Hi Jacke und André. Erstmal danke für Eure Nachrichten.
1. Nein, ich drück alles meiner Steuerkanzlei in die Hand, die machen die Buchführung. Ich Habe aber selber z. B. Keinen wirklichen Überblick für mich, wann was und wieviel abgebucht wird an Verbindlichkeiten.
Weiterhin, ja ist alles nicht einfach zu Händeln, aber ich will meine anderen psychischen Leiden da auch nicht als Entschuldigung nehmen. Wohl aber als eine Erklärung in manchen Situation die mich ungemein triggern, wie extreme Anspannungszustände in denen alle Skills auf meiner Liste versagen. Hmmm ja stagnieren, ich stagniere seit Jahren. Lebe nicht meine Träume. Ich trete auf der Stelle. Komm ins machen, denk ich mir immer. Dann geht es für ein paar Tage gut und dann kommt der Fall. Bääähhhh ich will gar nicht so rumjammern.
Zu Andrés Frage ob ich in Verbindung mit Alkohol spiele. Klares Ja. Und wenn ich nur eins von beidem anfange, dann bringt mich das wieder zum anderen. Und es ist ein Impuls, dem ich dann oft einfach nachgebe. Wieso ich spiele, die Frage habe ich mir noch nie zufrieden stellend beantworten können. Ist es die Flucht aus der Realität? Das Ausblenden von Allem Anderen? Der Kick, den ich sonst in keinem Teil meines Lebens verspüre, weil ich mich selber einigle? Die Beziehung die ich in dem Moment mit dem Slot eingehe? Ich tue mich ohnehin schwer mit Nähe und Distanz, suche ich da also nach einer Bindung? Klingt blöd, aber das hatte ich in meiner Therapie mal als Thema. Wenn man mal bedenkt wie man vor dem Teil sitzt. Ihn anfleht, ihn anmotzt, ihn anhimmelt. Viele Spieler reden mit dem Automaten. Zu meinem ständigen wieder hinfallen meinte Meine AWO Beraterin, bei der ich schon viele Einzeltermine hatte mal: „Als würden Sie sich nicht erlauben, dass es Ihnen einfach mal gut geht und sie glücklich sind.“ mhh ja kann hinkommen.
Rührt aus der Kindheit, immerhin das weiß ich schon.
Nein nein ich hab noch 30000 Euro Schulden bei meiner Firma. Es waren 45000. aber ja, das bekomme ich hin.
Ich habe schon viel probiert um dahinter zu kommen wieso ich immer weiter mache mit allem was mich so kaputt macht. Hypnose, Heilpraktiker, Energiearbeit, Lebensbaumaufstellung, tiefenpsychologische Therapie, die ich aber vorerst auf Eis legen musste, weil ich es nicht geschafft habe abstinent zu bleiben und derzeit sitze ich seit Monaten an dem Programm von Nathalie Stüben. Und es kommt immer wieder mein Tag 1.
Ja es stimmt, ich frage mich, ob eine weitere Stationäre Therapie was bringt, denn im Kopf ist alles da, es hapert an der Umsetzung. Ich muss mein Leben um 180 Grad umkrempeln. Würde z. B. Trennung bedeuten. Wir sind jetzt 9 Jahre zusammen… ( mein Partner hat vor 3 Jahren angefangen Obstwein zu produzieren und jedes Wochenende steht in unserer Einfahrt ein Weinstand, jetz im Winter Glühobstwein) Für mich eigentlich tödlich. An sich ist unsere Beziehung auch nur noch eine reine Zweckbeziehung. Nach Wohnungen schaue ich schon eine Weile, finde aber nichts…und ehrlich gesagt traue ich mir auch viel zu wenig als das ich denke, ich könnte das dann auch schaffen mit den Süchten. Das klingt alles so blöd, wenn ich das lese. Danke schonmal fürs Lesen. Ich hoffe das war jetzt nicht zu wirr.
Verliere niemals die Geduld, weil es der letzte Schlüssel ist, um eine Tür zu öffnen.“
~Antoine de Saint-Exupéry~