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Allgemeines / Spielsucht-Beratung auch hier
« Zuletzt von Marie_LSG am 04.07.2024 14:03:30 »
Hallo liebes Spielsucht-Soforthilfe-Forum,
ich bin Marie und arbeite als Suchtberaterin und Online-Streetworkerin bei der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG).
Wenn ihr ganz allgemein Fragen habt oder euch Sorgen um euer eigenes Glücksspielverhalten oder um das Glücksspielverhalten von jemand anderem habt, schreibt mir gerne.
Natürlich vertraulich und kostenlos!

Auch zu euren Beiträgen werde ich versuchen Hilfreiches beizutragen.

Ich freue mich auf die Gespräche mit euch!

Viele Grüße,
Marie
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Hallo Apathetic,

ich denke jetzt schon eine ganze Weile über deinen Kommentar nach.

Ich selbst bin nicht spielsüchtig, sondern Angehörige.

Da ich mich in einen Spielsüchtigen nicht hineinversetzen kann, habe ich versucht, deinen Gedankengang aus einem anderen persönlichen Blickwinkel nachzuvollziehen: Seit ich Teenager war, wollte ich immer ein Motorrad besitzen. Mit 18 machte ich den Führerschein, aber ich musste 30 werden, bis ich mir endlich ein Motorrad kaufen konnte. Bis dahin nutzte ich jede Gelegenheit, um Kumpels etc. davon zu überzeugen, mich mit ihrer Maschine mal fahren zu lassen. Der Wunsch nach einem Motorrad war übermächtig groß.

Dann hatte ich also irgendwann mein eigenes Motorrad. Und musste zu meiner Überraschung feststellen, dass ich gar nicht oft damit fuhr? Es stand meist in der Garage. Also verkaufte ich es nach einiger Zeit. Als die Honda mit dem neuen Besitzer den Hof verließ, rannen mir tatsächlich Tränen herunter. Das Gefühl, etwas Wichtiges verloren zu haben, war furchtbar. Also machte ich mich nach ein paar Tagen auf die Suche nach einem neuen Motorrad, fand es, kaufte es, fuhr ein paarmal - und dann stand es wieder in der Garage.

Dieser Kreislauf aus kaufen - wenig fahren- verkaufen - furchtbar traurig sein - kaufen wiederholte sich etliche Male. Bis ich eines Tages in einem mentalen Stadium war, in dem ich mich ernsthaft fragen konnte, weshalb ich so etwas Sinnloses tue. Sofort nach meiner Frage an mich kam der Begriff "Freiheit!" in mir hoch, und mir wurde klar, dass ich versucht hatte, mich frei zu fühlen, indem ich ein Motorrad besaß (nur besaß! Nicht fuhr!) - sozusagen den Inbegriff für Freiheit ("sich den Wind um die Nase wehen lassen" usw.). Ich hatte also meine Freiheit immer in der Garage stehen - toll!

Natürlich wurde mir der Irrsin, das "Wieso" meines sinnlosen Verhaltens (meiner Sucht?) augenblicklich klar. Ebenso augenblicklich klar wurde mir, dass ich ja so oder so "frei" bin. Dass ich, um mich frei zu fühlen, überhaupt kein Motorrad brauche. Dass ich überhaupt kein Vehikel brauche, um Freiheit erfahren und leben zu können. Das war ein sehr "befreiender" Moment!

Needless to say, ich verkaufte dann mein aktuelles Motorrad (eine Bulldog, der ich noch heute hinterherweine, he he!) und konnte befreit zusehen, wie sie vom Hof fuhr.

Ohne das "Wieso" würde ich wahrscheinlich auch heute noch Motorräder kaufen und verkaufen ... Oder mein Wille, diesen Kreislauf zu durchbrechen, war so stark, dass ich mich endlich auch stark genug fühlte, das "Wieso" anzusehen? Wer weiß das schon ...

