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Autor Thema: Die ewige Suche nach dem Kick

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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#15: 15.12.2021 19:14:57
Hallo Tobi,

so wächst nun immer mehr alles zusammen was auch zusammen gehört.
Es ist sehr gut dass Du begreifst diese Krankheit zu haben, vielerorts wird dies gerne etwas beschönigt.
Eigentlich mag ich das Wort "Kampf" in unserem Zusammenhang nicht so sehr.
Doch warum auch nicht...ankämpfen gegen sein Suchtverhalten.
Mit einer Strategie und klarem Bewusstsein alles zu unternehmen was geht.

Die Tränen Deines Freundes sind die besten Zeugen, für dass was hinter Deiner Spielsucht steht.
Ein wunderbarer Mensch, der sich nun endlich anderen anvertraut.

Immer weiter Tobi.
Grüß Dich     
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#16: 15.12.2021 22:30:25
Vielen Dank, Jacky! Deine Worte berühren mein Herz und stärken mich erneut.
Doch für mich persönlich ist es "momentan" ein Kampf! Ein Kampf ständig bewusst und nicht eine Minute unbewusst zu sein. Denn das hatte ich so oft.

Aber dennoch stell ich mir seit Jahren immer wieder die gleiche Frage: Warum bin ich süchtig geworden, warum bin so sehr gefährdet auch mit anderen Mitteln so schnell süchtig und abhängig zu sein und andere nicht? Ich weiß ich bin erkrankt und ich denke ich habe es auch akzeptiert. Doch was ist passiert in meinem Leben, in dem mir doch immer alles zugeflogen ist?! Vorallem was fehlt mir? Was fehlt mir noch, wenn ich doch schon alles habe bzw. hatte?
Ist es nicht so, dass man die Ursache herrausfinden und nicht nur die Symptome bekämpfen sollte?

Liebe Grüße
Tobi
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#17: 15.12.2021 23:18:09
Es ist so wahnsinnig viel Imput momentan. Ich bin seit fünf Tagen in diesem Forum und bin sehr glücklich Euch und das Forum gefunden zu haben.
Heute ist Tag 5 meines letzen Kampfes gegen die Sucht! Ich habe gerade überhaupt keinen Drang zu spielen und das ist gut so.

Aber ich frage mich gerade, unter Tränen, unter sehr viel Tränen, warum? Warum hab ich soviel leid ertragen müssen in meinem Leben?? ;(
Warum muss ich so soooooo wahninnig krank sein? Es ist so hart sein halbes Leben mit diesem ständigen Kampf und diesen ständigen Niederlagen und Selbstzweifel zu verbringen. Ich will einfach nur wissen warum? Warum können andere Menschen ihr Leben einfach so leben und alles cool?!
WARUM MUSS ICH MEIN GANZES LEBEN GEGEN DIESE SCHEISSE KÄMPEN??? ;( ;( ;(
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#18: 16.12.2021 08:36:07
Aber ich frage mich gerade, unter Tränen, unter sehr viel Tränen, warum? Warum hab ich soviel leid ertragen müssen in meinem Leben?? ;(

Och Gott, da zerfließt aber jemand in Selbstmitleid  :D :D :D

Und zu kämpfen, gibt es nichts. Verstehen und Umsetzen dürften hier die Schlüsselworte sein.
Es ist nicht leicht sein gesamtes Leben neu zu sortieren, aber als "Kampf" sehe ich das nicht.

Diese "ich darf den Rest meines Lebens nicht mehr" etc. Gedanken gibt es bei ALLEN Süchten und versetzen jeden Süchtigen in Panik.
Also lassen wir doch solche Gedanken einfach, dann nerven sie uns auch nicht.

Ich hätte schwören könne, dass ich sterbe, wenn ich nicht mehr rauchen darf. Und nach ein paar Tagen war der ganze Spuk vorbei.

