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Angehörige / Re: Fehlendes Verständnis aufbringen?
« Zuletzt von Fred am Heute um 17:57:34 »
Erstmal willkommen Eilatan89

Lieg ich mit meinem Gefühl wohl richtig das sie nun davon ausgeht das wir uns ändern müssen?
Und wie bekomme ich das Nötige Verständnis damit ich mich etwas besser in Sie hineinfühlen kann?

Du suchst immer noch die Schuld bei dir und hast aber doch so absolut gar keine Schuld an der Spielkrankheit deiner Mutter.

Setzt sie doch mal auf den Boden der Tatsachen, was du weißt was mit ihr los ist und was davon zu halten ist.
Letzten Endes ist sie der einzige Mensch auf Erden der entscheiden kann, mit dem Spielen aufzuhören.
Und du musst "verstehen", dass du da als Außenstehende absolut "machtlos" bist.


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Angehörige / Re: Wie klappt das mit dem Vertrauen ?
« Zuletzt von Andre12 am Heute um 17:53:07 »


Zu seinen kurz angebunden sein hatte ich auch schon den Gedanken aber auch den Gedanken vielleicht ist es ihm unangenehme ?! Auch das zugeben, dass er als Mann ein Problem hat?
Ich habe ihn gefragt wo das Geld geblieben isz was los war. Er meinte, dass wohl ein Kredit doppelt abgebucht habe oder mehrere und die Kosten für den Umzug. Ob ich ihm das so glauben kann weis ich bis heute nicht.
Allgemein habe ich das Gefühl immer wenn er in Geldnot kommt heißt es ein Kredit hat doppelt abgebucht oder da ging was schief… habe mir schon oft überlegt ob es eine lüge ist. Sein Konto will er mir dann aber auf nachfragen natürlich nicht zeigen was mich bestärkt.

MissLuna,
das ist wohl immer so, das wir an das gute glauben und Du versuchst schon Dir selbst es plausibel zu erklären.
Es scheint ja auch  öfters vorzukommen...... Es steht da bereits MissLuna, Du hast Dir selbst bereits alles  beantwortet. Doppelt abgebucht, öfters .. ist klar. Wenn sowas mal vorkommen sollte, was es nicht tut, bucht die Bank nach Anfrage es zurück. Na klar, wenn er dazu stehen würde und die Wahrheit sagt, könnte er Dir doch problemlos seine Kontoauszüge zeigen, alleine schon wegen seine Vorgeschichte und um seine Aufrichtigkeit zu  beweisen. Ich kenne das nur zu gut, ich habe es jahrelang so betrieben, hab es schon selbst geglaubt. Kredite abbezahlen, Unterhalt für Tochter, Miete was ich auch alles tat, dann war immer noch genug übrig, da dachte ich mir ähnliche Storys aus, aber tatsächlich  flog der Rest in die Automaten .... konnte also meine KTOzüge auch nie zeigen, da hätte man schön gesehen das ich an einem Tag 10 mal zur Bank gelaufen bin..... und das waren nicht jeweils 10 euro...... Einer meiner Aussage war : Ach ich ess ne Tiefkühlpizza,.... ist doch egal ob ich jetzt was in Automaten geschmissen habe oder eben dick essen gehe, Geld ist eh weg!!! Das war mein Ernst. Meiner Partnerin fiel die KInnlade runter.  Das war der Zeitpunkt wo ich zum wiederholten Male "erwischt" wurde.... seufz

Vertraue Deinem Bauchgefühl, liebe MIssLuna. Du kannst selbst nicht viel machen und die Frage stellen wie man Vertrauen bekommt, solltest nicht Du sondern er, oder ?  Solange er Misstrauen durch seine Ausflüchte, sein Verhalten streut, wird es nix mit dem Vertrauen. Nur es liegt nicht in Deiner Hand.
Ich weiß es ist sehr schlimm,. Kannst Dir ja nur überlegen wie weit Du mit ihm gehen willst oder kannst, bei dieser Sache mit offenen Ausgang. Manche brauchen eine Zeit, um zu erkennen, so wie ich selbst ... 4 Jahre habe ich gebraucht nachdem outen, um vom Spiel loszukommnen......

