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Autor Thema: Re: Spielsucht Hilfe und Ratschlag immer neuer Rückfall

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Seit dem neuen Jahr habe ich eine Idee von meiner Freundin wahrgenommen. Die ich echt gut finde und Ansporn sind.
Cool: https://www.spielsucht-soforthilfe.de/index.php?topic=141.msg1084#msg1084

Für mich ein unglaublich wichtiges Hilfsmittel.
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Hallo Joshi,

Jacky wie erging es dir damals in dieser Situation so?

Ich saß nie gerne in der Nähe des Eingangs, ich habe mich immer sehr geschämt wenn andere mich gesehen haben.
Dass ich immer wieder da war und vor den Automaten verweilte, auf Symbole Kirschen oder sonst etwas hoffte.
Stupide Mechanismen und dauernd nachmünzte, auch war ich immer froh wenn neue Mitarbeiter da waren, die mich eben noch nicht kannten.

An meinem letzten Tag vor einem Automaten ging es mir nicht gut, es war ein sonniger Tag.
Was mache ich da nur....es war mir nicht wichtig ob ich gewann oder verlor, gar nichts mehr war mir wichtig.
Meine Familie  und Freunde lebten in einer Welt an der ich doch nur noch ein seltener Gast war.
Wie ein Ausgestoßener und meine Gedanken fingen an sich wild zu drehen.
Es war mir viel zu viel geworden und hätte ich eine Pille dabei gehabt die mein Leben sofort beenden würde,
hätte ich sie so gerne geschluckt. dies war damals mein größter Wunsch.

Es war also vorbei, so stand ich auf und es war nicht wichtig wieviel Geld noch auf dem Zähler war.
Und dieses mal war ich so froh darüber in der Nähe des Ein/Ausgangs gewesen zu sein.
Wenige Schritte, dann diese elende Treppe hinunter und zu meinem Wagen.
Warum auch immer es so sei, ich durfte nun fortan erleben kein Gast mehr bei meinen Lieben zu sein.
Und bin endlich bei ihnen angekommen.

Für sie war ich aber eh immer da, es war ja meine heimliche Welt.
Sie war voller Leid, Sorgen, Selbstaufgabe und ja....mit wenig Lebenswillen zum Schluss.
Das Leben eines spielsüchtigen Menschen.....
Ohne jene Freude die meine Familie mir so sehr wünschte und ich sie so lange einfach nicht annehmen konnte.
Wenn man vor dieser Wand angekommen ist, kann man alles spüren.
Als stünde ich auf einem Podest vor einem Galgen, inmitten vor meinen ganzen Verwanden und Bekannten meines Lebens.
Und sie drehen sich alle um um es nicht zu sehen, was ich mir und ihnen antue.
Schuldig im Sinne der Anklage und der einzige Ankläger war ich selbst!

Das hier ist kein Spaß, es geht um unser Leben, mache alles dafür um es immer erhalten zu wollen lieber Joshi. 

Liebe Grüße

 


   
 
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J
Liebe Jacky,

Ich bin gerade echt erschrocken… aber gleichzeitig auch dir dankbar…

Ich fühle in vielen Situationen mit dir, und danke dir für diese ehrlichen Worte 🙏

Lg Joshi
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J
Hallo Ihr Lieben,

Ich wollte mich mal wieder bei euch melden und ein Lebenszeichen von mir geben!

Aktuell bin ich nun seit genau 1 Woche in einer stationären Klinik für Glücksspielsucht.

Anfangs hatte ich ja sehr große Angst was mich dort erwartet und alles.


Nun zu meinem aktuellen Befinden und meinem ersten Fazit :

Es war mir eine der besten Entscheidungen der letzten Jahre!! Mir geht es aktuell sehr gut.
Seit dem ich hier bin, gab es keinen Tag an dem ich suchtdruck empfunden habe oder ans spielen gedacht habe.

Wie einige das ja vielleicht von euch kennen: oder auch so schön sagen.
Man ist in einem geschützten Bereich.

Ich wurde von meiner Gruppe sehr gut aufgenommen und die Gruppensitzungen und Einzelgespräche bei meinem Psychologen sind sehr hilfreich!

