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Autor Thema: Tagebuch/ Generelle Gedanken

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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#45: 04.05.2025 11:54:51
Warum stehe ich mir selber im Weg ?

Ich habe die Theorie, das man immer und immer wieder im Leben mit der selben Art vom Problem konfrontiert wird, solange bis man es löst. Wenn man dies geschafft hat ist man bereit für das nächst "höhere" oder "größere" Problem.
Sonst wird es bis ins Hohe Alter immer wiederkommen.

Warum stehe ich mir selber im Weg ?

Das Spielen als "Problem", mit dem ich mir selber im Weg stehe, ist eben auch eine dieser Herausforderungen des Lebens die anklopfen. Und zwar solange bis Sie "gelöst" sind.

Warum stehe ich mir selber im Weg ?

Ich ließ es so oft anklopfen, weil ich Angst davor hatte, was wohl als nächstes anklopft. Dinge und Erinnerungen die zu bearbeiten ich noch nicht bereit war.

Dass ich wahrscheinlich nie zu den Menschen dazugehören würde mit denen ich zur Schule ging.
Dass ich das eh nie schaffe würde.
Aber vor allem will ich das ?

Früher war es mir unterbewusst sehr wichtig. Heute weiß ich, auch so ein Leben in Übermaß und Reichtum ist nicht das was es scheint. Und vor allem keine Notwendigkeit um ein "gutes", zufriedenes oder glückliches, ausreichend, das Leben was man sich erträumt, zu führen.
Ich erinnere mich an etwas als ich aufschrieb (mit 6 oder 7 Jahren) wie ich später mal sein wollte.
Es war sehr oberflächlich. Ganz weiße Zähne, ganz viele Muskeln, Ganz groß, ganz viel Geld.

Viele Muskeln habe ich nun. :D

Warum stehe ich mir selber im Weg ?

Vielleicht weil ich nie dazugehörte. In vielen Lagern und daher weder Fisch noch Fleisch. Ich treibe regelmäßig Sport und rauche. Ich will frei sein, habe aber strikte Routinen.
Ich will viel erreichen aber ein glückliches Familienleben haben.

Manche Wiedersprüche in der Lebensführung kann man haben, aber bei manchen muss man sich absolut entscheiden.
Das viel mir allein schon bei der Jobwahl sehr schwer, weil ich ja dann "nur" das eine machen könne, nicht aber die anderen Sachen die so viel interessanter klingen.

Hier scheint ein Hund begraben. Zu akzeptieren, dass man nicht alles haben oder sein kann.
An einem gewissen Punkt muss man sich entscheiden.

So auch bei der Frage:

Ich will ein selbstbestimmtes Leben führen aber ich will auch spielen.

Warum stehe ich mir selber im Weg ?

Um unangenehme Entscheidungen nicht treffen zu müssen, aus Angst nicht dazugehören zu können.

Dabei fällt mir auf, je mehr Entscheidungen ich für mich treffe, desto weniger gehöre ich "irgendwo" dazu.
Aber desto wertvoller ist mein Leben. es sind meine eigenen Entscheidungen aus meiner Überzeugung heraus. Und wenn ich mir ansehe wo ich dazugehören wollte dann bin ich dankbar dafür wie ich bin.
Zu welchen Menschen ich jetzt dazugehöre. 
Nicht die reichen und schönen.

Aber doch liebenswert, ehrlich und verbunden.
Dafür bin ich dankbar.

Ich mache mir den Weg frei.

Und bin bereit für den nächsten Schritt.
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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#46: 04.05.2025 23:13:46
Hallo Benji,

deine Antwort auf das 12 Schritte Genesungsprogramm.....

Ich werde Sie durcharbeiten.
Grade fühl ich mich noch nicht bereit dazu.
Aber danke!

Du reflektierst deine Tagesabläufe, Gedanken und vergleichst ehemaliges Verhalten von dir.

Der vierte Schritt aus dem Genesungsprogramm: 
"Wir machten gründlich und furchtlos eine moralische und finanzielle Inventur in unserem Innern."

