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Autor Thema: 4. Rückfall was nun...

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D
4. Rückfall was nun...
OP: 11.06.2024 18:52:14
Hallo liebe Community

Ich bräuchte eure Meinung bzw Rat (oder Tipps). Die Kurzfassung:
Meine Freundin ist seit 2,5 Jahren Spielsüchtig (Online Casinos)

Sie hatte bereits 3 Rückfälle, nun endlich in Behandlung, jedoch
1. Sagt sie der Psychologin dort meistens dass es ihr super geht und
2. Sagt sie seit Anfang an: naja Rückfallgefährdet ist sie nicht obwohl damals 2 Rückfalle in 1 Jahr waren

Letztes Jahr stand es kurz vor dem Gerichtsvollzieher, da derart viele Rechnungen offen waren

Ich habe Finanziell alle 3 Rückfälle gedeckt, damit nichts rauskommt
Nun ist das Problem dass ich angefangen habe ihr Handy durchzusuchen und finde einige emails im gelöscht ordner über akutelle Ein und Auszahlungen auf diverese Online Casino Seiten

Ich weiß nicht wie ich sie darauf ansprechen soll, da ich sonst ihr ,,Vertrauen,, verlieren könnte
Weil wenn ich sie frage wie es mit der Suchtthematik läuft lügt sie mir halt mitten ins Gesicht

Damals hatte sie die Möglichkeit stationär eine Therapie zu machen 9 Wochen was sie nicht wollte
Jzt aktuell mit 2 Kindern nicht mehr wirklich machbar

Da ich mir einen Rückfall finanziell nun nicht mehr leisten kann...

Nach dem 3. Rückfall habe ich 1x wöchentlich ihr Online Banking überprüft (mit Ihr abgesprochen) was nach 8 Wochen halt immer weniger wurde, da die Sicherheit wieder da war eigentlich
Ich bin langsam überfragt...
Hat jemand ein ähnliches Problem

Sry für den langen Text
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TAL

Re: 4. Rückfall was nun...
#1: 11.06.2024 20:13:07
Hallo David,

willkommen im Forum.

Was für Tips oder Ratschläge möchtest du denn haben? Zu welchem 'Ziel'?
Aber zumindest mit einer Meinung dazu kann ich dienen.

Der Satz "Da ich mir einen Rückfall finanziell nun nicht mehr leisten kann..." sollte dir da schon zu denken geben.
Denn du bist es nicht, der das Problem hat, sondern sie.

Aber sie hat ja dich.
Ich habe zwar kein ähnliches Problem, aber ich kenne die 'andere Seite'. In einer Beziehung wie eurer ist das ziemlich 'komfortabel'...
Ich wäre auch zum Psychologen gegangen, hätte dir alles Mögliche versprochen, und dich mal kurz auf mein Online-Banking schauen lassen, wenn das dafür gesorgt hätte, daß du dich wieder beruhigst, und weiter meine Rechnungen bezahlst, ohne mich zu sehr zu nerven.

Und "Nie" klingt immer gut. Das ultimative Versprechen. Nur mache ich keine Versprechen (mehr), bei denen ich nicht sicher bin, daß ich sie auch halten kann.
Rückfallgefährdet bin ich heute noch, auch nach Jahren. Die Wahrscheinlichkeit wird wohl geringer, weil ich langsam gelernt habe, damit zu leben - verschwinden tut sie aber nie. Das sollte man sich immer 'vor Augen halten'.
Große Sprüche und Schwüre helfen also nicht weiter. Sie muß mehr tun als nur 'versprechen', und es vor Allem auch wollen. Nicht für dich, nicht für die Kinder, sondern für sich.

Zu der Sache mit dem Handy sage ich besser nichts...

Aber wieso hast du Angst, ihr Vertrauen zu verlieren, wenn sie auf der anderen Seite ja offensichtlich kein Problem damit hat, dir 'ins Gesicht zu lügen'?
Ist dieser 'Eiertanz' eine gesunde Basis?
Auch wäre es mal es eventuell mal eine Überlegung wert, die 'Watte' zukünftig wegzulassen.

Mhhh... naja, es wird wahrscheinlich demnächst jemand antworten, der da bessere Worte findet als ich.
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Re: 4. Rückfall was nun...
#2: 11.06.2024 21:15:28
Moin David,

herzlich willkommen bei uns.

