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Autor Thema: Neu hier

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T
Re: Neu hier
#15: 24.08.2022 13:07:57
Moin und Willkommen Salt,

mir hat es immer geholfen die Dinge etwas zu ordnen. Dafür hatte ich einen guten Freund aus den Spielergruppen der schon länger trocken war.
Aus Deinen Beiträgen lese ich eine ähnliche Unordnung wie Sie damals auch in meinem Kopf herrschte.
Für den Weg in die Spielfreiheit kannst Du nur einen Schritt nach dem anderen machen.
Ein guter Wegweiser ist folgender Satz:
"Das wichtigste zuerst!"
Nun zweifellos das wichtigste ist die Spielfreiheit. Das zu erreichen gibt es Beratungstellen, Selbsthifegruppen (sehr hilfreich) und die stationäre Therapie. Die stationäre Therapie ist besonders zu empfehlen  wenn in Deinem Kopf vor lauter Unordnung und "ja aber" keine effektives Handeln möglich ist. Die stationäre Therapie schafft Ordnung. Für eine anhaltende Spielfreiheit ist der Besuch einer SHG sehr empfehlenswert. Mit Hilfe der SHG hast Du die Möglichkeit für ein neues Lebe . Ob es in Deinem Umfeld Co Abhängige gibt oder nicht ist im Augenblick völlig unwichtig für DICH.
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S
Re: Neu hier
#16: 26.08.2022 11:07:36
Hallo Taro. Wie gesagt, der Austausch hier tut mir wirklich sehr gut und ganz so wirr bin ich eigentlich gar nicht im Kopf. Das Ziel der Spielfreiheit ist klar definiert und wird konsequent verfolgt. Dies sollte wirklich erstmal der wichtigste Punkt sein. Vielleicht keine schlechte Sache, alles nach der Reihe anzugehen. War vorgestern wieder bei der Suchtberatung. Leider immer nur eine Stunde, ich würde mich da locker auch 3 Stunden austauschen können. Was mich derzeit wirklich wahnsinnig beruhigt ist die Tatsache, keinerlei Geheimnisse vor meiner Frau zu haben und das ist ein ganz tolles Gefühl.
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C
Re: Neu hier
#17: 26.08.2022 23:59:42
Hallo Salt
Ich kenne die Spielsucht und könnte ein Buch darüber schreiben. Ich bin zwar nicht 30 Jahre lang süchtig gewesen, aber doch 10. Ziemlich genau 10 Jahre lang Sportwetten und ab und zu Black Jack etc. aber fast immer Sportwetten hauptsächlich livewetten. Seit ca. 3.5 Jahren bin ich raus und der Witz ist, dass ich quasi von einem Tag auf den anderen aufgehört habe und seither eigentlich nie Lust verspürt habe zu wetten oder Lotto zu spielen. Ein einziges mal hatte ich einen Rückfall, aber das ist auch schon wieder mehr als 2 Jahre her. Wenn ich zurückblicke auf meine Spielzeit kommt es mir manchmal vor als wär das 100 Jahre her, so entfremdet war ich damals...
Ich hatte z.T. ganze Nächte durchgewettet. Hab manchmal gezählt, oft waren es 100+ Wetten pro Tag. Ich wusste von Anfang an, dass es überhaupt nicht ums Geld geht. Nachher war da eine riesige Ernüchterung.

Ich reflektiere sehr viel über meine Situation und meine Vergangenheit und mache mir extrem viele Gedanken was mich inwiefern beeinflusst haben könnte insbesondere in Kindheit und Jugend. Ich realisiere mehr und mehr dass ich damals ein riesiges Opfer wurde und viel in mich hineingefressen habe und 0 Selbstvertrauen hatte. Ich habe mein Leben lang 0 Selbstvertrauen auch heute noch und sowas wie Selbstliebe war nie vorhanden in meinem Leben. Die ganze Schulzeit hat mir extrem geschadet, das sehe ich retrospektiv so (bin 34 Jahre alt). Konnte nie mit dem Leistungsstress umgehen.
Ich sehe es in meinem Fall so: Die Gesellschaft hat mich zum Opfer gemacht, weil ich mich nie wehren konnte. Und was macht ein Opfer? es fängt an zu spielen um sich sein Geld zu nehmen, und redet sich ein Geld gewinnen zu wollen im Wissen dass man sowieso verliert.

