Hallo Joshi,
ich werde mich nun nicht weit aus dem Fenster lehnen.
Die Diagnostik bezieht sich in diesem Bereich auf Dein Verhalten und Schilderungen.
Ich war nun schon einige male in stationären/ambulanten Therapien, nur nie wegen der Spielsucht.

Teils waren diese kognitiv und auch mit Medikamenten verbunden.
Ach bei mir liegt eine vergleichbare psychische Störung vor.
Über Deine Diagnose findest Du gute Infos überall im Netz, die Dich sicherlich etwas aufklären.
Du selbst merkst es doch recht schnell, wann und wodurch sich depressive Phasen bei Dir bilden.
Mache Dir keinen großen Kopf und keine Sorgen darum, bei jeder Verschlechterung gäbe es parallel gute Möglichkeiten therapeutisch zu behandeln.
So viele Menschen leiden unter Depressionen, einige wollen es nicht einmal wahr haben.
Sie ergreifen dann recht spät eine kompetente Hilfe.
Dabei wäre es sicherlich anzuraten Kontakte zu suchen, um wie ja auch in der Spielsucht, sinnvolle Verhaltensweisen und Praktiken zu erfahren.
Aber ich bin kein Arzt, empfehlen würde ich schon dass Du selbst versuchst einzuschätzen wie sehr es Dich belastet.
Diese Diagnose kam ja nicht einfach so aus dem Nichts, sondern ja vom Beobachten Deiner beschriebenen Stimmungen und deren Auslösern.
Keine Angst was auf Dich zukommen könnte, es wird keine Operation geben.
Es würden hauptsächlich Gespräche folgen, um zu erkennen für Dich, wie Du dagegen wirken könntest.
Wenn denn auch wirklich akut!
Grüß Dich