Du machst dir deine Zukunft. Mit deinen Gedanken und Vorstellungen. Also gestalte sie doch einfach "positiv"
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#19: 16.12.2021 12:56:02
Hallo Tobi, wie schön das du dich hier angemeldet hast und wie schön das du bereit bist dein Leben zu ändern. Wie fast jeder Spieler konnte ich mich in manchen Teilen deines ersten Textes eins zu eins wieder finden. Und viele von uns haben nicht nur einen Anlauf und dann mehrere gebraucht um aus der sucht raus zu kommen beziehungsweise spielfrei mit ihr zu leben. Ich selbst war fast drei Jahre spielfrei, mit Therapie und Gruppe und Forum und sehr viel Euphorie am Anfang. Es ist gut diese anfangs Euphorie mitzunehmen, ich glaube anders geht es gar nicht. Vielleicht schaffst du es, vielleicht gehörst du auch zu denen die zwei oder drei Anläufe brauchen. Aber egal was du jetzt tust du wirst nie wieder der alte sein. Du wirst nie wieder spielen und nicht wissen wo es endet. Mein Therapeut hat mal gesagt wenn sich ein Rädchen in der Uhr dreht müssen sich alle anderen mit drehen. Du wirst dich im Laufe der Therapie so verändern dass du deiner Familie nichts verheimlichen kannst du kannst diese Veränderung auch nicht gehen, ohne von deiner Familie getragen zu werden. Ich habe deinem Schweigen entnommen dass du deine Frau noch nicht eingeweiht hast und glaub mir ich kann das sehr gut verstehen!! Aber eine Therapie oder eine Gruppe oder alleine das regelmäßige schreiben hier im Forum wird dich massiv verändern. Und du musst dich ja auch verändern sonst ändert sich nichts. Ich finde du hast einen ganz tollen Start gemacht und ich wünsche dir jetzt viel Kraft und Energie weiter an dich zu glauben und die nötigen Schritte zu gehen.
Ich freu mich darauf mehr von dir hier zu lesen.
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#20: 16.12.2021 14:04:41
Moin Tobi,

erstmal gaaaaanz tief durchatmen …..
Du hast hier gefühlt ununterbrochen gelesen , geschrieben  …. Gib Deinem Gehirn auch die  Chance alles mal sacken zu lassen . Ganz ruhig bleiben. Sehe es wie beim Muskelaufbau , da sollte auch ein Tag dazwischen liegen ….

Ich dachte lesen lesen lesen, schreiben schreiben schreiben...umso mehr umso besser. Und so habe ich fast die ganze Zeit, welche ich zum zocken genutzt habe in diesem Forum verbracht. Ansich ne gute Alternative. Jedoch muss ich auch mal durchatmen. Ich habe mich gerstern zu sehr reingesteigert, als hätte ich die Sucht verlagert. So sehr, dass ich gestern nur mit hochprozentigem runterfahren konnte.
Ich versuche es in den nächsten Tagen besser zu dosieren und mir auch Zeit zu geben Ruhephasen zu haben um wieder mit einem Plan an der Sucht zu arbeiten.
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« Letzte Änderung: 16.12.2021 14:25:36 von Tobi »
 

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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#21: 16.12.2021 14:14:06
Och Gott, da zerfließt aber jemand in Selbstmitleid  :D :D :D

Ja, solche Phasen des Selbstmitleids habe ich immer mal wieder. War auch nicht das letze Mal, dass ich in einem See aus Selbstmitleid ertrinke, versprochen ;)
Wird immer mal wieder kommen. Natürlich ist das absolut unproduktiv, aber die kommen immer mal wieder. Sind aber auch schnell wieder weg und der Fokus ist wieder da.  ;)
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#22: 16.12.2021 14:24:04
@AllesaufAnfang

Danke auch dir! Ja ich hab mich schon verändert und ja man, ich spiele nicht mehr ;)

Wie auch schon erwähnt ist dies ein andere Versuch, der erste Versuch, den ich nicht alleine gehe. Daher fühlt "er" sich schon besser und stärker an.

Heute Abend habe ich mein erstes Therapiegespräch und ich freue mich drauf. Setze aber auch nicht alles auf eine Karte! Das habe ich schon gelernt.
Auch bin ich danach schon verabredet mit meinem besten Freund um da auch gleich nochmal drüber zu sprechen.

Meine Frau weiß noch nichts darüber. Ich weiß der Tag muss und der wird auch kommen. Ich werde in der nächsten Zeit darüber schreiben. Aber nicht heute. Heute ist ein guter Tag und ich möchte meine Muskeln nicht überanspruchen und mich auf heute Abend konzentieren.

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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#23: 16.12.2021 16:19:28
War auch nicht das letze Mal, dass ich in einem See aus Selbstmitleid ertrinke, versprochen ;)
ist ja immer jemand da, der gerne zuhört.
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#24: 17.12.2021 07:12:48
Ich kann nicht mehr schlafen. :( Ich hatte gestern das Gespräch mit dem Mitarbeiter der Diakonie. War doch ganz positiv. Ich denke das kann und wird auf jeden Fall ein weiteres Standbein sein. Er möchte beim nächsten Termin mein Spielverhalten analysieren. Wann ich wo, welches Spiel, mit welchem Einsatz gespielt habe, usw.
Ich weiß nicht so richtig was ich davon halten soll?