André
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Angehörige / Re: Wie klappt das mit dem Vertrauen ?
« Zuletzt von Fred am Heute um 17:49:51 »
Moin MissLuna2501,

ich habe irgendwas um 3 Jahrzehnte gespielt.
Dabei 2 Ehefrauen und diverse "fast"-Ehefrauen "verschlissen".
2-3 Kinder habe ich nur im "Spielsucht-Nebel" miterlebt .. mich im Prinzip aus dem Leben ausgeklinkt.
Trotzdem war ich erfolgreicher Unternehmer und geliebter Vater und Ehemann.

Belogen, betrogen, beschissen habe ich ausnahmslos alle.
Da mir meine perfekten Ausreden nicht widerlegt werden konnten, wurden mir die Lügen eher selten "angekreidet"

Als ich mich entschloss mit dem Spielen aufzuhören, tat ich für meine Angehörigen ALLES,
damit sie Klarheit zu jeder Zeit über Finanzen und Zeitverbrauch hatten.
Niemand musste fragen, wo ich war, wo welches Geld ist etc.
Als "Unternehmer" ohne EC & Kreditkarte mit kleinem Taschengeld war schon skurril.

Alles andere sind immer die selben abgefuckten Ausreden die wir unseren Liebsten präsentieren.
Sie variieren nur in Nuancen.

Ich habe das nie als "lügen" empfunden.  War ich doch grundehrlich und ein aufrichtiger,symphatischer Mensch.
Die Geschichten dienten doch nur meiner eigenen Verteidigung, der Vertuschung meiner Sucht, meiner Krankheit.

Ein Nicht-Spieler wird das nie "verstehen" können. Warum sollte "er/sie" auch ?

Kurz und bündig.
Glauben kannst du nur, was du schwarz auf weiß siehst.
Traurig, aber einfach Erfahrungswerte.

Ich weiß, die Angehörigen WOLLEN immer glauben dass alles besser wird, aber dieses "glauben wollen" schürt auch immer wieder unsere Kranheit.
Verhindert dass sich mal wirklich was ändert.

Die berrühmten Engelszungen ... die meisten von uns beherrschen das perfide perfekt.
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Angehörige / Re: Fehlendes Verständnis aufbringen?
« Zuletzt von Eilatan89 am Heute um 17:39:51 »




Was um Gottes Willen gäbe es denn zu verbessern, dass Deine Mutter nicht mehr spielen geht ?
Sie nicht aufregen und nur nichts ""falsches"" machen oder sagen ?
Um für sie dann nur wieder eine Rechtfertigung zu erschaffen, dass andere daran Schuld sind. ?

Sie will sich zuhause wieder Wohlfühlen sagt sie, Sie möchte gerne hier alles umbauen. Aber wir haben das Geld nicht dafür Zum glück sind es nicht ganz so viele Schulden sie hat einfach alle Sparkonten Leer gemacht die so da waren (da war aber nicht wenig drauf), die aber eigentlich auch für das Haus und für Urlaube da gewesen sind. Wir haben 3 mal die Konten wieder Glattgemacht indem das was im Minus war auf den Vorhandenden Kredit vom Haus geschichtet wurde. Es war aber alles in allem nicht ganz so viel An die 39.000 Tausend Euro sind noch auf dem Kredit abzubezahlen.
Alles in allem heißt es aber das wir uns kein Umbau vom Haus leisten können Sie wünscht sich auch ein E-Bike um etwas Mobiler zu sein aber das sind auch wieder 1 bis 2 Tausen Euro. So einfach ist das nicht.
Und eigentlich ist eine neue Küche zur zeit am Wichtigsten oder das man Sich ein neues Auto anschafft, wir haben zwei aber beide sind nicht ganz in ordnung das Eine ist eigentlich nur noch so gerade am Funktionieren.
Ich denke sie Träumt zur zeit noch etwas meiner Meinung nach.


Und es hat mich wirklich bis an alle Grenzen gebracht, denn auch ich hatte immer Mitleid mit Ihr, hab immer versucht die Krankheit zu sehen und SIe zu verteidigen, innerlich.

Und ganz im Gegenteil, ich habe ihr noch den Freiraum für die Sucht gegeben, habe schon als kleine Kind gelernt die Flaschen zu entsorgen oder die Kotze wegzuwischen. Damals konnte ich mich nicht dagegen setzen.