Insofern denke ich, dass das "Wieso" durchaus auch bei einem Spielsüchtigen hilfreich sein KANN? Vor allem dann, wenn er noch überhaupt keine Ahnung hat, worin der Grund liegen könnte? Man könnte sich in einer ruhigen Minute vielleicht einmal fragen:

Wann war wirklich das erste Mal bei mir oder wann habe ich das erste Mal daran gedacht, es zu tun? Was ist zuvor oder in diesem Zeitraum in meinem Leben passiert?

Gab es in meinem Umfeld Menschen (Vater, Mutter, Brüder, Freunde ...), die etwas Ähnliches getan haben (spielen / zocken / traden / "komische" Geschäfte einfädeln etc.) und die ihr negatives Verhalten als "normal" oder "gut" dargestellt haben, sodass ich dieses Verhalten als sinnvoll übernommen habe?

Es gäbe sicherlich noch viele andere Fragen, die man sich stellen könnte.
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Im Gespräch mit anderen Spielsüchtigen (egal ob SHG, meinen Therapie-Gruppensitzungen oder hier im Forum) ist mir immer wieder ein zentrales Thema aufgefallen, das bei vielen einen enormen Stellenwert einnimmt.

Die Ursache für die eigene Sucht, der metaphorische Big Bang, das eine Schlüsselerlebniss das all die Jahre fremdgesteuerten Verhaltens erklärt.

Warum ist das so?

Ich bin der Meinung, dass die Frage "Warum bin ich süchtig geworden?", oft einen Selbstzweck erfüllt und nicht zwangsläufig dafür da ist das eigene Suchtverhalten zu verstehen. So wird diese Frage, vor allem bei nassen Spielern, dafür genutzt eine künstliche Trennlinie zwischen dem Suchtverhalten und dem eigenen Handlungsspielraum zu schaffen.

Ein Beispiel, das ich oft gehört habe:
Wenn ich wüsste warum ich Spielsüchtig geworden bin, könnte ich sofort (oder einfacher) mit dem spielen aufhören.

Betrachtet man diese Aussage wird klar, ein Stück der Verantwortung für die eigene Abstinenz, wird aus der Hand gegeben.

Wieso das wieso nicht wichtig ist

Unabhängig von der Ursache der eigenen Sucht, bleiben die Schritte aus der Sucht hinaus die gleichen. Es beginnt immer mit dem festen und ehrlichen Entschluss abstinent zu werden.

Um sich überhaupt ernsthaft mit den Ursachen der eigenen Sucht auseinanderzusetzen muss man, meiner Erfahrung nach trocken sein. Ich hatte während meiner Zeit als aktiver Spieler keinen klaren Blick auf mein Verhalten oder meine Motive, da diese immer durch die Suchtausübung getrübt waren.

Ich bin gespannt auf eure Meinung zu dem Thema
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Spieler / Re: Grün ist nicht immer grün
« Zuletzt von Andre12 am 03.07.2024 20:17:28 »
Moin

Alles was ich so in den letzten Beiträgen geschrieben habe, hat weiterhin Bestand.

Quäle mich gerade etwas mehr mit meinen Körper rum. Fußball, Tennis oder laufen geht alles wieder nicht. Wobei mich das nicht unbedingt so stört, dennoch wenn ich aus körperlichen Gründen nicht kann, werde ich ja gezwungen, das mag ich so gar nicht. Wenn ich auf der Couch liegen will, am Mittwoch Abend, also am Trainingstag, denn aber bitte schön nur, weil ich das entscheide ( das ich keinen Bock habe, Tante Tiffy-Serie wichtiger ist, der Nachbar einen Grill an hat, ich einen Grill an hab)  ja dann ist das in Ordnung, aber nicht, weil ich das muss. Tja so ist das mit der Wahrnehmung.

Tatsächlich ist das schon so, das ich mit meinem Körper wohl sehr rücksichtslos umgegangen bin. Erst wenn was nicht mehr funktioniert, lerne ich es wohl zu schätzen. Ich ticke auch nicht so, dass ich mir sage: hätte ich bloß. Sowas kommt mir gar nicht in den Sinn. Es ist halt so, wie es ist und ich kann es zukünftig nur besser, anders machen. Fertig.

