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Autor Thema: Autopilot

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Marcello

Re: Autopilot
#30: 05.12.2021 07:40:01
Guten Morgen,
ich bedanke mich für Eure Beiträge und wünsche Euch einen frohen 2. Advent.
Ja, der Spieldruck ist weg. (hoffentlich für immer) Dafür ist es mir gelungen einen Ersatz zu finden. (Fahrrad) Mir ist klar, der wird nicht ewig seine Wirkung behalten. Deshalb möchte ich nicht an dieser Stelle stehen bleiben und so tun als sei Alles im großen Einklang mit mir und dem Rest. Andre12, bitte entschuldige mir meine Chuzpe in meinem Beitrag "Geheilt". Mir ist deutlich, ich darf nicht stehen bleiben. Mein Hang zur Selbstversenkung ist nach wie vor gewaltig und macht mir weiterhin Angst. Angst eben aus dieser Versenkung nicht mehr raus zu finden. Mich kostet es übelst Kraft mich dieser Versuchung nach Versenkung zu erwehren.
Bisher dachte ich, ich kann mein Verhalten ändern und gehe nicht mehr zocken. - Das wird nicht reichen, wenn es überhaupt klappen sollte. Eine weitere Möglichkeit ist die Analyse. Warum gehe ich überhaupt in solche Dreckslöcher und und füttere die Scheißeautomaten und hoffe auf 3 Zitronen in Reihe? Ja und wenn wir über Analyse reden, dann sind wir beim Sigmund und da geht für mich gerade ein Fenster richtig weit auf. Kennt ihr noch andere Ansätze, mit dem Bedürfnis nach Sucht und Rausch fertig zu werden? Gibt es zwischen uns allen im Forum noch eine Gemeinsamkeit, außer nicht mehr zocken zu wollen?
Herzlich Marcello
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Re: Autopilot
#32: 05.12.2021 19:14:50
Ich persönlich finde den Artikel wirklich lesenwert!! Natürlich ist das Bild "des" Spielers und "der" Bulemie-Süchtigen überzogen. Und kein Mensch ist wie der andere. Jeder einzelne hat ganz individuelle Probleme bzw. Themen. Trotzdem werden doch durch die (klischeehafte) Darstellungen (häufige) Zusammenhänge verständlich, die man selbst so vielleicht gar nicht erkennen würde.
Mich würden dazu tatsächlich noch weitere Meinungen interessieren.
Ich bedanke mich auf jeden Fall für Deinen Artikel, Marcello.

JJ
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Marcello

Re: Autopilot
#33: 06.12.2021 20:06:22
Moin ihr Gutzten,
ich bedanke mich für eure Kritik. Der Beitrag von Rost ist schon paar Jährchen alt. Für mich aber die erste schlüssige Darstellung der Problematik. Ich freue mich, dass ich ihn gefunden habe und möchte ihn heute abermals lesen und mir Stichworte notieren, an denen ich weiterdran bleiben möchte. An einigen Stellen habe ich mich wiedergefunden. Der fehlende Vater, die überbordende Mutter und die Einstellung zum Geld. Das Geld Suchtmittel ist, war mir nicht klar. Ich dachte es sind die Automaten. TAl, was genau ist deine Kritik und hast du ein Gegenmodel? Mit der fast grotesken Darstellung des Automatenspielers werden seine Züge überdeutlich illustriert. Meine Kritik an dem Artikel beruht auf der Beobachtung,dass auch zunehmend Frauen in den Dreckscheißehornzschen hocken. Für mich bleibt noch die Frage nach dem Rauchen. Gefühlt rauchen 97% der Geld-in-die-Straßenbahn-leger.
Gruß Marcello
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Marcello

Re: Autopilot
#34: 09.12.2021 06:37:08
Liebe/r TAL,
ich bin noch nicht dazu gekommen den Artikel auszuarbeiten. Das nehme ich mir aber weiterhin vor und werde es in den nächsten Tagen bestimmt angehen. Es ist, denke ich, auch nicht verkehrt, das Gelesene ruhen zu lassen und dann nochmals mit kritischem Geist darüber nachzudenken. Hinzu kommt, dass die Problematik mit meinen vier Wochen ohne verblasst. Aber genau das soll nicht passieren und ich möchte mich meiner Suchtgefährdung stellen. Ich muss es, sonst wird es Murks. Die Gefahr ist real, dass ich in eine andere Sucht abgleiten könnte, wenn mir diese Scheißekisten egal geworden sind. Wie das geht, diesen Weg suche ich und schon die Suche oder der bloße Gedanke daran, ohne dafür überhaupt schon den kleinen Finger zu krümmen, wirkt befreiend und es entsteht wieder Hoffnung. Außerdem werde ich es nur prozesshaft vollziehen können. Das Thema Sucht wird mich wohl den Rest meiner Stunden beschäftigen müssen. Am Artikel von Rost bleibe ich noch eine Weile dran. Über die Erkenntnisse möchte ich mich mit Dir und Euch austauschen.
Jetzt muss ich diesen Tag beginnen und freue mich bald wieder schreiben zu können.
Herzlich Marcello
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Marcello