Sich intensiv mit seiner Suchtkrankheit und seinem vergangen und bisherigen Leben auseinander zusetzen.

Die Gründe dafür zu finden warum man spielen gegangen ist.

Diese 7 Tage die ich nun hier bin.
In dieser Zeit habe ich soviel über die letzten Jahre und meiner spielerkarierre nachgedacht, wie in den ganzen letzten Jahren nicht.

Ich merke das mir hier geholfen wird, ich unterstützt werde ein suchtfreies Leben zu führen.


Das mein bezugstherapeut nicht einfach nen Knopf drücken kann, dass ich aufhöre ist mir klar.
Aber er zeigt mir Wege, Möglichkeiten und Tipps für den Weg in die Abstinenz.

Ich habe nun noch 7 Wochen vor mir. Und bin dankbar das ich diese Chance hier aus freiem und eigenen Willen bekomme und auch nutzen werde.

Ich hoffe euch geht es soweit gut.

LG euer Joshi
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Hallo Joshi,

genau dafür sind SHGs, Therapeuten, Therapien, Kliniken und weitere Hilfsangebote da.
Für Menschen wie Dich, die diese Unterstützung zu schätzen wissen.
Du kannst alles greifen und merkst wie es Dir hilft in ein spielfreies Leben zu finden.

Ich war auch schon einige male in Kliniken, unwichtig dass es dabei nicht um meine Spielsucht ging.
Aber es ging um mich, um mein Leben und ....
"...bin dankbar das ich diese Chance hier aus freiem und eigenen Willen bekomme und auch nutzen werde."
Gut Joshi, sehr gut sogar.

Liebe Grüße

 
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medea888

Hallo Joshi,

wunderbar, ich freue mich sehr für Dich. Sich mit sich selbst zu beschäftigen und sich kennen zu lernen in einem geschützten Rahmen ein wundervolles Erlebnis. Und toll, dass du da so offen und selbst reflektieren ran gehst und dass alles ohne Wertung einfach mal annehmen kannst, ganz toll.
Du machst anderen die diesen Schritt noch fürchten mit Deinem Beitrag sicher Mut.
Freue mich mehr von Dir zu lesen und genieße Deine Wochen und nimm alles mit in ein suchtfreies erfülltes Leben.

LG Medea
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J
Hallo ihr beiden,

Das freut mich das es bei dir/euch auch so gut läuft.

Bisher bin ich wirklich sehr zufrieden.
Und möchte diese Erfahrungen und alles was ich hier lerne und mitnehme.
Für die nächsten Jahre und mein weiteres Leben mitnehmen!!

Ich weiß, es werden bestimmt auch mal Tage kommen, die vielleicht nicht so gut sind oder es schwer für mich ist.
Dieses zu ändern, aber ich freue mich auch darauf.
Denn das ist wieder eine neue Chance für mich, solche Situationen zu meistern und zu lernen damit umzugehen und sie vielleicht aus einem anderen Blickfeld zu betrachten.

Spieler sind meistens von ihrem Wesen und der Art gute bzw herzensgute Menschen, das habe ich hier auch gelernt.

Die sich jedoch durch ihre eigenen Probleme. In ihre Sucht flüchten.

Es gilt, sich bewusst zu werden… das es Auslöser hat warum man spielen gegangen ist.

Bzw dieses System bzw Auslöser die diesen automatismus im Kopf auslösen, Bzw den man als Spieler antrainiert hat.

Sich abzugewöhnen bzw. anzutrainieren.
Wie man in solchen Situationen reagiert um nicht mehr spielen zu gehen.

In seinem Leben sich immer wieder neue Ziele zu setzen, die man erreichen möchte.
Eine Struktur im Leben zu haben.

Sein eigenes Leben so zu gestalten wie man das möchte. Und Vorallem an Sich selbst zu denken

Lg Aljosha
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Hallo ihr Lieben,

Nun sind die ersten 3 Wochen meines Aufenthaltes in der stationären Klinik vorbei.

Vorab erst einmal, dieses Gefühl hier geschützt zu sein. Und bisher keinen Suchtdruck gehabt zu haben. Ist ein unbeschreibliches und gut tuendes Gefühl.
Als das Gefühl der letzten 7 Jahre spielen zu gehen. Und sich der Sucht immer mehr und mehr hinzugeben.

