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Neueste Beiträge

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Tagebuch / Re: Willkommen in der Realität
« Zuletzt von Wirbelwind am Heute um 14:25:56 »
5.6.26

Was ein schöner Vormittag :)

Ursprünglich war ja geplant das wir in die Firma fahren aber ich habe Mittwoch entschieden das wir es nicht machen und uns mal Zeit für UNS nehmen :)

Jetzt waren wir fast 5 Stunden unterwegs, Schlüssel für die firma abholen vom schlüsseldienst, dann waren wir in unserem Möbelhaus nochmal messen wie groß die couch ist, Käffchen versteht sich von selbst, dann noch in einem Markt n Teppich kaufen und in nem anderen noch n anderen kaufen. Auweia, und neue Schuhe nur für mich gekauft - DAS habe ich in der chronologie natürlich vergessen, ebendso wie das wir noch beim Orthopäden waren weil ich Hirni mich über meine Rückenschmerzen wundere und nebenbei erinnert wurde das ich eigentlich Einlagen brauche  ::)
Bei der Bank waren wir auch vorher geld holen, jetzt gibts gleich wat zu futtern und dann müssen wir trotzalledem noch mal in die Firma weil unser Fernverkehrfahrer der heute fährt keinen Schlüssel hat.

Bis jetzt leben wir noch, haben nicht gestritten und ne Menge Spaß gehabt :)
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Fred, es wurde am 2ten Abends geschrieben, wir haben am 3ten geantwortet, dann war feiertag und nun ist heute.

Meinst du nicht auch das man solche Informationen erstmal verdauen muss ? ...  ::)
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Nicht jeder hat so viel Zeit wie wir Fred, sei nicht immer so schnippig  ::)  ;D

Denke nicht dass das schnippig ist ... allenfalls Sarkasmus.
Jemand bitte um Rat und Hilfe und lässt sich dann nicht mehr blicken.
Für denjenigen der sich hinsetzt, Zeit und Gehirnschmalz investiert, ist das frustrierend.

Kann ja sein dass dir das egal ist ... mir nicht !
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Vielleicht schmeckten ihr die Antworten nicht ...  :D

Nicht jeder hat so viel Zeit wie wir Fred, sei nicht immer so schnippig  ::)  ;D
5
Vielleicht schmeckten ihr die Antworten nicht ...  :D
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Sternstunden / Re: Erfolgstabelle
« Zuletzt von Fred am Heute um 07:46:38 »
Spielfrei
NameAbstinent seitTage
________________________________________
Benji 06.04.202660
Wirbelwind 10.10.2024603
Stella 04.09.2024639
Alex 13.07.2024692
Jacky 15.08.20163581
Fred15.08.20153947
amTiefpunkt10.10.20124986

Details zur Tabelle
Erstellt: 05.06.2026 07:45:58
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Tagebuch / Re: Willkommen in der Realität
« Zuletzt von Wirbelwind am 03.06.2026 14:31:49 »
3.6.26

Ralf und seine Pläne  ;D  ::)

Aus VIEL zu viel wurde nun so wenig das ich wenigstens EIN mal pro Woche zum Sport gehe und den Rest der Woche spontan entscheide was ich tue und wie es mir geht.
Letzte Woche war ichmit Frauchen in Luxemburg, hin und zurück 3 Stunden unterwegs, auf der hin fahrt leicht verfahren und Zeitdruck da wir einen Termin hatten, die Rückfahrt -nachdem alles erledigt war- war ein WITZ. Nachdem ich nun WUSSTE wo wir uns befinden waren wir innerhalb von 5 Minuten auf der Autobahn und exakt in der Zeit zurück wie ich es ursprünlgich geplant hatte, die hinfahrt, trotz altem Navi war ne Katastrophe da das Navi anders gefahren ist als ich es im Kopf hatte von der Route die ich mir ein Tag vorher am Pc angeschaut hatte was zu maximaler Verwirrung in meinem Kopf geführt hat und dementsprechend auch zu maximalen Streß und Impulsivität. GUT das meine Frau mich mitlerweile SEHR gut kennt und genauso gut damit umgehen kann wenn ich mal wieder n Cholerischen Anfall bekomme wenn Sie sagt "du musst hier abbiegen" und ich gefühlt tausend mal sage "NEIN das geht nicht ich bin auf der Gerade aus Spur" ...