Sonst lief es halt auf die eine Sache wieder hinaus: Mich vor meiner Frau nackig zu machen. Früher hätte ich das sofort gemacht  ;D

Ich soll sie auch, in zwei Wochen, zum nächsten Termin mitbringen. Jetzt gehe ich gerade die ganze Zeit dieses Geständnis im Kopf durch....
Wie fange ich an? Vor Weihnachten? Nach Weihnachten im Urlaub? Ihr denkt bestimmt am besten jetzt! Doch ich will das auch nicht zwischen Tür und Angel machen. Ich möchte das wir Zeit haben, darüber auch ausführlich zu reden. Aber wahrscheinlich gibt es den richtigen Zeitpunkt sowieso nicht.

Ich hab mich gestern, nach dem Termin, noch mit meinem besten Freund getroffen und wir haben nochmal geredet. War richtig gut und wieder sehr befreiend. Ich hoffe so sehr, dass ich auch diesen positiven Halt und Hilfe von meiner Frau bekomme.
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#25: 17.12.2021 10:05:32
Ich soll sie auch, in zwei Wochen, zum nächsten Termin mitbringen.

Wenn sie sich davon distanzieren möchte, akzeptiere das.
Meine Frau wollte sich an dieser Problematik nicht beteiligen. Und das ist auch ihr gutes Recht.

Diese Analyse des Spielverhaltens ist eigentlich  etwas "veraltet". Hier soll ermittelt werden, ob du "pathologischer" Spieler bist oder nicht.
Ob genau da die Partnerin dabei sein muss ... mhhh ... kann gut sein, weil sie dann wirklich alles weiß ... oder auch nicht.

Wie gesagt würde ich da meine Partnerin völlig frei entscheiden lassen, wie SIE mit der Sache umgehen möchte.
Völlig wertfrei unabhängig von deiner Person solltest du da alles akzeptieren und nichts persönlich auslegen.
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#26: 17.12.2021 18:05:45
Ich habe meine Frau erst nach einem Jahr mitgenommen. Sie hat mich zu meiner ersten Sitzung gefahren und ich hab oft mit ihr reflektiert, aber die Gruppe und die Therapie hab ich erstmal nur für mich gebraucht. Es hat bei der Suchthilfe allerdings fünf Stunden alleine für die Partner gegeben, meine Frau hat es damals nicht in Anspruch genommen. Ich bin sehr gespannt was du berichten wirst. Ich hoffe Sie kann damit Leben.
Sei lieb gegrüßt
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#27: 18.12.2021 02:09:16
Es wird vermutlich darum gehen, zu sehen, ob ich ein pathologischer Spieler bin. Vielleicht gibt es auch nicht Unmengen an Therapieplätzen.

Aber will ich das? Ich will eine Therapie, auch wenn ich mich  gerade gut fühle. Weiß ich, dass dies keine einfache, weitere Pause sein soll. Natürlich muss ich mich damit auseinandersetzen setzen, ich muss arbeiten, täglich aufs neue bewusst werden, das ich jetzt einen anderen Weg gehe. Klar, aber will ich das? Will ich den Schmerz, die Verzweifllung und die nie sättigend Gier aufleben lassen? Wenn der Grund der ist, ob ich "qualifiziert" genug bin eine Therapie zu bekommen, dann mach ich das natürlich. Der Gedanke daran ist trotzdem irgendwie wired. Wenn der jetzt kommt und vielleicht noch Spieltische und Slots mit Spielgeld hat, dreh ich am Rad! Ich habe auf jeden Fall kein Bock auf so, wie soll ich sagen, gelernte Therapeuten die aus einem Buch vorlesen. Ich hoffe ihr wisst was ich meine. Ich bin natürlich auch jetzt schon leicht verwöhnt mit Menschen die so ähnlich sind wie ich. Euch kann ich mich öffnen.

Es war vor 15 Jahren, an einem der schwärzesten Tage meiner Zockerkarriere und damit meine ich nicht die Höhe des verlorenen Betrages, denn das waren fast schon Peanuts zu dem was ich in den letzten Jahren gesetzt und verloren habe, sondern das was ich an dem Abend schlimmes gemacht habe...

Auf jeden Fall fand ich mich, spät in der Nacht, auf der Rückbank eines Polizeiautos wieder, auf der Fahrt in die Klapse.
Am darauffolgenden Morgen hatte ich dann ein Gespräch mit einem Mitarbeiter von dort. Keine Ahnung wer das war oder was er war. Auf jeden Fall fragte er mich: "Wenn ich Ihnen jetzt 30€ gebe, was machen die dann damit? Ich sage es Ihnen: Sie gehen spielen!" - Super, sag mir was wo ich noch nicht weiß!
Drei Stunden später, alle manipuliert und wieder am zocken. Der Wahnsinn!

