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Autor Thema: Ich bin verantwortlich

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T

Taro

Re: Ich bin verantwortlich
#135: 01.08.2022 20:46:42
Beim Angehörigen ABC trau ich mich nicht meine Dummheiten zu verbreiten. Aber ich hab was gefunden wie es nicht geht:

Für all diejenigen unter uns, die an ihrem negativen Denken festhalten wollen und innerlich noch nicht bereit sind, eine Kehrtwendung in ihrem Leben vorzunehmen, folgt nun eine kleine Anleitung, wie es am besten gelingt, in unserem Elend und Unglück zu verweilen:
1. Besuche keine Meetings der Anonymen Spieler (GA) mehr.
2. Solltest Du Dich doch einmal in einem GA-Meeting verirrt haben, halte Deinen Mund, verschließe Dich (so gut es eben geht) allen Beiträgen und balle lieber Deine Fäuste in der Tasche.
3. Versuche nicht, irgendeines Deiner Probleme selbst zu lösen.
4. Lache niemals über Dich selbst.
5. Vertraue keinem Menschen aus dem GA-Programm.
6. Vor allem, versuche unter gar keinen Umständen ‘im Jetzt’ zu leben, sondern füttere Deine Phantasien über die Zukunft weiter mit Hirngespinsten.
Ist mir schon einmal bewußt geworden, daß mein negatives Denken auch dazu geführt hat, daß ich mich selbst und meine Probleme zu ernst zu nehme und mir jeglichen Humor darüber verbiete, so daß das Leben nur so an mir vorüberzieht?



GEBET FÜR DEN TAG
Lieber Gott, sollte ich wieder einmal in negatives Denken verfallen, laß mich nur im Spiegel der GA-Gruppe all die Symptome dafür erkennen und mit Hilfe meiner Freunde (oder meines Sponsors) in der GA-Gemeinschaft wieder auflösen, als da wären: zusammengepreßte Lippen, gezwungenes Lächeln, erstarrter Gesichtsausdruck, unruhige Blicke - und darüber hinaus nicht den geringsten Hauch von Humor.



Lieber Gott, schenke mir die Fähigkeit, auch öfter einmal über mich selbst zu lachen, denn ich brauche dieses Lachen, um mit der alltäglichen Verwirrung in meinem Leben zurechtzukommen.



NUR FÜR HEUTE will ich im Gedächtnis bewahren,
daß ich lernen will, öfters über mich selbst zu lachen.









TEXTAUSZUG aus der deutschen Übersetzung
der amerikanischen Originalausgabe A DAY AT A TIME Gamblers Anonymous. Copyright © 1994
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Re: Ich bin verantwortlich
#136: 02.08.2022 10:08:31
Ob man jetzt bei 180 Antworten von zu wenig Aufmerksamkeit reden kann  ? ;D
Immer wieder ein schöner Sammler der dem Verdrängen entgegenwirkt.
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Re: Ich bin verantwortlich
#137: 02.08.2022 21:26:58
Hallo,

schöne Beiträge.

Kann ein pathologischer Spieler überhaupt seine Verantwortung selbst tragen?
Wenn er alles verspielt und gegen seinen Charakter auch noch Gelder besorgt auf allen möglichen Wegen, sich verschuldet, kaum noch Essen für seine Familie aufbringen kann, bald kein Licht mehr im Haus und kalt im Winter. Scheidung wird wohl bald ein Thema  und die Kinder schauen auf den Boden wenn er an ihnen vorbei geht.

Hat er sich dies wirklich ausgesucht?
Natürlich ist er Verantwortlich dafür, nicht weil er es kann...sondern er es mu0!
Ein süchtiger Mensch soll sich Hilfe holen.....dazu muss er erst einmal kommen. 
Wir hier sind gestärkt darin und wissen was wieder passieren würde.
In der aktiven Zeit flohen wir dennoch zum Spiel, es mag ja kaum daran liegen, dass  unsere Konsequenzen aus dem Spielen event. weit minder waren.