Irgendwie war ich noch in der Firma, genau Freitag war ich 2mal im Lager das gerüst holen, und hab auch so noch paar Dinge erledigt und Samstag als ich dann streichen wollte gabs hier n Wetterumschwung und ich hatte übelste Kopfschmerzen. Früher wäre ich trotzdem zur Firma gefahren, "das bischen Kopfschmerzen" ABER ich habe in Ruhe mit meiner Frau geredet und Sie fragte ob es mich noch wundert das ich platt bin nach "der woche". Fragend schaute ich sie an, "was hab ich denn groß geschafft" Sie grinste mich sehr herzlich und liebevoll an, "pass mal auf", und dann erzählte sie all die erledigten Dinge die ich längst vergessen habe, und mein "Streß" wurde immer ruhiger auch wenn ich noch ein bischen diskutiert habe das es doch n Witz war was ich gemacht habe und bemerkte langsam die Rückenschmerzen die ich so gar nicht wahr genommen hatte, Ralf die MASCHINE - IMMER funktionieren EGAL was da komme, ziemlich nervig :)

Gestern nach 8 Wochen Pause noch zur Therapie gewesen, ich hab mich SEHR wohl gefühlt und wir haben viel gelacht; So GUT das ich schon gestern nicht mehr wusste was eigentlich war in der Stunde als ich es meiner Frau erzählen wollte  ::)

Locker und Flockig würde meine Therapeutin jetzt sagen "Es st wie es ist", für mich allerdings ist es nervig und traurig zu gleich mich nicht erinnern zu können und für die nächste stunde in drei wochen werd ich ihr ne kurze email schreiben wie es mir grad damit geht, ziemlich enttäuscht,...
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Grüß Dich Copenhagen, ich bin der abstinente Zocker hier und rede / schreibe ungern von "wir"...

Anhand der Informationen die Du Preisgegeben hast seh ich das ähnlich wie Fred, einen wirklichen Willen aufzuhören sehe ich hier auch nicht, er sieht ! wahrscheinlich ! seine Fälle davon schwimmen und "redet" nun das nötigste damit du bei ihm bleibst und macht das "nötigste" getreu dem Motto auf dem Bau,... "So viel wie nötig so wenig wie möglich"

HINTER der Sucht - und das ist tatsächlich bei allen so - steckt weit viel mehr als nur zu zocken , hier wird IMMER irgendetwas kompensiert was man nicht anders zu lösen weiß und -meistens- ist das nicht mit Konto sperren und Suchtberatung gelöst sondern zieht einen langen Weg nach sich, nicht immer aber so gut wie.

Bei mir zb. ist das "recht einfach", ich hab Adhs (keine Medies) und nach gut 12/13 Jahren habe ich meine anderen Baustellen (Trauma etc.) GUT im Griff, die Sucht ist geblieben und mit jedem Tag den ich abstinent bin und bleibe -jetzt 2 oder 3 Jahre (ich beziehe mich hier NUR aufs Schädigende Zocken in Spielhallen) - merke ich von Tag zu Tag wie schwer es mir fällt weil mein Kopf schon rattert sobald ich die Augen aufmachen und ICH hab das mit zocken kompensiert "Ruhe im Kopf" und ich hab auch bis dato nie gelernt mit Geld "richtig" umzugehen, hat ich es war es halt da, hat ich keins wars halt weg...

Zu der Frage mit der Loyalität

Hm, das kannst du nur dir selbst beantworten.

Ich weiß leider das man wirklich harte Konsequenzen ziehen muss / sollte da sich sonst nichts ändert, auch wenn das -verständlicherweise- die wenigsten hören oder wahrhaben wollen. Ich hab hier n Papa mit dem ich hin und wieder schreibe und ich spühre wie sehr er sich Sorgen macht um seinen Sohn und mehr wie zuhören kann ich nicht, denn handeln tut er gegenteilig(mit der Zeit wurde es "besser") zu dem was ich sage, was aber einfach nur menschlich ist...

ICH würde jedenfalls die Hochzeit verschieben denn immerhin trägst auch Du hier die Verantwortung für ein Kind mit, da würde ich jedenfalls KLARE Grenzen und Prioritäten setzen denn das Thema ist keine Sache von ein paar Tagen oder wochen, die Sucht wird IMMER bleiben und das sollte man als Angehöriger immer bedenken ohne Panik machen zu wollen.