Ich werde meine Frau davor einweihen und ich werde auch mit Ihr dahin gehen. Es ist auch für mich ganz wichtig, dass dies meine Entscheidung war. Das ich mich entschieden habe ab jetzt in Abstinenz zu leben und nicht auf Drängen von Dritten eine Therapie anfange. Es ist vielleicht ganz gut, falls es jemand ist, der "nach den Büchern" seine Diagnose fällt, denn dann habe ich meine Frau auf meiner Seite, wenn sie hört das ich es nicht unter Kontrolle habe. Das ich ein pathologischer Spieler bin. Gleichzeitig will ich auch weiter kommen und weiß nicht ob ich das dann mit dem Therapeuten kann. Es wäre natürlich einfach, wenn meine Frau das zu hören bekommt was sie soll, so dass ich das bekomme was ich will. Doch ich will endlich mit dieser ständigen Manipulation aufhören. Denn das wäre wieder genau ich! Der es wieder geschafft hat sie zu manipulieren und aber gleichzeitig seine Spielsucht nur pausiert.

Gleichzeitig geb ich ihr natürlich das Gefühl, dass ich die S..... jetzt richtig angehe, wenn ich nicht gleich sage ich bräuchte einen anderen Therapeuten. Mit dem kann ich nicht. Aber manipulier ich dann mich oder manipulier wieder sie? Es ist so wired, dass ich manchmal denke ich manipulier die Manipulation.

Es tut mir leid, das ich nicht auf jeden einzelnen Kommentar von euch allen eingegangen bin, aber das werd ich noch. Vielen vielen Dank! Ihr seid so geil! DANKE!!!
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« Letzte Änderung: 18.12.2021 02:28:14 von Tobi »
 

Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#28: 18.12.2021 08:16:37
Aber will ich das? Ich will eine Therapie, auch wenn ich mich  gerade gut fühle. Weiß ich, dass dies keine einfache, weitere Pause sein soll. Natürlich muss ich mich damit auseinandersetzen setzen, ich muss arbeiten, täglich aufs neue bewusst werden, das ich jetzt einen anderen Weg gehe. Klar, aber will ich das? Will ich den Schmerz, die Verzweifllung und die nie sättigend Gier aufleben lassen? Wenn der Grund der ist, ob ich "qualifiziert" genug bin eine Therapie zu bekommen, dann mach ich das natürlich. Der Gedanke daran ist trotzdem irgendwie wired. Wenn der jetzt kommt und vielleicht noch Spieltische und Slots mit Spielgeld hat, dreh ich am Rad! Ich habe auf jeden Fall kein Bock auf so, wie soll ich sagen, gelernte Therapeuten die aus einem Buch vorlesen. Ich hoffe ihr wisst was ich meine. Ich bin natürlich auch jetzt schon leicht verwöhnt mit Menschen die so ähnlich sind wie ich. Euch kann ich mich öffnen.

Dein Suchthirn beginnt bereits die guten Dinge in Frage zu stellen ... das bist nicht du.
Da musst du dir selbst mal ein wenig Kontra geben, sonst gewinnt "es" wieder.

Wenn du dem Platz gewährst, wirst du irgendwann wieder spielen "wollen".

Streng dich an !

Wenn ich ehrlich bin ... und das bin ich (meist) ... ist dein Beitrag ein großer Haufen Müll entstanden aus einem kranken Hirn.
Gut, dass man hier nicht so leicht rausgworfen wird :-) dann kann man sagen was man denkt ...
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Re: Die ewige Suche nach dem Kick
#29: 19.12.2021 22:40:40
Wenn ich ehrlich bin ... und das bin ich (meist) ... ist dein Beitrag ein großer Haufen Müll entstanden aus einem kranken Hirn.
Gut, dass man hier nicht so leicht rausgworfen wird :-) dann kann man sagen was man denkt ...

Das ist gut und auch sehr wertvoll für mich. Jeder Kommentar! Ich bin jetzt über eine Woche spielfrei! Ich hab mich entschieden nicht mehr zu spielen. Nie wieder! Ich muss mir dennoch immer wieder klar werden, dass 20 Jahre exzessiven Spielens nicht einfach in zwei Wochen verschwinden. Es ist ein harter und steiniger Weg, doch diesen gehe ich jetzt!

Doch ich muss auch so schnell wie möglich, alle Karten auf den Tisch legen, denn der Tag X kommt sowieso und jeden Tag, indem ich nicht nichs sage, fühlt sich an wie die größeren Lügen überhaupt und zerreißt mich innerlich.
Doch ich arbeite sehr lange diese Woche und wir sehn uns kaum. Es wird leider erst mach Weihnachten dazu kommen, habe ich mir vorgenommen. Aber es ist schon Wahnsinn, wie ich diesem Tag fast entgegen fiebere. Denn ich will endlich richtig an meiner Sucht arbeiten, dass kann ich jedoch nur wenn endlich Schuss ist mit den ganzen Lügen.
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« Letzte Änderung: 19.12.2021 23:08:26 von Tobi »
 
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