Ich finde nicht das es ein langer Text war.
Zusammengefasst spielt sie hinter Deinem Rücken und lügt Dir ins Gesicht. Eine Therapie konnte sie machen, wollte sie nicht. Zwischendurch habt ihr in den letzten 2,5 Jahren ein oder zwei Kinder ( das kommt nicht klar rüber) bekommen. Sie spielt immer noch. Du hast Angst Ihr Vertrauen zu missbrauchen, obwohl sie Eure Familie missachtet, nicht wert schätzt.
Was denkst Du gerade, was fühlst Du gerade wenn Du diese kurze Zusammenfassung liest ?

Du findest unter der Rubrik Angehörige einige Beiträge zu diesem Thema. Tal hat Dir auch schon mal einige Punkte genannt.

Da es sicherlich noch viel mehr gibt was Du zu berichten hast, um die Zusammenhänge in Eurer Partnerschaft zu erklären usw. ich  mir das jetzt also nur zusammenreime kann, werde ich Dir mal anders antworten als ich es sonst tue ( wie gesagt ähnliches findest Du bei den Angehörigen, was ich Dir schreiben würde)

Schaue mal auf Dich. Bist Du mit Dir selbst im reinen. Weißt Du was Du willst ?
Warum gestattest Du Deiner Frau Dich zu belügen ? Warum erlaubst Du Ihr Dinge, die Du Dir selbst nicht erlaubst ?
Ich will darauf hinaus, dass Du Dir Dein Selbstwertgefühl, Deine Werte mal anschaust, Deine Ziele, ob Du danach lebst, kennst Du die überhaupt ?

Wenn Du diese Punkte für Dich beantworten kannst, weißt Du auch automatisch was Du zu tun hast.

Als Beispiel. Wenn Du kontrollierst, vertraust Du Dir selbst nicht, Du brauchst Beweise. Dann hast Du sie, kannst aber nichts mit Ihnen anfangen. Und nun ?

In einer Partnerschaft kannst Du doch mal nach Kontoauszügen fragen, gerade wenn die Partnerin spielsüchtig ist.
Ist sie mehr wert als Du ?

Es geht hier nicht um Trennung oder nicht, sondern einfach um das grundlegende.
Dann erst weißt Du wie Du ihr helfen kannst, inwieweit Du sie unterstützen kannst. Denn dann legst die Bedingungen fest, wie es laufen kann und lässt Dich nicht von Verlustängsten oder ähnlichem leiten, willst  vielleicht was aufrecht erhalten, was eventuell gar nicht da ist. Lebst nur in einer Welt, weil Du Dich ihr unterwirfst.

Da kann ich Dir noch so viele Tipps geben oder meine Meinung sagen. Das ganze drumherum kenne ich nicht, kennt keiner genau hier.

Wenn Du Dich und Deine Bedürfnisse kennst und zu denen stehst, brauchst Du keine Antworten.
Du weißt genau, was zu tun ist, denke ich jedenfalls. Mache es, vertraue Dir selbst.


Lieben Gruß

André

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Re: 4. Rückfall was nun...
#3: 11.06.2024 21:20:57
Danke TAL für deine Antwort

Ich weiß dass mein Handeln das ganze nur begünstigt haben
Und dass es eine Teufelsspirale ist

Ich habe nur Angst dass es irgendwann soweit kommt, dass einmal solche Schulden kommen dass die nicht gedeckt werden können und ich mache mir Sorgen um die Kids dann

Ich versuche es mehrmals zu ihr durchzudringen und dachte mir als ich einen Kredit aufgenommen habe dass ihr dass gezeigt hat dass es so nicht weitergehen kann

Ich weiß nur nicht wielange ich noch Kraft aufbringen kann dafür...
Ich suche halt im mir die Fehler weil ich nicht konsequent genug war und schleichend die ,, Kontrollen,, (Banking etc) weniger wurden

Danke trotzdem für deine Nachricht

Von dem ganzen weiß aktuell noch keiner von der Familie
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Re: 4. Rückfall was nun...
#4: 11.06.2024 21:41:52
Danke Andre12

Ich sehe einige Defizite an mir selbst in deinen genannten Punkten an denen ich arbeiten muss
Danke dennoch für deine ehrlichen Worte
Und wo du Recht hast hast du Recht

Im Rückblick am die Kids merke ich gerade dass sie bereits seit 4 Jahren spielt (angefangen in der Karenz des ersten Kindes)

Ich dachte mir halt seit dem letzten herben Schlag dass sich da halt auch in Bezug auf unsere kleine Familie mit den Kids was geändert hätte (nun steht mehr am Spiel sozusagen)
Ich sehne mich einfach an die Zeit vor 4 Jahren zurück...