Von daher, wenn ich Dir aus meiner Perspektive was raten kann, dann wäre das Ihr nicht mehr zu helfen, sondern DIr selbst und vielleicht einen Weg zu finden aus dem Haushalt auszuziehen. Falls es die Möglichkeit gibt.
Ich war schonmal beim Amt aber tatsächlich bin ich in allem Knapp drüber, also wenn ich ausziehen würde dann wäre kaum noch Geld da für mein Sohn oder mich.

Verständnis aufbringen, dass kann ich Dir leider nicht raten. Süchtige sind sehr raffiniert im manipulieren von Gefühlen um sich selbst die Sucht schön zu reden, erlaube das nicht mehr.


Mitleid hab ich Tatsächlich weniger deswegen schreib ich ja auch das ich versuche Verständnis gegenüber Ihr zu empfinden aber ich tue es nicht.
Ich weiß das sie mir mit meinen Sohn am Anfang viel geholfen hat weil das Jugendamt Probleme gemacht hat weil ich eine Körperliche Einschränkung habe und auch als Kind sie war eine gute Mutter Sie hilft auch jetzt noch so gut sie Kann halt, aber Sie hat auch viel Manipuliert. Sie wollte nie das wir was von zuhause erzählen (obwohl es nie was zu verbergen gab fand ich) Wir mussten oft leise sein weil mein Vater ziemlich empfindlich reagiert wenn wir zu laut waren usw. Aber nichts groß schlimmes halt.

Ja ich war ja sogar das Alibi für ihrer Sucht das kann ich verstehen, ich musste deshalb oft mitfahren Toll fand ich das nicht.

Ja gerade redet sie gar nicht über die Sucht, ich finde aber Sachen aktiv beim Namen zu nennen würde bestimmt helfen oder?


Liebe Eilatan,

 Aber irgendwas muss doch bei Deiner Mutter angekommen sein in der Klinik!!? Sie kommt aus der Klinik nach Hause und macht Dir solche Vorwürfe!!?
Ich gehöre echt nicht zu denen, die das Handtuch zu schnell hinwirft.

 Vielleicht wär es für Dich auch hilfreich, Dir Unterstützung von der Caritas zu holen? Ganz bestimmt sogar!! Dort kann man auch als Angehöriger Beratungstermine bekommen.

Wie gesagt ich glaube Sie ist mit der Idee in die Klinik gegangen um uns zu zeigen das wir uns mehr nach Sie richten müssen. Angekommen sind tatsächlich die Techniken die ihr an der Hand gegeben worden sind das sie jedes mal wenn sie Gestresst ist oder sie Spielen will Mandalas malen soll oder sie soll raus gehen Spazieren.

Tatsächlich kommt diese Woche die Suchtberatung nach uns hin ich wollte mich dabei setzen und Aktiv mal fragen ob es da was für mich und meinen Vater gibt. Mein Vater sollte das auch mal machen er resigniert zu zeit mal wieder. Meine Mutter ist damit einverstanden wenn ich beim Termin dabei bin.


Hab heute erfahren von der Rentenkasse das ein Brief nach uns hin unterwegs ist für ein Aufnahmetermin in ca. 2 Wochen für eine Reha das wäre gut wenn das so schnell gehen würde. Mal schauen was morgen da drin stehen wird im Brief.
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Angehörige / Re: Wie klappt das mit dem Vertrauen ?
« Zuletzt von MissLuna2501 am Heute um 17:01:51 »
Danke für deine ehrliche Antwort! Ich finde es hier super dass mir als Angehörige nicht das große Wunder versprochen wird sondern klare Tatsachen gesagt werden auch wenn das nicht dass ist was man hören will
Zu seinen kurz angebunden sein hatte ich auch schon den Gedanken aber auch den Gedanken vielleicht ist es ihm unangenehme ?! Auch das zugeben, dass er als Mann ein Problem hat?
Ich habe ihn gefragt wo das Geld geblieben isz was los war. Er meinte, dass wohl ein Kredit doppelt abgebucht habe oder mehrere und die Kosten für den Umzug. Ob ich ihm das so glauben kann weis ich bis heute nicht.
Allgemein habe ich das Gefühl immer wenn er in Geldnot kommt heißt es ein Kredit hat doppelt abgebucht oder da ging was schief… habe mir schon oft überlegt ob es eine lüge ist. Sein Konto will er mir dann aber auf nachfragen natürlich nicht zeigen was mich bestärkt. Aber ich denke mir dann auch eigentlich ist er in der bring Schuld und es ist doch gut für ihn wenn er mir was zeigt und damit klar ist er lügt nicht oder denke ich da falsch ?
Er kam mit der Sprache erst dann raus als natürlich am 6. Tag des Monats kein Geld mehr da war. Also keine Kredite beglichen werden konnten oder gar Geld fürs tanken da war. Ich habe ihm tatsächlich da auch kein Geld gegeben sein Vater hat es ihm geliehen…
Um ehrlich zu sein weis ich auch nicht genau ob er wirklich nur ein Rückfall hatte. Wenn ich ihn versuche klar zu machen dass ich ihm gerade nicht glaube reagiert es sofort genervt möchte dann aber auch nicht „beweisen“ dass er nicht lügt.