Von dieser Sucht los zu kommen ist kein kosmischer Zufall, sondern findet sich eben in jenen Dingen wieder die Taro und Andrè sehr gut beschrieben.
So fängt eine Verantwortung die nicht nur aufgezwungen ist, sondern zur greifbaren Selbstverantwortung dann an....
weshalb viele auch hier ins Forum kommen....es zu ändern! 

Liebe Grüße

 
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Re: Ich bin verantwortlich
#138: 03.08.2022 09:17:18
Kann ein pathologischer Spieler überhaupt seine Verantwortung selbst tragen?
Hier kann es nur ein absolutes "Ja, selbstverständlich" als Antwort geben.

Jeder Spieler kann sich jederzeit für seine Abstinenz entscheiden und sehr wohl die Verantwortung für sein handeln tragen.
Es ist sogar zwingende Voraussetzung für eine Genesung. Aber das ist ja alles hinlänglich bekannt.

Die Frage ist eher "Jacky-typisch" und verfolgt ein anderes Ziel
Jacky, immer wieder kommen Beiträge von dir, die den Spieler in welcher Form auch immer als "schuldfrei" darstellen.
Immer wenn ich sowas lese, keimt in mir der Verdacht, dass du mit deiner eigenen "Schuld" nicht wirklich klar kommst.
Oft betonst du wieviel "Leid" du, oder wir als Spieler allgemein unseren "Liebsten" zugefügt haben.

Ja, genau so ist es. Und wir wissen das. Und du weißt das. Wir sind ja nicht blöd.
Zum "Wohlfühlen" gehört nun aber auch, dass wir zu 100% auch akzeptieren, dass "wir" die "Bösen" sind
und dass es keine bösen Träume waren, die unsere Vergangenheit ruiniert haben.

Die Diskepanz zwischen "Worten" und "verinnerlichen" ist bei dir noch groß.
Ich bin mit dem "bösen Fred" absolut im Reinen. Da gibt es wenig Schönes und gar nichts zu beschönigen.
Mit dem Tag meiner Abstinenzentscheidung habe ich auch mein Leben komplett revidiert.
Ich kann nichts ungeschehen machen, aber ich kann alles mit jedem Tag besser machen als je zuvor.

Die Frage ob ich die Verantwortung tragen "konnte" oder ob ich so sein musste stellt sich mir nicht.
Ich weiß sehr wohl wie ich war und wer ich war und wie ich mich verhalten habe.
Und zu 100% war das ich. Ich war nicht fremdgesteuert und ich war nicht schuldunfähig.

Sich in diese "ich kann doch (vielleiciht) nichts dafür" Schiene zu vertiefen macht krank.
Sich selbst und das jeweilige Umfeld.

Eine andere Sichtweise wäre eine Ohrfeige für alle die den harten Weg in ein neues Leben gemeistert haben.

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Re: Ich bin verantwortlich
#139: 03.08.2022 20:46:45
Hallo Fred,

erst einmal, so freue auch ich mich wenn auf einen Beitrag von mir eigegangen wird.
Umso mehr wenn Du mich dabei direkt ansprichst.
Dazu sogar noch kritisch hinterfragt, wir beide haben uns schon über die ganzen Jahre oft gelesen.
Und immer wenn Du auf etwas aufmerksam machst, verteidigst Du gleichzeitig unser aller Bestreben.

...Sternchen mit Ansage.  :)

Du spieltest 30 Jahre intensiv und ich darf ja Deine Geschichte kennen.
Bei all deinem sonstigen Potential, Familie, Beruf, Freizeit, Liebe, Fürsorge.....

.........
Jeder Spieler kann sich jederzeit für seine Abstinenz entscheiden und sehr wohl die Verantwortung für sein handeln tragen.

Wenn es so gewesen wäre für Dich und Du wusstest es doch schon immer oder hast Du es damals gar nicht gewusst?

Ich schrieb letztens dass ich halt krankhaft egoistisch war und die mir gebotene Bequemlichkeit ausnutzte.
Niemals war dies das Einzige, es war aber natürlich dabei!

