Beim Aufräumen meines Computers fiel mir gestern ein Dokument in die Hände, das ich im Dezember 2023 begonnen hatte. Ich habe es jetzt um aktuelle Aussagen meines Mannes aus den letzten Wochen ergänzt.
Wenn mein Mann bei einer Lüge ertappt wurde:
„Das habe ich nie gesagt!“
„Ich habe das anders gemeint.“
„Du hast mich falsch verstanden.“
„Dann was das wohl ein Missverständnis, okay? Gut jetzt?“
„Ich meine, ich habe dir das gesagt!“
„Es bleibt mir scheinbar wirklich nichts anderes mehr übrig, als von jedem unserer Gespräche eine Tonbandaufnahme anzufertigen, damit ich mich hinterher nicht immer und immer wieder rechtfertigen muss. Ich bin 100-prozentig davon überzeugt, dass ich dir das erzählt habe.“
„Warum sollte ich dich anlügen?“
„Es ist doch keine Lüge, wenn man etwas auf Nachfrage verschweigt! Man hat es einfach nur nicht gesagt!“
„Warum sollte ich etwas erfinden, wohlwissend, dass es dann sofort wieder Stress gibt?“
„Die Fronten sind doch geklärt – warum sollte ich lügen?“
„Du willst doch nur auf mir herumhacken!“
„Du bist doch krank.“
„Du und dein Kontrollwahn!“
„Du bist ein Stalker!“
„Du bist selbst schuld, wenn du mir hinterherspionierst.“
„Ich habe es dir nicht gesagt, weil ich davon ausging, du weißt es schon.“
„Du versuchst doch ständig, mich aufs Glatteis zu führen!“
„Du brauchst einen Mann, der dir mal auf den Hintern klopft, damit du wieder normal wirst.“
„Das bildest du dir ein!“
„Daran kann ich mich nicht erinnern.“
„Ich hab nicht daran gedacht.“
„Ich hab’s vergessen.“
„Ich hätte dich schon noch informiert.“
„Leg doch nicht alles auf die Goldwaage!“
„Du machst aus einer Mücke einen Elefanten!“
„Vertrau mir doch endlich mal!“
„Ja, … … …, ABER … … …!“
„Tu mir mal einen Gefallen und hör endlich damit auf!“
„Du willst doch nur Recht haben!“
„Du denkst immer nur negativ!“
„Ich wusste, dass du sauer sein wirst, nur deshalb habe ich es nicht gesagt.“
„Ich habe mich geschämt, es zu sagen.“
„Das war doch nur ein Spaß!“
„Ja, ich habe gelogen! Können wir es damit gut sein lassen?“
„Was gibt dir das Recht, als Spion unterwegs zu sein?“
„Jetzt bin ich schon mal ehrlich zu dir, und dann kriege ich dafür auch noch eine aufs Dach!“
„Warum ich dir nicht alles erzähle, hab ich dir klar und deutlich gesagt: weil du mir ständig das Wort im Mund herum drehst.“
„Nein, ich winde mich nicht wie ein Aal!“
„Ja, ich bin ein Idiot. Ich habe etwas gemacht, was auf deiner Verbotsliste stand.“
„Und wenn du möchtest, dass ich weiterlebe, dann höre jetzt bitte endlich auf!“
„Lass doch einfach einmal fünfe gerade sein!“
„Willst du mich provozieren?“
Wenn ich meinen Mann aus gegebenem Anlass an eines seiner Vergehen erinnert habe:
„Wie oft muss ich denn noch sagen, dass es mir leid tut?!?“
„Ich höre immer nur Vorwürfe von dir!“
„Lass doch endlich mal die Vergangenheit ruhen!“
„Das hatten wir doch schon längst besprochen.“
„Ja, … … …, ABER … … …!“
„Ich verstehe dich einfach nicht.“
„Warum musst du das wieder und wieder erwähnen?“
„Ich habe dir doch versprochen, dass ich das nie wieder tue, also lass es doch endlich mal gut sein!“
„Ich kann die Vergangenheit leider nicht mehr rückgängig machen, und damit beende ich das Thema!“
„Ich habe dir von Anfang an reinen Wein eingeschenkt. Ich frag mich allen Ernstes, warum ich mich so von dir vorführen lassen soll?“
„Ja, ich bin offenbar ein ganz schlechter Mensch!“
„Sag doch einfach, dass ich ein Versager und ein Arschloch bin!“
„Und du hast noch nie einen Fehler gemacht?“
„Ich hätte dir das schon längst verziehen!“
„Ich arbeite daran!“
„Ich bin lernfähig!“
„Ich tu doch schon alles – ich bin doch zu jeder Schandtat bereit!“
„Meine Bemühungen werden überhaupt nicht respektiert!“
„Ich höre immer nur Vorwürfe von dir – das ist nicht unbedingt motivierend, oder?“
„Du zerstörst dein Glück!“
„Wenn du mich jetzt noch einmal mit diesem Thema konfrontiert ist, dann kriegst du mit mir einen Riesen Ärger, das schwöre ich dir.“
„Ich bin dabei, mich zu ändern, schon vergessen?“
„Ich hab’s kapiert!!!!!!!“
Wenn ich meinen Mann bei einem Vergehen ertappt habe:
„Ich habe es für uns getan!“
„Es sollte eine Überraschung werden!“