Wenn ich mir eins geschworen habe während meiner Spielsucht-Aufarbeitung ist es die Konsequenz aus allen Rückschlüssen, Selbstreflexionen zu ziehen und vor allen Dingen zu leben. Gnadenlos quasi. He,he. Passt mir was nicht, finde ich raus, was genau, ändere es. Schaue wieder nach, ob nun besser, wenn nicht, schaue ich noch mal. Das Gute ist, das Schreiben von dem, wie ich das handhabe, dauert heutzutage länger, als das umsetzen, es läuft schon automatisch ab. Ich kann damit um, ich kann mit mir um . Das macht vieles einfacher.

Im laufe der letzten 4 Jahre ist das Wort " Konsequenz " eines meiner liebsten geworden. Ich mag das. Es führt mich vorwärts, bringt mich persönlich weiter, ist wohl auch ein Grund warum ich mir :" hätte ich bloß" spare. Ich sehe es als Ansporn es besser für mich zu machen, unabhängig  von dem was früher alles Einfluss auf mich genommen hat oder besser, was früher alles mich gelenkt hat, auch neben oder ohne meiner Sucht.

Die letzten Tage erwischte ich mich gleichzeitig Fußball guckend, Laptop, I- Phone glotzend. Lenke ich mich gerade ab ? Wenn, wovon ? Nö, es gibt nichts ! Warum mach ich das dann ? Weil ich es kann. Lach.

Und das ist gut. Ich kann auch das alles nicht machen und mich selbst aushalten. Dann kommt halt mal so ein Beitrag wie dieser da raus.

Ach was soll es, ob sinnvoll oder sinnlos ich poste den mal. Ist halt mein Stand der Dinge.


Lieben Gruß

André


 
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Sternstunden / Re: Erfolgstabelle
« Zuletzt von Andre12 am 03.07.2024 19:23:19 »
Spielfrei
NameAbstinent seitTage
________________________________________
Andre12 02.03.20201584
Medea 23.12.20191654
Jacky 15.08.20162879
Fred15.08.20153245
amTiefpunkt10.10.20124284

Details zur Tabelle


Rauchfrei
NameNichraucher seitTage
________________________________________
Fred 23.12.20153115
amTiefpunkt 26.02.20018528
Erstellt: 03.07.2024 00:02:32
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Angehörige / Re: Trennung oder letzte Chance?
« Zuletzt von Andre12 am 01.07.2024 19:21:19 »
Moin


Zunächst muss ich meine emotionale Abhängigkeit und die Angst vor dem "Alleinesein" überwinden. Und dann? - Dann beginne ich wieder zu leben!


Ich denke, Du warst ja schon vorher auf einer gewissen Art und Weise alleine. Falls die wehmütigen Gedanken kommen, frage Dich was genau Du denn nun verloren hast ?. So hart es klingt, etwas Zeit wird es dauern, dennoch bist Du doch Ballast losgeworden. Auch aus diesem Lebensabschnitt nimmst Du was für Dich mit. Das macht doch die Suche nach einem Partner klarer. Ich denke auch immer, erst wenn wir in der Lage sind gut und zufrieden alleine leben zu können, können wir auch gut in einer Partnerschaft zusammen leben, als in einer Beziehung allein zu leben. Dann sind wir bei uns und machen das eigene Glück und die eigene Zufriedenheit nicht vom Partner, schlimmer noch von der Gefühlslage des Partners abhängig. Manche suchen einen Partner an den sie rumdoktern können, damit sie nicht auf sich schauen müssen. Das ist aber alles nicht nötig, wenn Du für Dich alles geklärt hast und das macht eine Partnerschaft auf Augenhöhe doch erst möglich. Dann gucken wir auch bei der Partnerauswahl anders. MMn. Nutze das alles als Chance für Dich. ( Das ist nicht zwingend alles auf Dich gemünzt)

Es geht immer weiter.