Jahrzehntelang spielen aber jederzeit aufhören können, man muss es nur wollen ?
Egal wie viel Wahrheit darin steckt....es muss wieder erlernt werden.
Eine psychische Störung bleibt eine ernsthafte Erkrankung, sie wird nicht beschönigt oder verharmlost.
Und auch nicht auf etwas reduziert, was eher auf einen durchzogenen Halunken zuträfe.   

Jede andere Sichtweise wäre eine Ohrfeige für alle Süchtigen der Welt.

Weißt Du, meine Ziele hier im Forum sind es nicht, jemanden frei zu sprechen von aller Schuld
Ich habe lediglich versucht Brücken zu bauen, für jene denen alles noch etwas fremd ist.
Möglich dass ich immer noch nicht richtig loslassen kann meiner Vergangenheit.
Schreibe ja oft genug darüber.

SHGs, Therapien ...das ganze Programm sollte zu einer wieder gesunden Lebensweise führen.
Dadurch sollte sich ein großartiger Lernprozess einstellen, eben wieder verantwortlich mit allem umzugehen.
Überall steckt viel Arbeit darin dieser Krankheit aus dem Wege zu gehen.

Ich kann nichts dafür Schiene....  :)
Jeder muss  die Schuld bei sich selber suchen!
Es ist sein Leben, auch in der schwierigsten aller Lebenskrisen.
Gerade bei immer wiederholenden Suchtkreislauf eines Spielers.

Weil alles andere gar nicht funktioniert!
Als wieder Verantwortung zu übernehmen.
Ich weiß aber auch dass ich ein Schlitzohr bin zu mir selbst und wenn mir auch Dinge bewusst die ich hier schreibe.
Ist natürlich immer ein Eigenanteil dabei und falls dadurch etwas falsch verstanden wird....
oder ich es einfach zulasse..obwohl ich erahne dass es nicht so richtig oder förderlich ist.
Es vielleicht aber auch doch nicht richtig wahrnehme.....
Bin ich sehr froh über jede Antwort.

Ich bin ein pathologischer 'Spieler, nie behauptete ich etwas anderes.
Wir wissen alle was dies bedeutet und was dahinter steckt nun Abstinent zu sein.

Ja ..jeder kann aufhören zu spielen!
Und genau dann...wenn er es kann!

Grüß Dich

 


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« Letzte Änderung: 03.08.2022 22:39:30 von Jacky1 »
 

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Taro

Re: Ich bin verantwortlich
#140: 03.08.2022 22:19:01
Eine meiner Lieblingsgeschichten. Ein alter GA Freund und Alkoholiker bekam Besuch von einem AA Freund. Er erzählte, das er einen Rückfall gebaut hätte und jetzt totale Angst hat, das seine Partnerin Ihn raus schmeist, er wolle seine Meinung, was er nun tun solle. Er gab den Rat einen grossen Blumenstrauss zu kaufen und sich zu entschuldigen.
Als der Freund ging kam seine Partnerin zum gemeinsam Freund und erzählte das der Partner einen Rückfall gehabt hätte. Nach dem Streit sei er abghauen. Sie fragte was Sie nun tun solle. Der Freund riet Ihr, Ihn ra6szuschmeisse  wenn er wieder kommt.
Als der Mann also mit dem Blumenstrauss vor der Tür stand, sagte Ihn seine Partnerin das er seine Sachen schnappen und ausziehen soll.

Nach einiger Zeit kamen die beiden wieder zusammen. Als Sie erfuhren, das Sie beide nach dem Rat des selben Freundes gehandelt haben, waren Sie gemeinsam Stock sauer auf dem selben Freund. Bis heute haben Sie keinen Kontakt mehr.

Der GA Freund hat beiden gesagt, was das beste sei, das Sie tun können. Ich finde auch beide Empfehlungen absolut schlüssig. Es liegt in der Natur der Sache, das die Empfehlungen nicht gut zusammen passen. Was das beste für die Angehörige ist, ist nicht das beste für den Spieler. Aber langfristig schon, nur das ist schwer zu erkennen.

