Hallo hailou,
ich finde es gar nicht schlecht deinem spielsüchtigen Partner etwas "aufzuzwingen".
Der Zwang wäre nichts anderes als eine finale Ankündigung ..entweder oder.
Dinge die dir so wichtig sind und du gehst ja auch ein Risiko ein mit ihm zusammen zu bleiben.
Da sollte er verstehen was er nicht mehr machen sollte!
Er soll nicht mehr spielen!
Dazu kann man niemanden zwingen oder doch ?
Es bliebe eine eh ""freie"" Entscheidung von ihm/jedem selbst.
Wir können nicht diese negative Kraft der Sucht unsterblich machen....jeder könnte dennoch wählen!!!
Wie er nun dahin kommt und in wieweit er seine Mühe darin investiert zeigt sich eh eines Tages.
Spielsperren sind wirklich auch gut, aber keine Lösung !
Er möchte mit dir zusammen sein/bleiben.
Zwei Möglichkeiten für ihn:
1. Er gibt sich nun sehr viel Mühe dass sein spielen unentdeckt bleibt.
2. Er wählt den Weg davon loszukommen.
Spielsucht ist ja auch ein Zwang und wenn er nun quasi gezwungen wird etwas dagegen zu tun.
Wird es eventuell nichts ändern, aber die Messer sind gewetzt liebe hailou...die Messer sind gewetzt.
Und er weiß es, dich zu verlieren wenn er es 1. nicht gut genug verheimlicht / 2. nichts dagegen unternimmt. Es soll "nur" für dich sein und es ist deine Bedingung, eine die niemals zu viel verlangt wäre.
Was kannst du also noch tun?
Dich schützen und unabhängig von ihm in deinen Finanzen zu sein.
Nicht zu akzeptieren wenn er spielt.
Dich keinesfalls Zwängen zu unterwerfen die alles andere als heilsam sind.
Zu erwarten dass er mit dir spricht, wenn ihm danach ist wieder zu spielen.
Eine Spielsperre ist ein guter Schritt...aber ganz sicher kein Großer!
Ein ganz kleiner Anfang..wie halt ein kleines Alibi zur Beruhigung.
Er soll alles machen was du möchtest, er kann anscheinend kaum selbst entscheiden was gut wäre.
Wenn es auf Dauer nicht mehr geht und du nicht glücklich bist.....
Und vergesse nicht, dies hier hat dir ein pathologischer Spieler geschrieben.

Der tausendmal schlimmer war als dein Partner, weil ich zwang mich immer nur selbst...zu spielen.
Hätte mich jemand gezwungen es nicht mehr zu tun...hätte es wohl auch nichts verändert.
Aber ich hätte dann endlich einmal eine Konsequenz ertragen müssen, aus meinem Handeln meiner Familie gegenüber.
Weil ich Zwänge - Wünsche nicht erfüllen wollte/konnte.
Zwänge sind nicht förderlich und werden oft als Nötigung ausgelegt, aber wir alle unterliegen ihnen.
Vor jedem irdischen Gericht wird man gezwungen nach einem Urteilsspruch.
Ich musste mich am Anfang zwingen nicht mehr zu spielen!
Und jeder denkt...Zwingen bringt gar nichts.
Weil es von jedem auch selbst gewollt sein sollte!
Funktioniert aber auch nicht wenn es nicht so ist.
Liebe Grüße