Mein Ratschlag wäre, dass du versuchen könntest zu verstehen warum du überhaupt angefangen hast zu spielen. Ich glaube eine Therapie ist überhaupt nicht nötig. Selbsthilfegruppe ist nicht nötig oder Klinikaufenthalt usw der ganze Scheiss brauchts gar nicht. Man muss in sich gehen und realisieren dass man die ganze Zeit von Anfang an ein Opfer war und dass evtl. Mitmenschen mitverantwortlich sind und man sich aber nie darüber bewusst war. Oder ein Ereignis aus der Kindheit oder irgend sowas. Ich meine ein Kindergärtner spielt ja auch nicht. Wieso fängt man dann irgendwann an zu gamblen? Jeder halbwegs intelligente Mensch muss doch nach kurzer Zeit schnallen, dass da nichts zu gewinnen ist und die Bank oder der Buchmacher am Ende immer gewinnt. Man macht sich da Jahre etwas vor und lebt im falschen Film.

Ich selber habe mich extrem entfremdet. Bei mir gab es nie sowas wie eine Offenbarung, habe es immer sehr gut kaschiert. Hätte Schauspieler werden sollen. Die meisten Menschen um mich herum hatten überhaupt keine Ahnung wie verdammt schlimm diese Krankheit ist, es ist wirklich eine Krankheit. Ich habe einfach irgendwann aufgehört und jetzt Jahre danach frage ich mich: wie um Gottes Willen konnte ich 10 Jahre dieser Sucht verfallen? Ich habe immer noch keine Antwort darauf...

Als ich deinen Text las, da habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was für Geschäfte du eigentlich machst die ja anscheinend soviel Geld abwerfen. Ich will dir nichts vorwerfen, aber es klingt irgendwie nach Gaunerei oder sowas. Und wie konntest du die 10'000e euros Schulden in so kurzer Zeit zurückzahlen? Oder ist deine Frau einfach ein Engel? Ich sag das nur deshalb, weil ich schon hunderte Geschichten Spielsüchtiger gehört habe und viele wurden natürlich kriminell um Geld aufzutreiben. Dieser Teufelskreis ist so naheliegend. Nur wenn es bei dir so wäre, wäre das eine Katastrophe weil dann ist man endgültig das allergrösste Opfer wenn man dann im Knast landet und 1000 Eintrage im Strafregister hat. Sorry ist vielleicht völlig aus der Luft gegriffen aber es war nur so ein Gedanke...

Ich könnte ein Buch schreiben über die Sucht. Was ich jetzt weiss aus eigener Erfahrung ist, dass ein Klinikaufenthalt oder Suchttherapie überhaupt nicht notwendig sind. Ich war selber hochgradig extremst spielsüchtig und habe aufgehört von einem auf den anderen Tag ohne eine einzige Therapiestunde...es liegt alles an einem selber...
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S
Re: Neu hier
#18: 27.08.2022 08:56:16
Guten Morgen Cosmos. Vielen Dank für Deinen Beitrag. Der zeigt mal wieder, dass es wohl sehr viele Wege aus der Sucht gibt und jeder da seinen eigenen finden muss. Weil du es angesprochen hast, ich habe auch hauptsächlich live gewettet, das hat die Spannung noch gesteigert. Und die Frage, warum ich spiele (gespielt habe) habe ich mir schon des Öfteren gestellt, bin da bisher aber nicht wirklich weiter gekommen. Habe schon gelesen, dass Ursachen dafür oft auch in der Kindheit zu finden sind. Aber was soll ich sagen, ich empfand meine Kindheit als schön und behütet, ich war gerne in der Schule. Nur, dass ich immer Kämpfe mit meinem Vater ausgetragen habe, bezüglich seines altertümlichen Erziehungsstils. Ich habe mich nie als Opfer gesehen und komme mit jedem klar. Beruflich ist immer alles super gelaufen und ich habe viele Freunde unter den Kollegen. Wie auch immer, der Frage warum ich spiele, werde ich weiter nachgehen. Und zu deiner Beruhigung, ich bin ganz sicher nicht kriminell und auch wenn ich es nicht muss, so will ich es doch kurz erklären. Dass ich diese Schulden innerhalb so kurzer Zeit zurückzahlen konnte, ist der Tatsache geschuldet, dass ich neben meinem normalen Konto noch ein Sparkonto hatte und ich trotz meiner Spielsucht auf dieses regelmäßig etwas eingezahlt habe. Dieses Geld musste dann natürlich herhalten, den Rest habe ich in monatlichen Raten zu 650 Euro zurückgezahlt. Sowas geht natürlich auch nur, wenn man in Lohn und Brot steht und dafür auch gut bezahlt wird. Und zu den erwähnten Geschäften kann ich soviel sagen. Ist einfach nur An-und Verkauf, ich ziehe da niemanden über den Tisch.
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Re: Neu hier
#19: 28.08.2022 00:20:09
Hallo Cosmos,

Mein Ratschlag wäre, dass du versuchen könntest zu verstehen warum du überhaupt angefangen hast zu spielen. Ich glaube eine Therapie ist überhaupt nicht nötig. Selbsthilfegruppe ist nicht nötig oder Klinikaufenthalt usw der ganze Scheiss brauchts gar nicht. Man muss in sich gehen und realisieren dass man die ganze Zeit von Anfang an ein Opfer war und dass evtl. Mitmenschen mitverantwortlich sind und man sich aber nie darüber bewusst war. Oder ein Ereignis aus der Kindheit oder irgend sowas. Ich meine ein Kindergärtner spielt ja auch nicht. Wieso fängt man dann irgendwann an zu gamblen? Jeder halbwegs intelligente Mensch muss doch nach kurzer Zeit schnallen, dass da nichts zu gewinnen ist und die Bank oder der Buchmacher am Ende immer gewinnt. Man macht sich da Jahre etwas vor und lebt im falschen Film.