Süchtige und Angehörige sind zwei Seiten einer Medallie. Es gibt kein schlechter und besser. Schuld hat er der Betrachtung von kranken Menschen erstmal nichts zu suchen. Das den Betroffenen kaum weiter. Es ist auch nicht möglich einfach mit dem spielen aufzuhören. Die Möglichkeit zum Aufhören einer jeden Sucht hat ein Zeitfenster. Um die Verantwortung für das Leben zurück zu bekommen, muss ich erstmal eine Ahnung davon haben, das ich Sie nicht trage. Der Weg zurück in die Freiheit ist ein sehr lohnender, aber auch ein sehr langer.

Ich habe mich während meiner Sucht schuldig gemacht. Ich habe mich in meinen Möglichkeiten um einen ausreichenden ausgleich bemüht. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht mehr. Ich weiss, das meine Partnerinen während meiner Sucht wieder mit Süchtigen zusammen waren. Augen auf bei der Partner Wahl. Jeder trägt da für sich die Verantwortung.


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Taro

Re: Ich bin verantwortlich
#141: 05.08.2022 23:32:37
Die Bandbreite von süchtigen reicht von pitsch nass bis Knochen trocken. Genauso ist es bei Angehörige. Es gibt die ganze Bandbreite mit allen Abstufungen. Es gibt Familien mit Suchtstrukturen und solche ohne. Meine heutige Frau, obwohl Sie mich erst trocken kennen wird auch strukturen einer Angehörigen haben.
Wenn der Spieler aufhört zu spielen, dann hat sich der Angehörige noch nicht weiter entwickelt. Es kann Ihr sogar schlechter gehen. Wenn der Süchtige aufhört zu Spielen und sein Leben reflektiert wird er zukünftig womöglich nicht mehr so "pflegeleicht" sein.

Wenn einer in der Partnerschaft sich bewegt und der andere stehen bleibt, dann kommt es früher oder später zur Trennung. Es können beide stehen bleiben, oder es bewegen sich beide.Wenn beide sich auf den Weg machen, kann man sich wunderbar stärken und unterstützen. Ein wirklich lohnender gemeinsame Weg. Iin diesem Fall profitieren beide von einander.
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Taro

Re: Ich bin verantwortlich
#142: 28.08.2022 22:42:58
Corona, durch Russlands Krieg sich erhöhende Energiekosten. Alles Dinge auf die ich keinen Einfluss habe. Was ich tun kann, ist für meine Familie und mich verantwortlich zu handeln. Ich suche und finde Lösungen möglichst flexibel zu bleiben. Das alles ist ja gegen die Spielsucht nur ein "Fliegenschiss". Aber auch hier ist es so wichtig, mich nie als Opfer zu fühlen.
Ich auf jeden Fall hoffe auf einen kalten Winter, mit dicken Eis auf dem See , damit ich meinem Hobby dem Eisbaden nachgehen kann.
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Falschspieler

Re: Ich bin verantwortlich
#143: 28.08.2022 22:49:20
 Hallo Taro, habt ihr einen See in der Nähe ?
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« Letzte Änderung: 29.08.2022 00:46:16 von 𝓐𝓭𝓻𝓲 シ »
 

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Taro

Re: Ich bin verantwortlich
#144: 04.09.2022 08:44:10
Innere Konflikte im Kopf, das kenne ich auch noch zur genüge. Dieses Gehirnkimo in dem ich mich selber klein mache hielt mich früher sicher auch vom Leben ab. Ich gabe gerade eine kleine Baumassnahme bei mir im Haus. Meine Frau sagte, wir sollten es besser von einem Handwerksbetrieb mach lassen, ich sagte, nein das mach ich selber. Jetzt ist mir ein wichtiges Teil kapput gegangen. Ein Teil von einem 300 Euro teuren Set. Es hängt hier alles halbfertig rum. Ich weiss nicht ob ich das Teil schnell bekomme und fühle mich so, das am besten der Boden öffnen sollte. Ich spüre wie mein Frau denkt, "hab ich doch gleich gesagr". Aber das ist nur in meinem Kopf. Es ist nicht real. So ist es, mein Mantra ' Du kleiner Dummer Nichtsnutz" ist noch da. Auch wenn es meistens im Körbchen ist. Das geht soweit, das ich wegen soetwas mein ganzes Leben in Frage stelle. Darum muss ich gut auf mich achten. Und auch darum sind Gedanken an charge Back gift für mich. Den Zusammenhang kann nun natürlich niemand verstehen, ich spüre Ihn aber glasklar, ohne Worte.
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Taro

