Hallo FCB1997,
wenn ich meine aktive Zeit nun kurz reflektiere kann ich viele Komponente aufzählen die irgendetwas begründen oder erklären/rechtfertigen sollten.
Und nun sicherlich mit etwas Abstand von damals, das permanente Spielen war eben wie ein Pausenknopf, um mich erst gar nicht um solche Dinge kümmern zu müssen.
Und Du schreibst es ja auch, keinen Antrieb sondern aufgegeben und wenn überhaupt mit geringstem Aufwand irgendetwas auf die Reihe bekommen zu wollen.
Was ja auch in diesem Kreislauf verständlich erscheint, ist doch eh alles für die Katz als Spielsüchtiger.
Da kommt keiner die Lebensleiter rauf und parallel wird jedes erklimmen auf der Risikoleiter als persönlicher Erfolg gefeiert.
Wetten, Kartenspielen, Würfeln um Geld...... , wer hat denn vor so etwas Respekt außer ein Spieler?
Dies ist eine isolierte Welt im sozialen Gefüge.
Alles dient doch eh nur zum Zeit totschlagen, ein Süchtiger macht nichts anderes mehr.
Geld zu gewinnen ?
Um nicht mehr arbeiten zu müssen, Dinge zu kaufen die andere mit Arbeit herstellten ?
Reich zu sein durch eine Wette ?
So demütig ist keiner, sonst gäbe es auch nichts zu gewinnen wenn keiner spielen würde.
Mache Dein Leben zu einem Erfolg, nicht durch eine lausige Chance ...und dies tausende male.
Flucht in einen wirren Traum ohne Fundament und Selbstwert.
Liebe Grüße