Hallo Zockerboy933 und herzlich Willkommen im Forum,
das pathologische Spielen ist klar definiert und erklärt sich alleinig aus dem jeweiligen Verhalten.
Das automatische Klammern an sein Suchtgedächtnis, die Jagd nach befriedigenden Dopamin usw
in einem schier unbändigen Kreislauf gleicht einer Flucht aus jeder Realität.
Es verwundert mich etwas dass du dir unsicher dabei bist und dich hinterfragst auch süchtig zu sein.
Dabei lasse ich deine ganzen aufgezählten Geldbeträge außen vor...erstmal ja nur Zahlen.
Du hast nun auch selbst erkannt, jeder Gewinn wäre im Grunde doch nur weiteres Spielgeld für dich.
Nun spielst du schon dein halbes Leben mein Freund, habe ich auch getan.
Und jede Ausrede ( Lüge ) als Ablenkung war mir genehm um damals meine Sucht zu schützen.
Aber wie komme ich davon los?
Naja, es ist ein guter Schritt dass du nun hier darüber schreibst, unter Gleichgesinnten ( Menschen denen es auch so ergangen ist oder ergeht).
Dieser Austausch könnte dich in eine Richtung lenken um final zu erkennen....
wie machtlos du dem Glücksspiel gegenüber bist! Dann würden wohl auch andere Hilfsangebote greifen, die es zahlreich gäbe.
Also, schön dass du nun hier bist und mich freut das wirklich.
Da muss ich dich gar dich näher kennen um zu wissen was
unsere Sucht 
so mit dir macht.
Die Spielsucht ist keineswegs ein Dilemma ohne Ausweg.
Das Leben hat schon viel besseres zu bieten als stumpfes Glücksspiel.
Hole es dir zurück...nicht dein verlorenes Geld...sondern dein reelles Gefühl für dein wertvolles Leben und zwar jeden Tag davon.
Liebe Grüße