Hallo Julsen und auch ein herzliches Willkommen von mir,
ich wollte zwar erst einmal etwas abwarten ob du auf den Beitrag von André antwortest, aber es gibt ja hier keine zeitliche Begrenzung.
Es ist immer der richtige Weg auf sein Suchtverhalten zu reagieren, wie auch immer dieser dann aussehen mag.
Wirkliche Veränderungen entstehen ja nur in unserem Inneren, manchmal erwischen wir uns doch alle einmal dass wir uns nur
dem Außen halt irgendwie anpassen. Soweit dass es sich manifestiert und genau dann Abruf bereit ist wenn es benötigt wird.
Automatismen stellen sich ein und es entsteht eine Art von Gewohnheit, ein manchmal nötiges Schauspiel in so einigen Lebenslagen.
Zu funktionieren in beruf-und gesellschaftlichen Verbindungen, keiner ist da irgendwie absolut frei, das Leben besteht aus Verpflichtungen
und erwartet auch Rücksichtnahme auf sein Umfeld.
Was also nun eh schon etwas gebeugt, wird durch ein Suchtverhalten erst unerträglich und benutzt die gleichen Mechanismen, die ja eigentlich für Verständnis, Respekt und ein Miteinander stehen sollten.
Rein logistisch wäre nur eine gerade Linie nötig, von A nach B um sein Leben einigermaßen zu meistern.
Also alles abzuarbeiten, aber würde dies dann ausreichen?
Vielleicht wenn man ein Herz aus Stahl hätte, keine Seele und die Lebenszeit einer Eintagsfliege.
So werden wir alle Situationen begegnen die uns erfreuen oder traurig, mitunter auch manchmal leider verzweifeln lassen.
Ich bin mir sicher Julsen, dabei spielt es keine Rolle ob wir spielsüchtig sind.
Es sei denn, unsere Sucht lenkt diese Geschicke von ganz alleine.
Diese Symbiose zwischen Sucht und unserer Existenz hat keinen Nutzen und genau deshalb sollte dies jeder erkennen und
versuchen sich nicht weiterhin aufzugeben, in dem was uns anscheinend magnetisch anzieht.
Sehr gut dass du dies nun wieder angehst, alle Motivation der Welt für dich dabei.
Liebe Grüße