Ich habe nun noch 5 Wochen vor mir.
Dann gehe ich in die ambulante Therapie die wöchentlich mit SHG und Einzelgesprächen weitergeführt wird. (Plus Nachsorge)

Meine privatinsolvenz und alle anderen wichtigen Dinge konnte ich hier in der Zeit auch klären.

Aber das allerwichtigste, was ich für mich hier bisher gelernt habe ist.
Nur auf sich Selbst zu achten!! Sich nicht direkt sicher zu fühlen weil man hier in einem geschützten Bereich ist.
Denn das ist die größte Gefahr rückfällig zu werden. Wenn man denkt, man fühlt sich sicher und stark genug nicht rückfällig zu werden.

Mein neuer Lebensweg soll der Weg aus der spielsucht werden!! Abstinent zu bleiben und das wirklich wahre Leben zu genießen und zu meistern!!

Die Frage ist nämlich, Ich darf nicht! Ich will nicht , oder ich brauche nicht!!
Denn das sind die 3 Sätze die ich auf diesem Wege mitnehme.
Das ich nicht spielen brauche!! Weil es das nicht wert ist!

Nur das nötigste an Geld in Zukunft zu haben, Bzw mit sich zu führen.

Ich würde einfach soviel hier noch mehr schreiben und erzählen, aber dann würde es vllt euch zu viel werden.

Wenn ich das jedoch darf, dann berichtet mit.

Aktuell schreibe ich meine Lebensbiografie.
Die ich Ende der woche vor meinen Mitpatienten vorstelle.

Eine mega tolle Erfahrung und Vorallem ein gutes. Therapie-rezept… tiefer zu gehen, die gründe zu finden. Sein bisheriges Leben zu reflektieren.

Ich freue mich von euch zu hören.

Euer Joshi :)
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medea888

Hallo Joshi,

gerne würde ich mehr lesen, ich war nie in einer stationären Therapie und finde es spannend, wenn man die Möglichkeit und riesen Chance hat, sich aus dem Alltag rauszuziehen und ganz auf sich zu schauen. Toll, wie Du dich darauf einlässt. Oft habe ich im Forum schon von welchen gelesen, die das nur abistzen, bei Dir spürt man deutlich das Gehen in festen und willigen Schritten.
Also ich freue mich weiter von Dir zu lesen !!
LG Medea
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Guten Morgen zusammen,

Um auf den Punkt einzugehen, dass einige das hier nur absitzen… das stimmt leider auch.

Jedoch dient eine stationäre Therapie dazu, sich mit sich selbst auseinander zu setzen.
Aus seinem gewohnten Umfeld erstmal zu sein.

Hier lernen wir uns intensiv mit unser Sucht auseinander zusetzen. Jedoch das schöne und suchtfreie Leben nicht zu vergessen und zu leben.

Die Programme hier mit Sport, Ergotherapie, Einzelgesprächen und Gruppentherapie plus Sozialdienst und Geldmanagment sind hier top organisiert!!

Hier wird einem geholfen. Ratschläge Tipps und Anleitungen dazu gegeben in ein suchtfreies Leben zu starten! Wenn man mitzieht und sich und den anderen gegenüber auch ehrlich ist!!
Das ist die wichtigste Einstellung.

Ich habe inzwischen hier gelernt. Wie sinnlos, erbärmlich, beschämend und wiederlich meine letzten 7 Jahre spielen waren!!
Wie ich mich dieser sucht so hergeben konnte.

Doch jetzt habe ich neue Ziele und Perspektiven vor meinen Augen.
Die ich angehen will und mein Leben leben will!
Ohne zu spielen.

Mir jedoch dabei bewusst bin. Das wer einmal süchtig ist. Wird immer süchtig sein.

Jedoch hat jeder genau wie ich die Wahl.
Nicht spielen gehen zu müssen! Weil ich es nicht brauche! Denn es gibt viel wichtigere und schönere Dinge im Leben.

Als mein Leben weiterhin durchs spielen zu ruinieren!