„Das ist ganz anders gelaufen, als du es darstellst!“
„Das war ganz anders geplant!“
„Du mit deinem Kontrollwahn – der bringt dich noch um!“
„Kannst du mir mal erklären, woher du das weißt?“
„Ich habe nichts zu verbergen!“
„Hör endlich auf mit dem Blödsinn!“
„Lass mich mit deinen Traumata in Ruhe, sonst werde ich sauer, und zwar richtig, verstanden?“
„Ja, rede dich nur ganz charmant aus dem Schlamassel raus, den du angerichtet hast!“
„Ich gebe dir den guten, ernsthaften Rat, treibe es nicht auf die Spitze und hör auf, mit mir Spielchen zu spielen.“
„Ich wollte doch nur helfen.“
„Hast du dich mal gefragt, warum ich das tue?“
„Irgendwie habe ich den Eindruck, als hätte ich ein absolutes Verbrechen begangen!“
„Wenn du nicht diesen Druck aufgebaut hättest!“
„Ich war nicht schuld an der ganzen Kacke!“
„Das sind Kleinigkeiten aus der jüngsten Vergangenheit, die du selber provoziert hast.“
„Ich habe jetzt keinen Bock mehr auf diese sinnlose Diskussion.“
„Erwartest du im Ernst, dass ich jetzt auf jeden Vorwurf von dir eingehe?“
„Ja, … … …, ABER … … …!“
Er sagt, er will es ja gerade erklären, aber stattdessen wechselt er komplett das Thema, hält einen langen Monolog, und wenn man nicht aufpasst, merkt man nicht, dass er damit schön die Frage / die Anklage umgangen hat.
„Lass mich doch endlich mal ausreden!“
„Was hab ich denn jetzt schon wieder gemacht?“
„Ich habe es nicht erwähnt, weil es mich selber ganz fürchterlich nervt!“
„Warum hast du mich nicht einfach gefragt? Ich hätte es dir gesagt!“
„Ich will doch nur, dass wir glücklich sind!“
„Ich bin halt anders als die anderen!“
„Ich wollte dir niemals weh tun!“
Er beantwortet meine Frage mit einer Gegenfrage und hält mir dann vor, dass ich seine Gegenfrage nicht beantworte.
„Ich gebe dir jetzt mal eine Denksportaufgabe. Bin gespannt!“
„Ich wollte es dir ja sagen, aber ich konnte dich gerade nicht erreichen.“
„Ich habe eine Chance gesehen und musste sofort handeln.“
„Es gab eine Planänderung.“
„Ich habe dir nicht ins Gesicht gelogen, sondern ich hab einfach gemacht. Die Gelegenheit war nämlich sehr günstig.“
„Man muss flexibel sein, und das habe ich getan.“
„Ich muss manchmal eine Entscheidung aus dem Bauch heraus treffen, damit es weitergeht!“
„Mache ich eigentlich irgendwas richtig?“
„Auf diese Argumente habe ich keinen Bock!“
„Du willst mich doch nur platt machen!“
„Du bist doch total verbohrt!“
„Arbeite mal an dir!“
„Was willst du eigentlich? Du hast einen Mann, der dich vergöttert und alles für dich tut!“
„Warum machst du schon wieder Stress?!
„Alles muss immer nach deinem Kopf gehen!“
„Du kannst nicht aufhören, Unfrieden zu stiften!“
„Wenn du mich hättest machen lassen, wäre das nicht passiert!“
„Ja, ich hatte versprochen, das nie wieder zu tun, aber ist es denn so schlimm, wenn ich mich EINMAL nicht daran halte?“
„Was bin ich nur für ein Idiot, habe ich mich mal wieder nicht an deine Regieanweisung gehalten!“
„Ich bin noch nicht dazu gekommen.“
„Ich mache das schon noch!“
„Was mich sehr enttäuscht, ist die Tatsache, dass du mir überhaupt nicht vertraust.“
„Hör auf, mir zu erzählen, was gut für mich ist – ich weiß, wie das Leben funktioniert!“
„Ich verstehe unter „schief gelaufen“ etwas anderes als du, und das ist das Problem!“
„Schrei mich nicht an, das ist erniedrigend!“
„Ich lasse mich von dir nicht wie einen Schulbub behandeln!“
„Alles wird gut.“
„Ich habe nur eine einzige Bitte, und die ist ganz bescheiden. Vertraue mir einfach. Danke.“
„Ich bringe das wieder in Ordnung.“
„Mach dir keinen Kopf.“
„Ich habe alles im Griff.“
„Ich weiß, was ich tue! Du weißt wohl nicht, wen du vor dir hast?“
„Du kannst mit sowas einfach nicht umgehen.“
„Ich krieg das wieder hin. Ich hab schon ganz andere Sachen in meinem Leben hinbekommen!“
„Du machst dich damit nur selber fertig – lass mich doch endlich mal machen!“
„Denk doch nicht immer nur negativ. Für jedes Problem gibt es eine Lösung!“
„Ich sage jetzt keine Termine mehr zu, sonst nagelst du mich jedes Mal darauf fest.“
Man muss ihm eine Ja-/Nein-Frage mehrmals hintereinander stellen, bevor er sie beantwortet.