Bei mir Zuhause gibt es in dem gesamten Bundesland keine wirkliche Hilfe (Gruppen) für Angehörige zu dieser Form der Sucht
Zu allen anderen genügend
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Re: 4. Rückfall was nun...
#5: 11.06.2024 21:53:57
Hallo David und auch von mir ein herzliches Willkommen,

kaum kann ich noch etwas anfügen zu meinen Vorschreibern.
Wie auch immer die Situation nun ist, auch emotional.
Du bist selbst ein Teil dieses Kreislaufes geworden, kontrollierst, beobachtest und nimmst Rücksicht aus Angst sie sonst event. zu verlieren.
Ein ""guter Angehöriger""  :(   

Ohne Konsequenzen wird es sich nicht so einfach auflösen und zum Guten werden.
Ich selbst war ja auch sehr lange ein aktiver Spieler, nun gebe ich niemanden die Schuld dafür und ich war alleine für diesen ganzen
Dreck verantwortlich. Aber schreiben kann ich nun schon....ich hatte es schon sehr bequem in dieser Zeit.
Dafür habe ich auch immer gesorgt um meine Sucht so gut es geht auch zu schützen und nicht meine Familie. 

Lieber David, vergesse dich nicht zu sehr dabei und es wird dir kaum anderes übrig bleiben als deine Sorgen und Ängste ihr mitzuteilen.
Und zwar Konsequent.
Ich kann es verstehen dass ein entweder oder nicht so einfach dabei in Frage kommt.
Aber wahrscheinlich regelt es sich sonst eines Tages eh von alleine.
So ist es nun einmal mit einer spielsüchtigen Freundin.
Sie sollte hier sein und nicht du, sie sollte um Hilfe und Ratschläge hoffen.
Darum geht es hier in erster Linie um dich ....Kopf hoch.

Liebe Grüße
 
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Re: 4. Rückfall was nun...
#6: 11.06.2024 22:00:14
Moin David,

lach ( sorry) Mach das was ich Dir geraten habe, dann bekommst Du einen anderen Blick auf die Dinge. Das ist keine Sache von mal eben kurz, auch das ist ein Prozess. Glaube mir, das hat zwar jetzt nichts mit Hilfe für sie zu tun, aber für Dich.
Ich kam nur so selbst nach 30 Jahren aus der Sucht, weil ich erst dann mich verstand und akzeptierte. Dann war das flüchten iwann vorbei.

Denn seien wir mal objektiv, erst wenn Du im Leben stehst, kannst Du ihr doch erst helfen, als Zweifler wohl kaum.
Hm, ich denke auch viele Partnerschaften leben im "Mangel" . Das zieht sich quasi an.

Lasse Dich also auf keinen  Fall außer acht.

Ansonsten Online mal gucken oder gehst zu den Angehörigen der Alkoholiker. ( Sucht ist nicht gleich Sucht ) Du wirst aber Gemeinsamkeiten finden.

Lieben Gruß und pack es an. Kopf hoch !

André
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TAL

Re: 4. Rückfall was nun...
#7: 12.06.2024 05:54:01
Ja. Das Szenario, daß ihr, wenn sie nicht aufhört,  irgendwann mit einem Schuldenberg dastehen werdet, der nicht mehr 'stemmbar' ist, ist ziemlich wahrscheinlich.
Davor kannst du sie aber nicht 'schützen', wenn sie weitermacht - nur dich und die Kinder.
Dazu sind klare Grenzen nötig. Und merkbare Konsequenzen.
Ein Kredit aufzunehmen zeigt ihr genau das Gegenteil - denn so geht es ja weiter.

Das ist aber ein 'Fehler', den offenbar viele Angehörige machen. Und klar, woher sollen sie es auch wissen?
Zumindest beim ersten Mal.
Das ist eben der Punkt.

Und nein, Kinder sind kein Garant dafür, daß sich jemand 'festigt'. Das wäre bei mir jedenfalls nicht so.
Ich bin nicht gerade gut darin, Verantwortung zu übernehmen - und ich weiß das. Die Aussicht darauf, daß bei uns Nachwuchs 'unterwegs' wäre, würde bei mir daher sicherlich einen inneren 'Fluchtinstinkt' auslösen.