Lieben Gruß
André
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Angehörige / Re: Trennung oder letzte Chance?
« Zuletzt von Fred am 01.07.2024 07:25:29 »
Moin,
das ist ja alles sehr traurig.
Aber auch das ist bestimmt noch nicht der ganze Eisberg.
Es kündigte sich an in den wenigen Sätzen die du schriebst.

Deine Entscheidung ist in diesem Fall genau richtig.
Schau nach vorn und gestalte deine Zukunft.

So ganz allein biste ja nicht. Hier gibt es immer Ansprechpartner die echt gut helfen können :-)
Bleib tapfer !
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Angehörige / Re: Trennung oder letzte Chance?
« Zuletzt von medea888 am 01.07.2024 07:16:36 »
Guten Morgen Anna,

Danke dass du dich nochmal gemeldet hast und ich finde du klingst sehr ruhig und aufgeräumt. Es werden sicherlich keine leichten Wochen Liebeskummer kann brutal sein, aber er vergeht. Und dein EX hat alle Möglichkeiten sich Hilfe zu suchen und nicht obdachlos zu bleiben.
Schau auf dich und eine Therapie ist sicherlich eine sehr gute Idee, denn die Schäden,die so ein Betrug und Lügen hinterlassen  können müssen bearbeitet werden.
Ich freu mich dass du dich für dein Leben entschieden hast.
Alles Gute und lass gerne wieder von dir hören.
LG Medea
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Angehörige / Re: Trennung oder letzte Chance?
« Zuletzt von Jacky1 am 30.06.2024 23:00:34 »
Anna94,

du hast dich ja damit auseinandergesetzt und gehofft er würde von selbst alles offen legen.
So kam es nicht und die Gewissheit hinter seinem geheimen Leben hast du von ganz alleine gefunden.
Es könnte nun auch führ ihn eine Chance bedeuten, irgendetwas tun zu müssen.
Emotionale Erpressung ist das aller Letzte , einen eigentlichen Hilferuf so zu missbrauchen.
Welchen Weg er nun auch immer geht, seine eigene Last sollte er niemals mehr von anderen abhängig machen.
Und mir es es absolut bewusst in was für eine Situation ein path. Spieler sich befinden könnte.

Du hattest keine andere Wahl und wärst nur mit unter gegangen.
Es wäre nie ein Zauberer gekommen und hätte mit einem Zauberspruch alles wieder gut gemacht.
Ihm bleibt zu wünschen wieder in eine gute Bahn zu kommen, zu gesunden und dann einiges wieder gutmachen zu können. 
Er bedarf natürlich auch an Hilfe und du konntest sie ihm nicht geben...weil er dir keine Chance dazu gab! 

..also Anna...husch, husch ..die Leiter wieder hoch.
Und du hast ja geschrieben bei Bedarf dir Hilfe zu holen, die sicherlich auch da wäre.

Liebe Grüße
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Angehörige / Re: Trennung oder letzte Chance?
« Zuletzt von Anna94 am 30.06.2024 22:35:02 »
Guten Abend zusammen,

entschuldigt, dass ich mich lange nicht mehr gemeldet habe.
Ich habe einen "Informations- und Ratschläge-Stopp" benötigt, um mich zu sortieren und eine Entscheidung zu treffen, mit der ich zurecht komme.

Zuletzt kam verstärkend hinzu, dass ihn seine Familie beschuldigt hat, letzten Sommer die Sparbücher seiner kleinen Neffen entwendet und geplündert zu haben. Das kam wohl erst jetzt raus, da die Familie erst gemerkt hat, dass diese fehlen und sich an die Bank gewendet hat.

Als ich ihn damit konfrontiert habe, dass das zeitlich zu seinem Jobverlust passt, hat er abgeblockt und gesagt, dass er das nicht war. Meine Bedenken blieben natürlich.