„Hör auf zu heulen, es gibt Schlimmeres!“
„Meinst du nicht, dass es besser für uns wäre, wenn du nicht so kleinlich wärst?“
„Scheinbar ist es nicht gestattet, eine eigene Meinung zu haben.“
„Hast du nichts Besseres zu tun?“
„Ich bin ein anständiger Mensch!“
„Ich brauche, so glaube ich langsam, keinen Psychologen, um eine eventuelle Spielsucht zu bekämpfen, sondern einen Psychologen, der mich von einer Psychopathin befreit.“
Und zu guter Letzt:
„Ich fange Kugeln für dich ab!“
„Ich passe besser auf dich auf, als du dir in deinen kühnsten Träumen vorstellen kannst.“
„Es tut mir so leid und ich bin sehr beschämt darüber, dass du dich heute beschwerst, dass du nichts zum Geburtstag bekommen hast. Ich muss weinen.“
„Und ja, vielleicht hab ich dich nicht unbedingt fair behandelt in der Vergangenheit, aber das ist in der Vergangenheit gewesen und das wird es nicht mehr geben.“
„Meine Kinder haben recht, dass sie dich hängen lassen!“
„Du spielst doch nur das Opferlamm!“
„Kehr nicht immer die Geschädigte raus!“
„Ich muss mich vor dir schützen, denn du bist sehr gefährlich.“
„Du solltest dich lieber mit deinem Business beschäftigen, damit Geld ins Haus kommt und du nicht immer klagst, ich hätte dich an den Rand des Abgrund gebracht!“
„Du bist eine Hochstaplerin!“
„Ich werde dich platt machen, wenn du dich weiter so benimmst, und das meine ich ernst.“
„Der einzige, vor dem du Angst haben musst, bin ich. Noch gibt es keinen Grund, vor mir Angst zu haben. Nur treibe es nicht auf die Spitze. Ich hoffe, du hast das verstanden! Und mehr sage ich jetzt nicht mehr.“
„Dass du jetzt von mir verlangst, dass ich dir wenigstens kleinere Beträge schicke, um den finanziellen Schaden wieder gutzumachen, ist irgendwie krank!“
„Du disqualifizierst dich selber, du demontierst dich selber und du merkst es noch nicht einmal, du tust mir echt leid.“
„Ja, und ich werde dich auch weiterhin beleidigen, denn du schwebst immer noch auf deinem hohen Ross und behauptest, du seist nicht schuld.“
„Du manipulierst deine Umwelt inklusive meiner Person, und das werde ich nicht mehr zulassen.“
„Und ich freue mich darauf, wenn ich sehe, dass du ob deiner Schwachsinnigkeit zu Grunde gehst.“
„Willst du mich etwa als Kriminellen hinstellen?“
„Es ist mir ob deines Verhaltens mir gegenüber scheißegal, denn du tust mir absolut und unsäglich weh und das will ich nicht mehr.“
„Und mit was bitte kehrt das Vertrauen wieder zurück? Wahrscheinlich, wenn ich was verspreche oder ankündige und es dann auch einhalte. Habe ich recht damit?“
„Wir hatten vereinbart, dass ich keine Versprechungen mehr mache!“
„Du hast keine Ahnung, wie viel ich schon wegen dir geweint habe.“
„Sei ehrlich, du heulst nicht ob des Schadens, den ich angerichtet habe, sondern weil du einmal in deinem Leben deine Gefühle hast laufen lassen. Nur du kannst mit Gefühlen überhaupt nicht umgehen!“
„Du bist sowas von durchschaubar, einfach unglaublich.“
„Du tust mir nicht gut!“
„DU bist das Problem!“
„Nicht ich bin der Narzisst, sondern du!“
„Du hast wieder und wieder gesagt, dass du uns noch eine Chance geben willst!“
„Und spare dir deine Versprechen, uns noch eine Chance zu geben, da kaufe ich lieber Aktien dafür, die bringen wahrscheinlich mehr!“
„Wie kannst du es wagen, anderen Leuten zu erzählen, was ich angerichtet habe? Geht’s eigentlich noch?“