Anscheinend bist du also schon bereit dazu.  :)

Der Fakt dass es nichts zu gewinnen gibt für einen pathologischen Spieler, entlarvt die Lüge mit dem Glücksspiel finanzielle Sorgen zu lösen.
Alles andere wäre wohl hinter einigen Fakten zu finden.
Auch ich musste mich einigen stellen, manchen Knoten konnte ich lösen und mit anderen hingegen muss ich halt leben.
Bei mir, wenn ich wieder spielen möchte...dann mache ich es auch.
Aber von möchten / wollen war ich im Grunde noch nie geleitet um zu spielen.
Es war nichts anderes als ein Drang, den ich mir selbst auferlegte...in meiner Selbstaufgabe gegenüber der Spielsucht.
Es kam der Moment an dem ich eine Entscheidung getroffen habe und woran könnte ich nun festmachen dass es sozusagen eine finale Entscheidung war ?
Weil ich mich freute / freue....endlich spielfrei zu sein und nicht mehr unbewusst mein nächstes Spiel plane, jede Türe verschließe
um diesen verdorbenen Mist mir nicht mehr anzutun.       

Grüß dich und immer weiter   
   

Grüß dich

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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#47: 05.05.2025 20:02:50
Hi Jacky,
freue mich sehr über deine Antwort!
Vielleicht ist das Gefühl "nicht bereit zu sein" ehrlicherweise die Angst davor richtig anzufangen, oder zu versagen.

Interessanterweise habe ich oft bemerkt, dass ein großes Verdrängungsthema Angst ist. Vor unterschiedlichen Sachen oder Situationen aber doch sehr oft Angst.
Gerne habe ich mich als jemanden hingestellt, der vor nichts Angst hat, komme ich doch in stressigen und außergewöhnlichen Situationen besonders gut zurecht.
Nur danach nicht. Bzw. dauert die Bearbeitung etwas länger, und durch das aktive Spielen wird es bis Tag X aufgeschoben, da kein Raum in meinem Kopf war.

"Für den pathologischen Spieler gibt es nichts zu gewinnen."
(Hinter solche Sätze und auch hinter die anderen, nennen wir es mal große Worte oder "volle" Phrasen komme ich ganz langsam )

Wenn man diesen Satz ein wenig anders interpretiert, gibt es eine Menge zu gewinnen nur "leider" kein Geld. Mehr Lebenszeit, mehr Lebensqualität, mehr soziales im Leben (vorausgesetzt er spielt das Spiel des Lebens und kein Glücksspiel).

Was aber auch mehr da ist:
Unsicherheit, Angst, Wut, Frustration.
Mut, Ruhe, Zufriedenheit, Wertschätzung.

Alles Gefühle die ich kaum mehr hatte.

Bzgl. des Spielens im Generellen : Ich finde es etwas schade, da ich gerne spiele ( Generell Spiele wie z.B. Schach oder Gesellschaftsspiele). Aber Diesen Verzicht übe ich aktuell sehr gerne.

Denn ich lebe einfach mehr ohne.
(mir fällt gerade ein, dass wir zuhause sogar ein echtes Rouletterad hatten, was ich als kleines Kind auch gerne spielte. )


Aktuell habe ich noch keine Gruppe besucht. Steht aber weiterhin auf meiner Liste. Einfach mal um zu gucken wie es ist und ob es mir hilft.

Liebe Grüße aus dem Westen :)
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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#48: 06.05.2025 19:38:03
Hi, bin heute einige Zeit auf Social Media kleben geblieben.
Das war nicht förderlich, im Gegenteil spricht ja wieder mein Suchthirn an.
Ganz vorsichtig sein.

Auslöser war wahrscheinlich Müdigkeit + keine Pause gemacht & Ein bisschen Stress auf der Arbeit, da ein Kunde abgesprungen ist, und ich bis morgen einen Ersatz organisieren muss.

Das kann ich doch besser!

Sei Vorsichtig!
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B
Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#49: 06.05.2025 20:49:27
Gerade habe ich noch die Bäder Grundgereinigt, dabei hat sich herausgestellt das zwei Siphons durchgerostet sind.

Ich merke ( da es heute mehrere kleine Rücksetzer gab) ich frustriert und sauer bin.

Alles Folgen, von zu spätem handeln.

Ich lasse die Wut jetzt los.