Natürlich ist keiner wirklich seines Glückes Schmied, jeder ist auch abhängig von begleitenden Mitmenschen.
Dinge die jeder erfahren hat prägen ein Wesen und oft wird dann ein Ventil gesucht und gefunden.
Warum ist man süchtig, wie wurde man es und in welchen emotionalen Situationen ist der Suchtdrang unwiderstehlich.
Und ja manchmal hören Dinge von alleine auf, wobei ich differenzieren würde zwischen eine Sucht nicht mehr auszuüben oder
mit dieser Erkrankung frei leben zu können.

Nicht jedem gelingt es ohne Unterstützung diese ganzen Fragen beantworten zu können.
Und selbst die ganzen Antworten wissend, wie zerdrückend diese ganze Wahrheit ist, für ein erneutes Spielchen ...was solls.
Da würde jeder doch empfehlend  anstreben diesen ganzen ( Zitat ) "Scheiß"  auch einmal anzunehmen.
Und ja absolut richtig, es liegt alles an einem selbst.
Etwas zu festigen und zu fördern, was man selbst in der Hand hat.

Es ging noch nie darum etwas zu erkennen, sondern es zu verändern.
Erst dann wird es event. begreifbar, wegweisende Unterstützung wäre immer empfehlenswert.
Es wäre viel zu einfach alles zu filtern um dann Schuldige zu finden, die sind überall zu finden.
Keiner braucht ein Alibi, der sich in einer Sucht aufgegeben hat..vor wem denn auch ?...doch nur für sich selbst.
Beruhigend ? ....um dann doch Jahre später zu fragen..."Wie konnte ich nur ? "   
Vielmehr geht es um zu verzeihen, natürlich auch sich selbst.
Diese Verantwortung für sich dann zu haben, erledigt alles was einem angetan wurde.
Weil ein spielfreies abstinentes Leben immer einen Weg findet..mit oder ohne Therapiestunde.

Liebe Grüße
       

 
 

 
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Re: Neu hier
#20: 28.08.2022 13:30:27
Als ich noch spielte sah ich mich immer als Opfer, Selbstvertrauen war unter der Grasnarbe.
Grade das beides zwei elementare Dinge die für mich Voraussetzung waren, sie zu ändern. Ansonsten ist ein Spielfreies leben vielleicht möglich, aber nicht sehr erstrebenswert.
In der SHG habe ich ja nicht die Spielfreiheit sondern ein neues Leben erhalten. Ein Leben so prall und fett, das ich mich noch heute öfters kneifen muss.
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Re: Neu hier
#21: 28.08.2022 19:02:56
Hallo,

Taro hat es noch einmal sehr gut zusammen gefasst.

Ich weiß schon wie schwer eine Kindheit oder ein Leben sein kann und oft auch nahezu unerträglich.
Dann kam noch  diese Sucht als "Nachschlag" klar findet sich jeder dann auch in einer Opferrolle irgendwo wieder.
Bei anderen kam es quasi aus dem nichts und sie "gewöhnten " sich an dieses Fluchtverhalten.
Cosmos, es ist klasse dass Du solch einen Weg gefunden hast.
Vielleicht als kleiner  gut gemeinter Denkanstoß, was nicht schadet kann durchaus helfen.
Menschen die sich hauptsächlich mit dem Umgang zu Süchtigen beschäftigen, können weit mehr als nur zu inspirieren.
Und Menschen die in einer SHG anzutreffen wären, einen eh unendlichen Horizont erweitern.

Liebe Grüße   

 
   
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Re: Neu hier
#22: 28.08.2022 20:40:21
Moin,
wenn ich das lese, "Opfer" in unserm Zusammenhang, könnte ich nur schreien, nicht weil ich diesen Gedanken oder Aussage verurteilte, sondern weil ich nach meinem Empfinden, als stehen bleiben bezeichnen würde. Daran Festhalten als Opfer, unschuldig an allem, fernab jeder Realität zu sein, vielleicht spielfrei,,aber im Leben voller Wut auf alle. Ein Aushalten allem, spielfrei,  suchtfrei, aber sonst ?  Für mich ist das Leben, was ich selbstbestimmt  lebe, doch viel schöner, als aushalten in der "Opferrolle", in der  ich nur verharre, aber nichts ändere.  Ich würde mich nur suhlen, voller Selbstmitleid, dann im gleichem Gefilde, alle Hilfe suchenden Menschen zu raten, dass alle Hilfe von außen nicht nötig ist, empfinde ich als anmaßend , haltlos und schon gar nicht als Unterstützung für die, die Hilfe suchen.