Oder wie mein Therapeut sagt, Rückfälle können passieren. Das entscheidene ist jedoch dabei.
Aus diesen Dingen zu lernen.
Und nicht wieder dann alles komplett hinzuschmeißen sondern gestärkt wieder raus zu gehen.

Jedoch will ich es erst garnicht zu einem Rückfall kommen lassen.

Schönen Dienstag wünsche ich euch.
Und ich berichte weiter
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J
Hallo Ihr Lieben,

3 Wochen stehen nun noch für mich stationär an.

Dann heißt es für mich, wieder Nach Hause zu kommen und das reale Leben zu meistern!!

Mein Bezugs und Verhaltenstherapeut, ist sehr zufrieden mit meiner Entwicklung hier.

In 3 Wochen geht es aber direkt positiv und zielführend für mich weiter, denn ich habe schon eine Zusage für eine ambulante Therapie plus Nachsorge. Die ich mit vollem Elan und Energie die ich hier schon sammeln konnte. Angehen und meinen Weg in ein Spielfreies Leben gehen möchte.

Desweiteren konnte ich über meinen Anwalt einen gerichtlichen Beschluss erwirken das ich nun in allen Spielhallen deutschlandweit nun sofort gesperrt bin. Weil Oasis bzw die Dreckshöllen damit ja Zeit lassen. ( wollte das nur nebenbei erwähnen. Da ich mich mit diesem Thema nicht groß für meine Zukunft befassen will.)
Denn ich entscheide für mich alleine selbst welchen Weg ich einschlage!!

Durch die Zeit hier habe ich auch angefangen, den Menschen, wie meine Familie, Partner und wichtigen Freunden.

Wieder vertrauen zu schenken, mich zu öffnen und Einfach wieder Ich zu sein, es wird seine Zeit brauchen. Jedoch nähern wir uns alle wieder sehr an. Was ein unglaubliches Gefühl ist.

Was ich mit meiner Sucht in der Vergangenheit kaputt gemacht habe.


Ich will mein neues Leben leben. Träume und Ziele verfolgen.
Denn Träume setzen Ziele, und diese kann man erreichen.

Liebe Grüße euer Joshi :)
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J
Hallo Ihr Lieben.

Ich bin nun seit 9 Tagen wieder Zuhause.
Es ist schön seine Liebsten wieder um sich herum zu haben und wieder zuhause zu meistern.

Allerdings stehe ich erst am Anfang meines Weges, in ein Abstinenz frei Leben!

Die Realität ist dann erstmal wie ein unerwarteter Schlag ins Gesicht! Sich erstmal daran zu gewöhnen das man nun sein zukünftiges Leben alleine bewältigen muss.
Dort war ich ja wieder unter einer Käseglocke.

Trotz allem waren diese 10 Wochen sehr intensiv und lehrreich für mich. Dort im realen Leben anzusetzen und meinen Weg zu gehen.

Ich hätte sogar gerne noch länger dort weiter gemacht, jedoch hat die Rentenversicherung nur 10 Wochen bewilligt, aber dafür geht es nun ein halbes Jahr mit der ambulanten weiterbehandlung weiter.

Jetzt geht der Wahre Weg für mich los mein Leben zu meistern und meine Ziele und Träume zu verfolgen.

Und das ganze hoffentlich suchtfrei und abstinent.

Lg euer Joshi
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J
Hallo André und ihr anderen Lieben,

Mir persönlich geht es aktuell gut, allerdings auch letzten Freitag schlecht.

Um auf deine Fragen einzugehen, wie es mir nun nach der 2 monatigen Stationären Therapie geht?

Besser als vor der Therapie, Bzw als die ganzen letzten Jahre!! Jedoch fehlen mir die Menschen die ich in der Zeit da oben kennengelernt habe und die 9 Wochen waren einfach aus meiner Sicht zu kurz.


Vieles hat sich bei mir privat seit der stationären Therapie geändert und meine ambulante weiterbehandlung läuft auch super.