Re: Ich bin verantwortlich
#145: 19.09.2022 19:37:36
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Taro

Re: Ich bin verantwortlich
#146: 27.09.2022 23:22:09
Als ich noch spielte, war der Schritt in die Spielfreiheit das Ende. Nach dem erreichen der Spielfreiheit ist es der Anfang. Wohl einer der Gründe, warum ich mich so schwer tat den ersten Schritt in die SHG zu gehen. Erst mit der Spielfreiheit ist ein Weg in ein seelisches und geistiges Wachstum erst möglich, ein Weg der immer neue Türen öffnet und einige Geschenke parat hat.
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Re: Ich bin verantwortlich
#147: 28.09.2022 00:04:15
Hallo,

als ich noch spielte habe ich mich niemals wirklich hinterfragt, ich gehorchte nur Befehlen meiner Sucht.
Es wäre sinnlos gewesen irgendetwas dagegen zu tun und ich wäre nur zum Schein darauf eingegangen.
Eines Tages kam ich an einem Punkt an, da ging es nicht mehr. Es war alles so viel geworden.
Ich begriff dass ich Hilfe benötigte.
In einer SHG konnte ich mich davon lösen, obwohl ich da schon länger spielfrei war.
Dort wurde ich erwachsen, etwas was ich vorher immer verdrängte.
Und was vorher viel zu wenig war, kann mir heute nicht genug sein.

Liebe Grüße   


 
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Re: Ich bin verantwortlich
#148: 01.11.2022 09:01:53
Guten Morgen TAL,

das Schöne ist ja, dass Gedanken im Kopf sich manchmal ganz alleine ordnen. Erst sind es ganz viele und man kriegt sie nicht sortiert. Irgendwann, auch wenn man sich nicht anstrengt, kristallisiert sich der eine wichtige heraus.

Dann hast Du ihn. Und kannst ganz in Ruhe überlegen, was du damit machst. Hast ja keine Eile. In Deinem Kopf arbeitet es und irgendetwas geht voran. Das ist immer gut!!

Vielleicht ist es bei Dir auch anders? Lass und daran bitte weiter teilhaben.

Du bist ein ganz besonderer Mensch, TAL. Und zwar im pooositiven Sinn!!!

JJ
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Taro

Re: Ich bin verantwortlich
#149: 29.11.2022 15:07:34
Moin zusammen,

lange nichts mehr geschrieben. Hatte einen Fahradunfall. Was genau passiert ist kann ich nicht erklären, auf jeden Fall bin ich bei voller Fahrt Kopfüber vom Fahrad gestürzt. Eine 10 Sekunde vor dem Aufprall dachte ich, ich fall senkrecht auf den Kopf, zum glück war meine Rotation schnell genug das ich "nur" auf die Schulter krachte. Alles was da brechen und reissen kann tat es dann auch. Trotzdem bin ich sehr dankbar, das ich so glimpflich davon gekommen bin. Ich habe bei allem, was nach dem Unfal kam sehr viel Glück gehabt. Meine OP verlief sehr gut, die Heilung, auch wenn ich n8ch am Anfang bin auch sehr gut. Lustiger Weise lag ich ca 40 Minuten auf dem Asphalt. Als ich ins Krankenhaus kam war ich unterkühlt. Im gegensatz zu d3r Ärzten war ich mir sicher, das dass kein Problem ist. Ich behielt recht. Alles in allem war die ganze Zeit mein Leben 7n Gottes Hand, er hat gut für mich gesorgt.
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