Mein Partner stammt aus einem finanziell stabilen Elternhaus und musste die Folgen seiner Sucht bisher nie wirklich tragen.

Heißt im Umkehrschluß das er nie Verantwortung für sich selbst übernehmen musste, was wiederum bedeutet das die Konsequenz der verschiebung erst recht "gerechtfertigt" währe.

Der Aussage von Fred "Zusammenhalt und Unterstützung gibt es genau genommen bei einer Sucht nicht." widerspreche ich total, das MUSS man Individuell betrachten, bzw. währe zu hinterfragen WIE GENAU er das meint.

Meine Frau steht seit 18 Jahren hinter mir und als wir geheiratet haben vor 15 Jahren war ich zwar auch süchtig, habe das aber nie als "krank" betrachtet da es Teil meines Lebens war. Ich hab damals auch alles mögliche versucht und getan, habs aber nie selbst hinbekommen bis ICH begriffen habe das es SO nicht weitergeht, bin beim Arzt zusammengebrochen und hab mich Einweisen lassen, das ist nun, wie erwähnt, 13 Jahre her oder so...

HEUTE geht es uns ziemlich gut, allerdings hatte ich VIEL ZEIT mich um mich und meine Baustellen zu kümmern und wir haben keine Kinder,...


Edit: aaargh, :) bevor Fredi wieder Schnappatmung bekommt,...

Ich kauf mir zb. hin und wieder n Lottoschein, warum ? Keine Ahnung, zu viel Geld im Portemonaite und weiß nicht wohin damit ? Meine ganze Familie hat Lotto gespielt, immer. Mal gewinnen ? wär schon cool, wenn nicht ist auch gut ... Hm, der Sozialkontakt mit der Verkäuferin im Tabakladen ? fällt mir grad ein, das könnte auch ein Grund sein...

Wie sagte meine Suchtberaterin immer so schön wenn ich nicht weiter wusste ?

Was ist das geringere Übel,...

Und ganz im Ernst, n Lottoschein kostet nicht die welt, ist spontan und ich bin n paar Tage "entspannter".
Nimmt es überhand und wird 2 wochen oder n Monatslotto DANN WEIß ich das ich handeln MUSS, das ist ebend der Unterschied zu früher aber das lernt man nicht in paar wochen...


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Sternstunden / Re: Erfolgstabelle
« Zuletzt von Fred am 03.06.2026 08:52:36 »
Spielfrei
NameAbstinent seitTage
________________________________________
Benji 06.04.202658
Wirbelwind 10.10.2024601
Stella 04.09.2024637
Alex 13.07.2024690
Jacky 15.08.20163579
Fred15.08.20153945
amTiefpunkt10.10.20124984

Details zur Tabelle
Erstellt: 03.06.2026 08:52:22
10
Moin Copenhagen,

mich überrascht, dass dein Partner sofort von stationärer Therapie spricht.
Im Allgemeinen erzählen wir Spieler nur das absolut nötigste, was sowas von offensichtlich ist,
dass man es nicht mehr leugnen kann.
Der großen Berg der Wahrheit behalten wir dabei zurück. meist aus Angst.
Das kommt dann stückchenweise ans Tagesslicht.

Wenn wir aufgefolgen sind, versprechen die meisten von uns das goldene vom Himmel.
Halten tun wir es anfangs eher nicht.

Also von dem was du schreibst, muss es da ja schon eine längere Vorgeschichte geben.
Warum war dein Freund bereits bei einer Suchtberatung, warum will er eine Therapie machen ?
Sowas entwickelt sich meist erst nach jahrelangem Leidensweg etc.

Für mich zu unklar, darum würde ich jetzt keinen "Ratschlag" abgeben.

Du siehst das aber schon recht realistisch.
Spieler hören meist erst wirklich auf, wenn angedrohte Konsequenzen auch wirklich zu tragen sind.

Alles andere sind meist hohle Worte und Lippenbekenntnisse.

Zusammenhalt und Unterstützung gibt es genau genommen bei einer Sucht nicht.
Ist oftmals sogar Kontraproduktiv.
In jedem Falle muss er für sich aus freien Stücken und eigenem Antrieb aufhören.

Aber wie gesagt, wir sehen hier nur einen winzigen Teil der Geschicht.
Es fehlen zu viele Informationen.

Gruß aus dem Norden
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