind alles Gedanken die gefährlich sind und mich verführen könnten, aber ich bin jetzt einfach mal ehrlich und kritisch. Ich kann das nicht wieder zurückgewinnen, da ich meine Gefühle nicht kontrollieren kann vor dem Automaten. Es ist nie genug, es ist der Gedanke schlauer zu sein, die Wut über die Arbeit und der Stress, der Wunsch einfach zu gewinnen. Also nur ein paar Knöpfe drücken und abkassieren...ganz einfach.
Das einzige was ganz einfach ist, ist alles zu verlieren, Vertrauen, Freunde, Wohnung, Auto und sich selbst.
Ich bin an einem Punkt in meiner Therapie, wo es jetzt an die wichtigen Themen geht und an Intensität zunimmt. Und die nächsten Wochen schwerer werden, da die Schulden in Angriff genommen werden und alles drumherum.
Seit dem 26.6. spielfrei und nur heute...