Wie am Anfang gesagt ich will kämpfen und ihm die Chance geben habe aber einfach Probleme ihm zu glauben auch weil er in meinen Augen nicht genug tut mein Vertrauen zu gewinnen
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Spieler / Re: Die ewige Suche nach dem Kick
« Zuletzt von Tobi am Heute um 16:51:30 »
Letzen Freitag war ich bei einer SHG. Ich kann nicht viel drüber berichten, da ich eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben habe und an die möchte ich mich auch halten. Was mir die Gruppe bringt, denke ich wird sich erst nach ein paar Meetings zeigen und dann kann ich es auch besser einschätzen. Im Großen und Ganzen war es doch recht gut und ich freue mich auf das nächste Treffen. Ist wirklich was anderes beim Erzählen der eigenen Geschichte in verständnisvolle Gesichter zu blicken. Das Wichtigste ist denke ich momentan für mich einen festen wöchentlichen Termin zur Selbsthilfe / Suchtbekämpfung zu haben. Da ich gerade zusätzlich an meinem Alkoholproblem und an meiner Fitness arbeite und ich schnell Gefahr laufe, meine Krankheit kurzzeitig nach hinten zu schieben.

Tobi
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Angehörige / Re: Wie klappt das mit dem Vertrauen ?
« Zuletzt von Andre12 am Heute um 16:19:33 »
Ja MissLuna,
die Gedanken zu seinem Vater, alleine aus Respekt, kann ich natürlich nachvollziehen. Lass  Dich da aber nicht beirren, bleib bei Deiner Meinung.
Kurz angebunden ist für mich ein klares Zeichen das er sich damit gar nicht auseinandersetzen will. Er „ macht“ ja was und nun lass ihn gefälligst in Ruhe …. So denkt er wahrscheinlich gerade . Deckel drauf und gut . Das funktioniert so leider nicht mit unserer Sucht.
Und langweile , Stress , Ärger im Büro sind so die üblichen Aussagen die ein nasser Spieler tätigt um seine Sucht vor sich selbst und seinen Angehörigen ggü zu rechtfertigen. Könnte auch sagen : Der Wind hat die Tür zuknallen lassen …..  es zeigt nur, das er sich noch nicht mit seiner Sucht auseinandergesetzt hat . Heute nicht und vor 3 Jahren anscheinend auch  nicht . Kannst ja mal nachfragen , warum er denn vor 3 Monaten in finanzielle Engpässe kam , denn er muss ja länger schon mit dem Geld auskommen . Also was war passiert, das es noch knapper war als sonst ?  Er wird auf die Frage gereizt antworten nehme ich mal an. 
Warum hat er Dich denn nicht um
Hilfe gebeten ?  Wir Spieler können sehr gut plausibel erklären . So wie Du schreibst , ist er noch nicht soweit sich seine Krankheit eingestehen zu können .  Warum hat er Dich denn nun eingeweiht ? Weil nix mehr ging ? Er Geld brauchte ?

Vielleicht täusche ich mich auch und er hatte tatsächlich nur einen Rückfall ….