Ich mag mich auch irren.... es gibt schon viele Schicksale die es alles rechtfertigen würden. Dennoch kenne ich dass, das  beim "en gro " der Spielsüchtigen, nicht um Missbrauch, Entführung etc. geht, sondern eher ganz banal um das Empfinden seiner selbst.

Lieben Gruß
André
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Re: Neu hier
#23: 30.09.2022 12:40:18
Hallo Leute. Ich bin hier zwar jeden Tag online und sauge auch jeden Eintrag auf, habe aber schon lange nichts mehr selber verfasst, deswegen ein kleines Update von mir. Ich bin immer noch spielfrei und besuche weiterhin wöchentlich eine Therapeutin, bei der ich mich sehr gut aufgehoben fühle. Da ich praktisch vom Dorf komme, gibt es bei mir im Umkreis leider keine SHG, die ich besuchen könnte. Das ist auch der Grund, warum ich vermehrt dieses Forum nutze, um halbwegs einen Austausch mit anderen Betroffenen zu haben. Was hat sich noch so verändert? Nur ein Beispiel, habe letztens einen Tagestrip mit meiner Frau unternommen und ich weiß genau, dass ich den vor einem Jahr niemals hätte genießen können, ich hätte ihn halt über mich ergehen lassen, weil ich viel lieber etwas Blöderes getan hätte. Man, traurig solche Worte. Wie auch immer, es war ein toller Ausflug, den wir Beide sehr genossen haben. Mit dem Wissen, dass es keine Lügen und Heimlichkeiten gibt, dass ich nicht wie sonst unter Volldampf stand, weil ich lieber daheim geblieben wäre, um darauf zu warten, dass meine Frau endlich ins Bett geht, damit ich mit einer Wette loslegen kann, konnte ich mich völlig frei auf diesen Ausflug einlassen und diesen dann auch vollends genießen. Das war ein Gefühl, das mir völlig fremd geworden ist, davon bitte mehr. Ansonsten bin ich körperlich etwas angeschlagen, weil ich mir eine Infektion eingefangen habe. Bin derzeit krank geschrieben, fülle aber auch die viele Zeit nicht mit Gedanken ans Spielen. Fülle die viel lieber mit Gesprächen mit meiner Frau. 🙂👍
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Re: Neu hier
#24: 30.09.2022 15:33:45
Hallo Salt,

total schön, das so zu lesen!!!
Ich freue mich gleichermaßen für Dich und Deine Frau!!
Ich persönlich kenne das ja selbst aus der Sicht der Angehörigen. 😬 Weiß wie sich das anfühlt, wenn der Mann dauernd weg muß, um etwas wichtiges zu erledigen. Selbst wenn man es in dem Moment nicht checkt. Irgendwann später checkt man dann, was dahintergesteckt hat. Und das fühlt sich dann richtig richtig mies an.
Wenn du das also hinter dir/ hinter euch lassen kannst -->> genial!!! 👏👏👏

Und für mich war das jetzt ein schöner Start in mein Wochenende. Nämlich zu lesen, dass der "Spieler" nicht nur etwas sein lassen muß, sondern auch etwas da zugewinnt an Lebensqualität!! 😅

Dir, lieber Salt, wünsche ich jetzt auch ein schönes Wochenende!!!

JJ
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« Letzte Änderung: 30.09.2022 21:16:54 von JJ »
 
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Re: Neu hier
#25: 30.09.2022 21:01:40
Hallo Salt71,

erstmal gute Besserung und erhole Dich wieder.
Eigentlich wollte ich aus Deinem Text zitieren was mir besonders gut gefallen hat und ich mich für Dich freue. 
Brauche ich aber gar nicht, denn wir wissen es ja eh intuitiv.
Und ich habe mich erinnert an mich früher, wie innerlich teilnahmslos alles an mir abprallte.
Zu jeder Zeit plante ich nur mein nächste Spiel , dies alles ist aber eben nur in der Erinnerung traurig.

Sehr schön dass Du Dich hier immer mehr miteinbringst, eine enorme Bereicherung.
Du spürst ja selbst wie Dein Leben Dir gut tun kann, versuche es nicht mehr abzuschalten.
Melde Dich hier, bei Deiner Frau, beim Psychologen , Freunde....wenn es Dich wieder etwas zurück zieht.

Liebe Grüße       
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