Wenn ich spielen will, finde ich einen Weg, zur Not auch einen 'durch die Hintertür', also ohne, daß es auf dem Konto ersichtlich wäre. Ich habe jahrelange 'Übung' darin, sowas zu verheimlichen - bin Anderen daher, was 'Kreativität' angeht, um Einiges voraus. Du kannst dir da also schlecht etwas vorwerfen. Salopp gesagt kannst du das gar nicht verhindern. Es ist also sicher nicht deine 'Schuld', wenn sie heimlich spielt.
Den Schuh mit der 'Nachlässigkeit' solltest du dir nicht anziehen. Und es ist auch überhaupt nicht deine Aufgabe, oder gar eine 'Pflicht', sie zu kontrollieren.   
Das kann man machen - im gegenseitigen Einverständnis. Weil man sich gerade am Anfang selbst nicht unbedingt vertraut, kann das eine zusätzliche Sicherung sein. Dazu ist es aber wichtig, daß der Betroffene das wirklich möchte, sich von sich aus kooperativ zeigt, und der Partner sich dabei auch nicht unwohl fühlt. Meine bessere Hälfte hätte beispielsweise definitiv ein Problem damit, sich regelmäßig meine Kontobewegungen anzusehen.
Wenn das für dich okay ist, müßtet ihr darüber sprechen. 'Augenhöhe' ist dabei wichtig. Und du solltest dich nicht 'einlullen' oder dir ein schlechtes Gewissen einreden lassen. Was willst du, und was nicht? Und was brauchst du (und die Kinder) für eure finanzielle Sicherheit?

André hat da ganz gute Anregungen gegeben. Man sollte in einer Partnerschaft miteinander leben, nicht füreinander. Und bei sowas ist diese Art von 'Rücksicht' nicht angebracht, ganz besonders nicht, wenn auch noch Kinder da sind.

Du kannst auch in Angehörigengruppen für Alkoholiker oder andere Suchtformen gehen - die Dynamiken sind da sehr ähnlich. Vieles von dem, was du zu Hause erlebst, wird den Menschen dort wahrscheinlich bekannt vorkommen.
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D
Re: 4. Rückfall was nun...
#8: 13.06.2024 13:32:34
Danke euch für die antworten

Ich sehe schon dass es einmal ein klärendes Gespräch braucht
Ich nehme viele Denkansätze mit und wir bekommen dass schon hin

Dankeschön

PS: die Schwester meiner Freundin wusste beim ersten mal was und ist gleich zum gemeinsamen Vater gelaufen
Was das Vetrauen zu ihrer Schwester verletzt hat

Somit weiß keiner unserer Familien von dem ganzen
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D
Re: 4. Rückfall was nun...
#9: 13.06.2024 16:55:48
Ich war bei einer vertrauten Psychologin die ich schon lange aus dem Beruf kenne
Ganz am Amfang vor 1 Jahr

Und ich sekbst war eine Zeit lang bei einer Psychologin
Und 1x bei der Beratungsstelle die es jn meiner Nähe gibt

Die Schwester hätte nicht gleich beim ersten Versuch zum Vater gehen sollen
Sie war damals die einzige Vetrauensperson meiner Freundin

Das erste mal ahnte ja keiner was es für einen Ausmaß nimmt
Es wird eh bald die Zeit kommen es allen zu sagen

Zu dem Zitat
Ich habe leider schon zuviel der Sucht ünernommen
Und ihr beim letzten mal gesagt dass es das letzte mal ist
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A
Re: 4. Rückfall was nun...
#10: 13.06.2024 18:00:21
Moin,

ja schwieriges Thema, was ist richtig, was ist falsch im Verhalten der Angehörigen ?

Generell machst Du  nichts falsch, sondern Du handelst erstmal instinktiv und wirst in eine Situation gebracht, gezwungen die Du weder verschuldet
hast, noch kennst.

Viele Punkte die Oli z.B. angesprochen hat sind ja auch so.
Jeder Mensch reagiert aber auch noch  anders, wenn jdm übergriffig oder wie sagt man ?, wird. Nutzt es vielleicht auch zur Rechtfertigung.

Jeder der hier schreibt, Du, die Schwester wollen nur helfen.
Sie soll halt nicht mehr spielen.


Doch was nützt das jetzt Dir ? Sie ist diejenige, die das verinnerlichen sollte.
Jetzt kann es passieren  das Du richtig oder falsch als Angehöriger im Verhalten  persönlich nimmst.
Du bist eh damit überfordert, suchst viel die Schuld bei Dir. usw.usf. Nährboden von dem, wo Du selbst gerade drinnen steckst, unabhängig Ihrer Sucht.

Ich will das gar nicht weiter ausführen, löse Deinen Kram für Dich, ganz wichtig. Es hört sonst nie auf. Du wirst denken was Du tun kannst, damit sie aufhört
zu spielen. Gar nix, in erster Linie.
Alles was Du jetzt überlegst ist wie Du Dich Verhalten sollst, damit sie was ändert. Schwieriges Unterfangen, oder ?