Trotz dem Herzschmerz und den überwältigenden Gefühlen, habe ich den Absprung geschafft! Wir haben den Plan, wie bereits beschrieben, durchgezogen.
Ich habe mein Auto und er keinen Zutritt zur Wohnung. Aus der Stadt bin ich auch verschwunden.
Als wir seine Sachen bereits gepackt hatten und im Keller seine Briefe holen wollten, fiel mir noch eine Tüte ins Auge. In dieser waren weitere Schreiben und ganz unten diese blöden Sparbücher. Er hat letzten Sommer über 5.000 Euro von diesen abgehoben.

Das war dann das letzte Zeichen des Universums, dass er aus meinem Leben verschwinden muss!

Heute haben wir das Auto, welches er vermüllt hat, entrümpelt.
Neben 4 Mülltüten haben wir eine halbe Einkaufstasche (meist ungeöffneter) Briefe rausgeholt.
Mal wieder diverse Schreiben von Rechtsanwälten, Inkassounternehmen, Kreditunternehmen, seiner Bank und diese eine Vorladung von der Polizei im Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl....
In dem ganzen Papierchaos fand ich ein polizeiliches Führungszeugnis. Was soll ich sagen: Mein Ex-Freund ist ein verurteilter Straftäter....

Gestern habe ich befürchtet, dass sobald der Druck abfällt meine Welt in sich zusammenfällt. Ist sie nicht. Keine einzige Träne. Heute das Gleiche.
Die Funde der letzten Tage haben mich in meiner Entscheidung nur bestärkt.

Da ich nach einer schriftlichen Erklärung seine Nummer blockiert habe, hat er mich per Mail bombardiert. Und hat.. ÜBERRASCHUNG.... alles abgestritten. Dann ging es über in emotionale Erpressung (hilf mir, mir geht es nicht gut, ich kollabiere, ich tue mir etwas an.....). Heute dann eine andere Strategie: Er hat die Anmeldung auf den Datingseiten zugegeben. Scheinbar war er aber nie unter seinem Namen angemeldet und mit falschen Bildern. Er hätte Komplexe gehabt und wollte damit sein Selbstwertgefühl aufpolieren. Fremdgegangen sei er nie... Ob das nun stimmt oder nicht, ist mir egal.
Zu seinen Eltern will er nicht (er traut sich bestimmt nicht) und ist scheinbar irgendwo auf der Straße.
Im Großen und Ganzen lässt mich das alles kalt. Das Wetter war bloß gestern sehr bescheiden, sodass ich innerlich hoffe, dass er irgendwo Unterschlupf gefunden hat.

Auf seine Nahrichten hab ich kaum reagiert und ihm nochmal erklärt, dass er jetzt für sich selbst verantwortlich ist. Ich bin kann und werde mich nicht mehr um seine Probleme und Angelegenheiten kümmern.
Außerdem habe ich ihm geraten dringend eine Beratungsstelle aufzusuchen. Vielleicht bringt ihn seine aktuelle Situation endlich zum Nachdenken.
Er schreibt immer wieder, er will reden. - ich aber nicht! Er hatte jahrelang Zeit zum Reden und für Erklärungen. Jetzt will ich es nicht mehr hören.

Eine zweite Chance schließe ich absolut aus. Die Liste ist in den letzten Tagen immer länger geworden. Er hat leider sein Leben überhaupt gar nicht im Griff und hat sich in den letzten Jahren noch tiefer in die Scheiße geritten. Hier ist wohl nicht nur die Spielsucht das Problem...

Ich fühle mich absolut erleichtert, werde allerdings sicher lange brauchen, um diese Beziehung zu verarbeiten. Vielleicht wäre für mich eine Therapie sinnvoll. Ob ich eine brauche werden sicher die nächsten Wochen und Monate zeigen.
Zunächst muss ich meine emotionale Abhängigkeit und die Angst vor dem "Alleinesein" überwinden. Und dann? - Dann beginne ich wieder zu leben!

Liebe Grüße an alle
Anna

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