Stück für Stück werde ich aufarbeiten was so lange liegen blieb. Direkte Folgen meine aktiven Suchtausübung und Vernachlässigung von Grund pflichten.

Eins nach dem anderen.

Zumindest ist es gut :
A: die Missstände zu sehen
B: Sie zu bearbeiten
C: zu erkennen wie/wo meine Frusttoleranz liegt und dranbleiben zu üben auch wenn ich etwas nicht sofort fertig stellen kann.

Du schaffst das! Stück für Stück und Tag für Tag!

Ganz liebe Grüße gehen raus
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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#50: 06.05.2025 20:56:09
Es ist nicht schlimm sich ab und zu überfordert zu fühlen.
Letztlich sind viele Situation relativ gesehen NEU.

Gehe nicht zu hart mit dir ins Gericht. Erstmal geht es nicht darum dass ich alles perfekt hinbekomme, sondern dass ich weiterlaufe und nicht nach den ersten Schritten stehen bleibe!

Klar ärgern mich manche Sachen und manchmal bleibe ich noch auf Social Media oder achte vielleicht nicht genug auf meine Emotionale Situation.

Aber ich bin in den letzten drei Wochen schon weitergekommen, als im ganzen Jahr bis dahin.
Erkenne auch das an!

<erkenne an, dass du auf dem Weg bist. Auf dem Richtigen Weg zwar, aber auf der Reise, nicht am Ziel, bloss weil du einen Entschluss gefasst hast!>

Du machst das gut!
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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#51: 06.05.2025 21:02:33
P.S. ich glaube ein Faktor, ist auch Scham.

Ich schäme mich dafür heute (einen Teil meiner Lebenszeit) vertrödelt/verschwendet zu haben, und zwar in besserem wissen. Das ist dann das Feuer für die Wut.
Die Wut nicht auf den Umstand sondern auf mich selbst.
Das ich so schlecht mit mir selber umgehe.

< beim aufschreiben gab es grade ein fast hörbares Klicken. es hat AHA gemacht :D>

Notiz: Handle so dass du die nicht für dich schämen musst.
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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#52: 07.05.2025 17:26:55
Ich schäme mich dafür heute (einen Teil meiner Lebenszeit) vertrödelt/verschwendet zu haben, und zwar in besserem wissen. Das ist dann das Feuer für die Wut.
Die Wut nicht auf den Umstand sondern auf mich selbst.
Das ich so schlecht mit mir selber umgehe.
Ändert das irgendwas ?
Nö, dann lass es einfach. Akzeptiere deine Vergangenheit.
Mache es einfach heute und in Zukunft besser.

Dieses Hinterhergejaule hilft niemandem und hält dich in der Spielervergangenheit gefangen ...

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B
Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#53: 08.05.2025 09:22:35
Ja das stimmt wohl.
Hilft keinem.
Aber manchmal ist es nicht schnell abzuhacken.
Hier war es bezogen auf zu viele Zeit auf Social Media zu vertrödeln. Aber das ist einerlei für mich -----------
---------

Gestern war ich noch lange unterwegs, habe mich gut mit meinem Vater unterhalten. Stress auf der Arbeit habe ich gut gemeistert, auf meinen Körper gehört, und als er etwas Ruhe brauchte diese auch gewährt.

Habe meine Tour mit ach und krach vollbekommen.

Heute eine SMS von meinem Chef bekommen, dass ich für jede Tour einen extra Bonus bekomme.

Die Wege des Herrn sind unergründlich ...

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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#54: 09.05.2025 09:53:59
Langsam merke ich, dass ich mich halbwegs sicher fühle, was natürlich trügt. Daher auch die höheren Social Media Zeiten der letzten Tage.
Ich hatte auch etwas mehr zu tun als sonst, sodass ich weniger räum für mich hatte.

Meine Wachsamkeit werde ich die nächsten Tage wieder hochhalten, da hier das größte Risiko liegt. werde jetzt ein wenig (Forums)Bildung mir zu Gemüte führen bis ich arbeiten muss.