Re: Autopilot
#35: 14.12.2021 06:42:59
Moin,
ich freue mich über mehr einen Monat ohne. Letzten Samstag war ich auf der Autobahn unterwegs und hielt an einer Raststätte. Da hingen zwei Automaten und ich kam kurz in Versuchung. Der Gedanke blitzte auf, nur eine viertel Stunde zu zocken, wie wenn ein alte Liebe plötzlich in der Türe steht und eine Umarmung folgen müsste. Dann habe ich mir bloß einen Kaffee gekauft und bin im weiten Bogen raus. Hallelulja.
Ich wollte ja nochmal Wolf-Detlef Rosts Artikel "Die hilflose Verweigerung: Männer und Glücksspielgerate" lesen. Das habe ich auch gemacht. Der Vergleich zwischen Dattelsucht und Bulimarexie (kann niemand aussprechen) ist auf jeden Fall ein spannender Zugang. Die Differenzierung in weibliche und männliche Sucht scheint überholt und hier merkt man das Alter des Aufsatzes. Jedenfalls wurde aus der Lektüre des Artikels ein größeres Vorhaben, da zwischen den enthaltenen Sterotypen eine Menge Verweise stecken, denen es sich lohnt nachzugehen.
Bei meinen Notizen kam mir ein Gedanke, den ich hier in den Raum werfen und worüber ich gern mit euch diskutierenen möchte: Wenn ich mich mit meiner Sucht auseinandersetze und dafür vielleicht sogar eine Therapie mit dem Ziel mich von dieser Sucht zu befreien, aufsuche, dann komme ich an meine moralischen Grenzen. Also, wenn ich meinen süchtigen Charakter überwinden möchte, folgt eine Konfrontation mit meinen verkappten  Phantasien. Z.B. ich kann meine sexuellen Phantasien nicht ausleben und kapsel sie deshalb ab. Die verschwinden aber nicht,  sondern kommen eben als Zocksucht wieder an die Oberfläche. Zocken ist dann vielleicht noch das kleinere Übel, weil ich mir z.B. meine homoerotischen Gedanken nicht eingestehen will. Wie denkt ihr darüber ?
Grüße Marcello
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medea888

Re: Autopilot
#36: 14.12.2021 12:29:45
Hallo Marcello,

ich kann das was Du schreibst gut nachvollziehen, in meiner Therapie geht es ja gerade auch darum, meine  dunklen Flecken auf meiner Lebenskarte anzugehen und ich habe davor viel Respekt. Ich habe mein Therapeutin auch gefragt, ob es denn sinnvoll ist das anzugehen und ob nicht das Risiko zu groß ist was rauszuholen, was ich lange nicht sehen wollte?, Sie meinte, wenn es für mich zu gruselig wird dann können wir immer noch schauen, aber sie meinte auch, dass es oft so ist, wenn man sich seinen Ängsten stellt, diese dann doch gar nicht so schlimm sind, wie man dachte.
Ich kann nicht beurteilen, wie schlimm es ist wenn man sexuelle Phantasien hat, die man offenbar als tabu empfindet und ob das dazu führt das man sich in eine Sucht flüchtet, aber ich kann sagen, dass es gut tut sich auch mit den eigenen nicht so schönen Seiten zu beschäftigen und zu versuchen diese für sich anzunehmen, anstatt Sie wegzusperren....
und glückwunsch zu einem Monat, und ich gebe  André recht, versuche solchen Situationen aus dem Weg zu gehen, denn der Suchtteufel ist nun mal sehr raffiniert.
lg Medea
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« Letzte Änderung: 14.12.2021 13:44:25 von medea888 »
 

Re: Autopilot
#37: 14.12.2021 21:29:55
Hallo Marcello,

Also, wenn ich meinen süchtigen Charakter überwinden möchte, folgt eine Konfrontation mit meinen verkappten  Phantasien. Z.B. ich kann meine sexuellen Phantasien nicht ausleben und kapsel sie deshalb ab. Die verschwinden aber nicht,  sondern kommen eben als Zocksucht wieder an die Oberfläche. Zocken ist dann vielleicht noch das kleinere Übel, weil ich mir z.B. meine homoerotischen Gedanken nicht eingestehen will. Wie denkt ihr darüber ?
Grüße Marcello