Wie willst Du Konsequenz dauerhaft zeigen, wenn Du zeitgleich Deinen eignen Ängsten unterworfen bist ?
Sie weiß genau wie Du funktionierst. Das nutzen wir Spieler allzu gerne aus.

Du zeigst Verständnis für Deine Frau, wenn sie jetzt sauer ist auf Ihre Schwester. Im Unterbewusstsein siehst Du Ihre Konsequenz ggü. Ihrer Schwester
Diese willst Du aber selbst nicht erfahren von Deiner Frau. Also machst Du das " Spiel" mit. Manipulation  par excellence würde ich sagen..

Langfristig wird sich so nix ändern. Ich würde auch sagen, selbst wenn Du alles machst wie sie es jetzt will,  ist sie früher oder später weg.
Dann sitzt Du da und überlegst Dir, hätte ich man bloß usw.

Willst Du Angst haben das sie zockt ?
Willst Du Angst haben das sie Dich belügt ?
Willst Du Angst haben das Du Dich falsch Verhalten hast ?
Willst Du Angst haben, das sie geht ?
Willst Du Angst haben vor der Insolvenz, Räumungsklagen, Schuldenfalle
Willst Du in Kinderaugen schauen, die traurig sind, weil kein  Vergnügungspark oder auch nur ein blödes Eis ?

Um das aber alles durch zu ziehen, musst Du wissen wer Du bist, unabhängig von Ihr. Dann kannst Du auch alle Konsequenzen, die zu ziehen sind, aushalten, leben und kannst sie auch authentisch aussprechen. Du kannst Dich einfordern.


Ich hoffe Du kannst nach vollziehen, worum es mir geht.Ich bin voll und ganz bei Dir und versuche Dir Dinge aufzuzeigen. 
Wenn dem nicht so wäre, würdest Du anderes Verhalten zeigen und auch andere Fragen stellen.

Ich glaube auch, wenn Du das klärst, hilfst Du Ihr langfristig am meisten. Du wirst einige Dinge nicht mehr zulassen.

Lieben Gruß

André 
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« Letzte Änderung: 13.06.2024 18:27:01 von Andre12 »
Wer etwas will, der findet Wege. Wer etwas nicht will, der findet Gründe….
 
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D
Re: 4. Rückfall was nun...
#11: 13.06.2024 19:28:18
Danke allen
Mittlerweile habe ich verstanden dass es nicht nur an ihr liegt
Sondern ich an mir auch arbeiten muss

Bzw meine Werte vertreten muss
Und dann werde ich sehen wie sich alles entwickelt

Vieles trifft bei mir zu
Und daran werde ich mich nun als erster setzten
Dass ich mitir selbst zufrieden bin
Erst dann kann ich das später gesagte auch guten Gewissens vertreten
Und stolz sein

Dankeschön  :)
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D
Re: 4. Rückfall was nun...
#12: 14.06.2024 14:09:45
Du hast recht

Ich werde einmal ihre Psychologin kontaktieren
Die Termine zwischen den beiden sind eh schon wieder auf Monate ausgedehnt worden, da sie ja ,,stabil,, sei laut ihr

Ich werde mich die Tage mal in freien Minuten mit allem befassen, Konsequenzen, Maßnahmen etc...
Und wartr auf die passenfe Gelegenheit

Es anzusprechen ohne dass sie weiß dass ich am Handy war
Dass das nicht richtig war weiß ich eh selber nur zu gut...

Nur wenn man bei jeder Frage wie es einem geht hört
Ja gut oder ja eig ganz gut und auf die Nachfrage, sicher oder ist wirklich alles gut kommt nix
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TAL

Re: 4. Rückfall was nun...
#13: 15.06.2024 09:53:51
Zitat
Nur wenn man bei jeder Frage wie es einem geht hört
Ja gut oder ja eig ganz gut und auf die Nachfrage, sicher oder ist wirklich alles gut kommt nix
So würde ich auch reagieren, egal, ob es mir tatsächlich gutgeht oder nicht. Solche Fragen sind ja auch nicht wirklich sinnvoll. Eher Floskeln.
Du solltest vielleicht tatsächlich einfach mal direkt sagen, daß du dir Gedanken machst.

Also ohne 'Verpackung' in irgeneinen Subtext.
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D
Re: 4. Rückfall was nun...
#14: 16.06.2024 20:27:23
Kennt wer eine App mit guten Erfahrungen wie Gamban?
Da Gamban nicht gerade die besten Erfahrungsberichte hat
Und viele andere leider auch...

Wusste bis vor dem Chat gar jicht dass es sowas gibt
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