Liebe Grüße
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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#55: 09.05.2025 10:13:03
Bemerkt:

Heute ist der 9. Mai. am 19. April spielte ich das letzte Mal.
Anfangs versuchte ich nicht darauf zu achten wie lange ich schon dabei bin, da es immer wieder zu einem Gedankengang à la :" wie lange noch" führte.

Heute als es mir auffiel, war ich ein wenig aufgeregt. <ist es doch ein kleiner Meilenstein>

Gerade beim schreiben in diesem Moment wird mir klar, warum eine feste SHG oder Therapie wichtig sein kann.
Da der Rhythmus fest vorgeschrieben ist, vorausgesetzt man geht immer hin, hat man feste Dates mit der Beschäftigung der Suchtthematik und damit auch der eigenen Sucht, selbst wenn man sich in Sicherheit wähnt und alles gut zu laufen scheint.

Wie ich vorher feststellte, rückte das Thema ein wenig in den Hintergrund. Andere Sachen nahmen/nehmen mich in Beschlag. Sicher nicht das Schlechteste, aber solange ich keine extrinsischen Dates mit der Sucht habe, muss ich mir doch selbst die Dates setzen.
Also wieder jeden Tag, seien es nur 10 Minuten das Forum studieren, und jeden Tag einen (egal wie großen Eintrag).

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B
Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#56: 09.05.2025 11:50:39
Nachtrag:
Warum unvorsichtig ? was ist der große Aufhänger mit Social Media ?
A:
es triggert bei mir in gewässerweise mein <Suchthirn.
B:
habe ich bei meinen letzten Ausschweifungen den Gmablecontent nicht übersprungen wie bei vorherigen. Das werte ich als sehr unvorsichtig, da dies immer ein Gateway zur wirklichen Suchtausübung war.

Wie kam es dazu?
Langeweile bei der Arbeit im Home-Office...
Energie-Tief und mangelnde Dopaminvorräte...

Keine Entschuldigung an der stelle, sondern blosse <feststellung.
 Dopaminausschüttungen kann man auch auf anderem Wege erreichen.

Ein Teil ist Gewohnheit, ein Teil auch die Konfrontation mit der unangenehmen Realität.
Dass man vieles nicht mehr einfach Wegschieben kann, wenn einen die eigenen Gedanken oder die eigene Situation stören.

Aber das ist ja gerade so wichtig, gerade wenn man Anfang steht beim Thema Veränderung. Ein wichtiger Treiber ist einfach nicht mit der Situation im Reinen/zufrieden zu sein.
schwierig ist dann beides zu haben:
A: zufrieden sein mit dem was man hat und dankbar, für die Chancen Wege im Leben zu sein
B: so unzufrieden mit der Situation zus ein, dass man etwas ändern will.

Manchmal so einfach, manchmal ein Drahtseilakt.

Trotzdem schon Meilen besser als vorher. W!
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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#57: 09.05.2025 14:22:58
Langsam merke ich, dass ich mich halbwegs sicher fühle, was natürlich trügt.

Ich habe auch nach 10 Jahren immer noch vor Augen, dass es  mich jederzeit "treffen" kann.
Wenn man diesen Respekt vor der Sucht nicht hat, beginnt das "Vergessen" und damit steigt die Rückfallgefahr deutlich.

Was du beschreibst ist der Wunsch nach einem Zeitpunkt zu suchen, ab dem du "Nichtspieler" bist.
Das wird NIE passieren.

Arrangiere dich damit
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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#58: 10.05.2025 22:48:33
Über meine Anfälligkeit weiß ich Bescheid. In allen Belangen, ist ja nicht nur auf spielen beschränkt.

Aber doch, sobald die Sorgen wegfallen, und die Gedanken woanders sind, man nicht mehr daran denkt, was noch vor einem Monat war, sondern im hier beschäftigt ist.
Dann beginnt für mich das Vergessen der Sucht.

Ich will auch nicht in Angst leben, dafür habe ich schon zu viele Dinge gemeistert. Doch die anderen Dinge bzw. Substanzen sind vom Wesen her anders als das spielen.

Bei jeglicher Substanz, kann. man vielleicht ein Problematisches Konsumverhalten an den Tag  legen und das Leben geht weiter. Immer schlechter zwar, aber wenn man nicht gerade kokst, geht es ja. zumindest finanziell. Die Wirkung vom Dauerkiffen aufs nahe Umfeld ist auch nicht grade toll, aber schon etwas anderes, als die Nebenwirkungen der "Spielsucht".