Es mag event. eine Hierarchie  der Süchte geben in der die eine die andere übertüncht.
Sexuelle Wünsche oder Phantasien nicht ausleben zu können, welche zudem noch gesellschaftlich als legitim ( siehe homoerotisch) angesehen werden.
Mag meist an gebundener Partnerschaft, mangelnder Möglichkeiten oder schlichtweg nicht umsetzbarer Wünsche liegen.
Bedenklich empfinde ich nur dass Du nun die Spielsucht als event. kleineres Übel , wohl im direkten Vergleich empfindest.

Ja, Spielsucht mag immer eine Flucht gewesen sein, vor so vielen Dingen.
Ein Blendwerk welches einem Freizeit von anderen Belastungen beschert.
Doch sie definiert sich hauptsächlich über den Kontrollverlust, zu spielen um Geld ist ein Unterschied, als gar nicht mehr damit aufhören zu können.
Magisch gefangen in einer Schleife.
So könnte man nun jederzeit das Ganze auch umkehren und anderen "Vorlieben" den Vorrang geben.
Die Spielsucht zu verdrängen, was dazu führen könnte ...eben sich von einem größeren Übel "begeistern" zu lassen.

So einfach ist es aber nicht, doch finde ich Deine Reflexion sehr spannend.
Eine Suche nach den Ursprüngen und Auslösern. 
Etwas anderes bliebe ja auch kaum in der Aufarbeitung.

Freue mich über jeden Beitrag von Dir, sie haben ein Gewicht und Du schreibst sehr "sichtbar", danke dafür.

Liebe Grüße


 
 
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Re: Autopilot
#38: 14.12.2021 23:02:47
Huhu Marcello,

Spielsucht hin oder her.... wenn Du eine homoerotische Neigung hast, lohnt es sich vielleicht einfach, die mal auszuleben. Darüber mal nachgedacht?

Da wär mir die Spielsucht grad mal ganz egal.  ;D
Musste ich nur mal kurz loswerden.

JJ
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Re: Autopilot
#39: 15.12.2021 07:52:32
Moinsen,

es mag zig Gründe dafür geben, warum nicht jeder alle seine sexuellen Phantasien ausleben möchte oder kann, aber diese in eine Hirarchie der Süchte einzureihen finden ich dann schon gewagt. Natürlich geht es in diesem Bereich wieder um die Ehrlichkeit zu sich sich selbst und seinen Liebsten. Wenn solche Phantasien bestehen, lohnt es sich darüber zu sprechen, wenn nicht mit der Partnerin, mit wem sonst?
Haben die Partner*innen nicht verdient zu wissen woran sie sind, was in ihrem liebsten Menschen vor sich geht? Kommunikation ist hier ein magisches Mittel!
Ich gebe zu, mir fällt es auch unheimlich schwer über meine Neigungen sexueller Art zu reden, doch ich bemühe mich, mich Schritt für Schritt an dieser Stelle zu öffnen, auch wenn es mir schwer fällt. Die Grenzen zwischen Normal und allem anderen (zitat: gesellschaftlich Anerkannt  8) ) verschwimmen dort oft.
Marcello, spielen als Ersatz dafür sollte keine Option sein. Das meisten andere schon....
JJs Rat könnte auch zielführend sein, wer weiß?  ;)
Grüße, aT
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Re: Autopilot
#40: 15.12.2021 08:32:19
weil ich mir z.B. meine homoerotischen Gedanken nicht eingestehen will. Wie denkt ihr darüber ?
Du hast gefragt, du bekommst eine Antwort:
Und eingestanden hast du es ja bereits ...
darum:

Nix wie los man, wer weiß was dir da entgeht !  :D :D :D

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Re: Autopilot
#41: 15.12.2021 08:36:00
mir fällt es auch unheimlich schwer über meine Neigungen sexueller Art zu reden
Ist doch ein herrliches Thema :-)
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Marcello

Re: Autopilot
#42: 03.01.2022 22:41:43
Moin, gleich zuerst. Ich habe wieder gespielt und es hat Spaß gemacht. Keinen Augenblick hatte ich dabei ein schlechtes Gefühl. Es hat sogar richtig gefetzt mit meinen Kindern Lego, Schach oder Männel zu spielen. Froh bin ich, dass ich seit nunmehr Anfang November nicht mehr an diesen Halsabschneidermaschinen war. Aber es ist nicht vorbei, das merke ich. Erst heute wieder. Ich hatte einen Termin in der großen Stadt und musste dort auf `s Klo. Also rein in eine Dönerbude und sofort roch ich Zigarettenrauch gemischt mit diesen Gestank nach Casino. Schnell führte ich das Gedachte aus und erwischte mich dabei, wie ich stehen blieb und überlegte. Dann folgte ich diesem Impuls und wollte sehen, welche Maschinen dort stehen. Ja, aber dann nichts wie raus. Entkommen!