Ich achte seit dem ich wieder in meiner gewohnten Umgebung bin, so extrem auf mich. Was mir gut tut, welchen Weg ich gehen möchte.
Das ich gut bin so wie ich bin. Und mich in keine alten Muster wieder ziehen lasse.
Besonders fällt mir auf, das seit der Therapie das Verhältnis zu meiner Familie ( Geschwister, Eltern Verwandtschaft) inzwischen wirklich gut ist. Kaum vorstellbar nachdem was ich mir und meinen Angehörigen den letzten Jahren für ein leid angetan habe.
Wo einem aber auch wieder klar wird, die Familie war immer da, nur habe ich sie durch meine Sucht, nicht wahrgenommen Bzw von mir weggedrängt.


Kommen wir zu letzten Freitag, Den Tag den ich bereue, weil ich nämlich meinen ersten Rückfall hatte….. auf den ich nicht stolz bin und mich auch geschämt habe.

Ich möchte garnicht groß erzählen was ich verspielt habe… sondern eher…. Was es ausgelöst hat.

Und zwar war es mal wieder die Kommunikation mit meiner Partnerin auf Beziehungsebene…
Dinge die ich in ihren auch nicht richtig gemacht habe… Bzw ich nicht so kommuniziert habe wie sich es sich gewünscht hätte.

Als meine Grenze erreicht war…. Nach langen Diskussionen… war ich eigentlich stolz das ich nach Hause zu meinen Eltern fahren wollte.
Jedoch habe ich meine eigene Grenze übergangen…. Und bin geblieben. Woraufhin ich den ganzen Tag über die Situation nachgedacht habe und ich somit nicht zur Ruhe kam. Und den Tag darauf dann spielen war.

Weil ich nicht rechtzeitig die reisleine gezogen habe.
Jedoch bin ich froh, dass ich über alles heute in der Einzel und Gruppentherapie besprechen konnte. Um es für mich zu reflektieren und in Zukunft besser zu machen!

Es war ein Rückfall ja…. Allerdings möchte ich daraus lernen und nach vorne schauen.
Die Schlüsse aus meinem handeln ziehen. Um unserer Krankheit die wir alle haben.
Mehr vorzubeugen.

Jedoch achte ich einfach inzwischen sehr viel mehr auf mich und habe in meinen Augen schon viel gelernt und mitnehmen können.


Ich bin erst am Anfang, des Weges raus aus der Sucht, für ein spielfreies leben.

Gute Nacht und liebe grüße
Euer Joshi 🥺
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Hallo Joshi,

für unsere Spielsucht ist jede stressige Situation, jeder Streit, jede Sorge ein willkommener Anlass.
Ab einem gewissen Zeitpunkt spielte ja anscheinend keiner mehr von uns wegen des Spielens Willen.
Wenn  es also Gründe gäbe, wieder zu spielen für uns, wir es ja im Vorfeld wissen........
Mag es oberflächlich eine Ausrede sein, eine Schuldzuweisung auf unser dann negatives Verhalten.

Jeder hat einmal einen schlechten Moment oder Tag, geht event. dann in eine Kneipe um etwas davon abzubauen.
Oder rennt einen Berg hoch, schreit oder macht eine Arschbombe vom Fünfer....
Wir sind ja hier unter uns und ich muss nichts davon wirklich erklären.
Was Auslöser so alles bewirken können für einen Spielsüchtigen.
Dieses VerhaltensImplantat welches uns anscheinend in eine frühere Gewohnheit zurück versetzen könnte.
Wir wappnen uns dagegen und sind meist vorbereitet, arbeiten an uns intensiv usw....

Wir schieben damit doch nur etwas vor, als Erklärung, Rechtfertigung  und Begründung warum man dann wieder spielen wird oder spielte.
Es bleibt somit immer eine Ausrede!
Ich glaube nicht dass wir Schläfer sind und es käme nur auf eine entsprechend gewichtige Alltagsituation an um Rückfällig zu werden.
Was aber nichts daran ändert auch immer wachsam zu bleiben.
Ein pathologischer Spieler muss sich auf seine Krankheit einstellen.

Ja Andrè, kein Beinbruch und absolut kann ein Rückfall wieder etwas davon stärken, wo es sich noch zu festigen gilt.
Da bin ich einer Meinung.

...der Weg raus aus der Sucht in ein spielfreies Leben.
Liebe Grüße
   


   

 
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