Auch wenn die Motivation letztlich bei beiden Dingen, dasselbe ist, davon loszukommen.

So will ich nicht mehr leben, weder komplett verschallert und verplant, paranoid, und in mich gekehrt.
Noch ängstlich, depressiv und chronisch pleite.

Mit den Drogen habe ich mich arrangieren können, lebe ein "normales" Leben, ausser das ich zB lieber keinen Alkohol trinke als mal n bisschen. Ich weiß um meine Anfälligkeit.
Das ich gar nicht kiffe statt ab und zu. Weil es mir nichts gibt, und ich um meine Anfälligkeit weiß, dass es nicht bei ab und zu bleibt.

Und dass ich nun eben auch nicht spiele, statt ab und zu völlig "wahnsinnig" zu spielen. Ich weiß um meine Anfälligkeit.

Es gibt mir wenig und nimmt mir alles. Und so will ich nicht leben.

Lieber gelangweilt, als zu Tode betrübt.

Und die Langeweile lässt sich ja auch vertreiben. Mit Fahrradfahren, etwas im Garten machen. Lernen usw ...

Ein bisschen Langeweile aber ist die Quell für Kreativität und Ideen. Also ist es gar nicht schlecht wenn ein bisschen Langeweile im Leben einkehrt.

<Hi Fred :D, bin ein bisschen abgeschwiffen und habe deine Antwort als Inspiration genutzt. Wünsche einen guten Abend, und freue mich über jede Antwort und Anregung>

Gerade eben war es ziemlich schlimm. Der heutige Tag war super produktiv, eigentlich erfolgreich. Trotzdem war ich eben genervt und schlecht gelaunt.

Warum konnte ich nicht klar fassen. Hunger, der Wunsch nach Ruhe, und die gibt es in den nächsten 5 Tagen nicht. Viele Punkte auf ToDo Listen und dann. muss ich mich jetzt auch noch an den Laptop setzen und nen Beitrag schreiben.

LOL. Genau das ist Zeit für Mich! Nur Zeit für mich. keine Entertainment Zeit, sondern die Pause im Tag, die Erdet. Ein bisschen Anstrengend ist, aber vieles geraderückt, oder manchmal auch nur einen kleinen Funken entfacht.

Ich muss nicht. Ich darf mich hinsetzen und mich um mich kümmern.

Jetzt geht es mir deutlich besser.
Komisch wie sich manches doch wieder ver/zurückdreht.

Es läuft vieles sehr gut.
Du machst das gut!
Weiter so.
Diese Zeit die du dir jeden Tag nimmst, ist keine Belastung, sondern das Geschenk, was du dir immer durchs spielen holen wolltest: Ruhe, und Zeit für dich. Nur für dich.

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Re: Tagebuch/ Generelle Gedanken
#59: 11.05.2025 22:12:06
Der heutige Tag war auch "erfolgreich wenn man es so nennen möchte. war mit Mama und Leo bei Oma.
Sie ist jetzt sehr alt geworden. Die Kommunikation war wie immer auf einem extrem unpersönlichen Level.

Habe nachdem wir weg waren auch einmal mit den anderen beiden nochmal drüber gesprochen ob sie dies auch so wahrnehmen, und ob das so wie meiner Empfindung nach schon immer so war.

Zum Glück kann ich sagen, dass sich meine Eigenwahrnehmung Mit der Aussenwahrnehmung deckt, und ich dass nicht nur zu dramatisch sehe, sondern es wirklich so ist.

Habe heute auch für mich beschlossen, das ein großer Konflikt mit meiner Oma keinen Sinn mehr macht, da Sie zwar anwesend ist, aber dauernd Sachen vergisst, mich mit dem Namen meines Bruders anspricht und im allgemeinen etwas verwirrt ist.

Die Dinge die es zu klären gilt, kann ich auch mit meiner Mutter klären.

Sonst noch gelernt auf der Arbeit. heute keinerlei Druck nur guter Umgang mit negativen Emotionen
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