Bitte seht mir nach, dass ich mich solange nicht gemeldet habe. Wir waren aber eine ganze Woche auf der Insel F. Und wieder habe ich gespielt, diesmal am Strand, mit meiner Tochter,  Sandburgen gebaut und Muscheln gefunden. Wir hatten sogar das unglaubliche Glück und ein echtes Stück Planke von der Santa Maria trieb an. Andere Strandspaziergänger/ -innen meinten es wäre ein Stück Treibholz aber die können vile behaupten.

Danke für eure Beiträge. Ich glaube es geht nicht darum z.B. homoerotische Phantasien auszuleben.  Der Punkt ist eher an einer anderen Stelle. Über meine Gefühle reden können. Richtig meine Gefühle wahrnehmen und beschreiben. Z.B. ich merke mir geht es schlecht und sage mir geht es schlecht. Damit ist aber nicht das Gefühl beschrieben, sondern nur mit so einem Allgemeinplatz belegt. Ich werfe hier homoerotisch in den Flur und habe das Wort aber auch nur aufgeschnappt und denke, es könnte etwas mit mir zu tun haben. Dabei überlege ich gerade, dass ich nicht mal einen richtigen Ödipuskomplex entwickeln konnte, weil mein Alter abgehauen war. Jedenfalls, das ist nicht so einfach und mit dem Spruch: Lebe die Gefühle, nicht erfüllt. Gefühle liegen eben nicht so deutlich da und bleiben auch irgendie verschüttet. Lenin hat ja mal gesagt: Es ist nie zu spät eine glückliche Jugend zu haben.  Na mal sehen.
Adjis Marcello
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Re: Autopilot
#43: 04.01.2022 10:35:08
Moin, gleich zuerst. Ich habe wieder gespielt und es hat Spaß gemacht. Keinen Augenblick hatte ich dabei ein schlechtes Gefühl. Es hat sogar richtig gefetzt mit meinen Kindern Lego, Schach oder Männel zu spielen.

Moin,
1) du solltest die Spielsucht nicht verulken.
2) Ein Spieler sollte ALLE Spiele vermeiden, wo man gegen jemanden "antritt" oder "besiegen" muss
Je schneller diese  Spiele sind ( also kurze Spieldauer ) desto größer ist das Suchtpotenzial.

Das Thema "Mensch-Ärgere-Dich" mit den eigenen Kindern ist immer wieder ein beliebtes Thema.
Zumindest in der Anfangszeit sollte man sich sehr gut beobachten.
Lego ist hier natürlich ausgenommen. Schach schon eher im Grenzbereich, "Männel" kenne ich nicht.

Du solltest dies zumindest bei deinen Aktivitäten berücksichtigen.
Auch wenn es "weit hergeholt" scheint, zeigt die Realität leider ein anderes Bild.

Als Spieler sind wir in der Lage unsere Sucht unheimlich schnell auf etwas anders zu verlagern.
Und Spielsucht definiert sich nicht nur durch "Geld verspielen", sondern kann auf unheimlich vielen Gebieten heimlich gepflegt werden
Nicht zuletzt rutschen grad "Anfänger" gern in das Spiel mit Menschen ab.

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Re: Autopilot
#44: 04.01.2022 16:43:43
Hallo Marcello,

dein "Humor" hat mir auch erstmal die Sprache verschlagen. Aber ich freue mich, dass Du wieder da bist!

Du hast ja anscheinend eine schöne Zeit verbracht mit Deiner Familie. Ist doch schonmal eine schöne Sache, wenn Du so bewusst wahrnimmst wie schön die spielfreie Zeit mit Deiner Familie ist!!

Dass Du es selbst so empfindest, nur wenig Zugang zu Deiner Gefühlswelt zu haben, könnte dich ja einfach neugierig machen. Vielleicht kannst Du Dich ein Stück weit weiter auf dich selbst einlassen und lernst Dich selbst besser kennen? Je besser Du Deine tieferliegenden Gefühle spürst, desto weniger mußt Du sie vielleicht mit Hilfe ungesunder Hobbies wegschieben?

Viele Grüße
JJ

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