Drücke Dir die Daumen

André
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Angehörige / Re: Wie klappt das mit dem Vertrauen ?
« Zuletzt von MissLuna2501 am Heute um 15:24:00 »
Danke erstmal für die Antworten  :)
Also zum Thema sein Rückfall. Er sagt es war der Stress und dass es mal einen Monat sehr knapp wurde mit dem Geld und da dachte er er kann ja was gewinnen.
Natürlich ob er mir die ganze Wahrheit erzählt das kann ich nicht zu 100% sagen. Er könnte mich jederzeit anlügen oder sagen er geht zur Therapie.
Meine Gedanken sind da tatsächlich auch ob er wirklich verstanden hat dass spielsucht eine Krankheit ist und die nicht von heute auf morgen verschwindet.
Ich habe mich natürlich so weit es geht darüber informiert im Internet. Und eben da auch raus gefunden wie bei einem alkoholiker er bleibt für immer Spieler.
Auch darüber habe ich mit ihm gesprochen. Aber die Gespräche sind immer sehr kurzweilig als würde er nicht mit mir drüber reden wollen…
Natürlich kann ich hier auch nur mit dem Thema vertrauen sagen er sagt mir immer die Wahrheit. Wissen tu ich es nie. Und derzeit würde ich auch nicht meine Hand für ihn und seine Aussagen bzgl. Der Spielsucht ins Feuer legen.

Zu seinem Vater, danke für die Bestätigung ich sehe das genauso wie du!! Aber ganz ehrlich ich kann als 25 Jährige schlecht einem 50 Jährigen sagen was er zu tun und lassen hat. Aber er sieht es nicht dass dein Sohn Hilfe braucht. Das wäre unnötig und er nennt das Ganze auch keine spielsucht. Als er das sagte sind mir sämtliche Gesichtszüge entglitten…
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Angehörige / Re: Wie klappt das mit dem Vertrauen ?
« Zuletzt von Andre12 am Heute um 15:00:44 »
Moin MissLuna,
Auch von mir herzlich willkommen.
Ich bin da ganz bei AT, es muss von Ihm kommen, wenn er offen und ehrlich ist, wirst es merken . Er ist in der Bringschuld, er muss Dir zeigen , das er Dein Vertrauen wert ist.

Das Thema Genesung kommt mir hier etwas zu kurz , also zur Beratung und gut .. das wäre zu einfach . Da solltest Du ebenfalls drauf achten , was in der Richtung passiert. Ganz dünnes Eis ist sein Vater, wenn er ihn auch noch 10 Euro in Automaten stecken lässt  und auch noch die Begründung mitliefert :6000 Euro passiert ja mal . Ey das ist nicht normal und da stimmt nach meiner Meinung auch irgendwas nicht , so das Problem zu begegnen, quasi zu ignorieren .
Er hat seine Sucht zugegeben und war immer ehrlich zu Dir behauptest Du  oder hoffst Du ?. Ihr seit vor 3 Monaten zusammen gezogen und vor 3 Monaten hatte er einen „ Rückfall“ erlitten . Was für ein Zufall . Wie ist das denn rausgekommen ? Hatte er kein Geld für die Miete ? Kaution ?  Hat er denn vorher  seine Miete immer bezahlt ? Die Raten ? Weißt Du das ?  Mag ja tatsächlich sein , dass sein Suchthirn aufgrund zukünftiger halber Kosten  ihn tatsächliche dazu verleitet hat  und er nicht aufhören konnte . Süchtig bleibt man für immer, dass ist nicht einfach weg . Das zu begreifen ist wichtig , dass es trockne und nasse Spieler gibt , aber eins bleiben wir : ein Spieler !!
Schlimm ist , wenn er denn jetzt aufhören will , Dir aber nur die Hälfte erzählt hat . Dann wird es noch schwieriger , muss er dieses ja weiterhin verstecken .
Kontrollieren macht den Spieler oft einfallsreicher . Bin jetzt nicht unbedingt auf Deine Vertrauensfrage eingegangen , aber diese Klarheiten solltest Du Dir auch erstmal verschaffen.

Lieben Gruß
André
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Angehörige / Re: Hilfe zum Umgang mit den Schulden
« Zuletzt von haraldjunki am Heute um 14:23:11 »
Hallo Mary!
"Er lügt und betrügt sein Leben lang?" -du, da fühlt sich de Harald sofort angesprochen  ;D

In de Thread "Hoppla, ja jetzt komm icke", kannst de ja durchlesen, wat menerener damals mit SENER EC-Karte gemacht hat >:(, nur erstens war det 1989, und zwetens war et mene eigene, hab also kenen mit reingezogen.

Nur, jetzt ham wir 2022, wenn ik heutzutage mit de Debit-Kreditkarte irgendwo irgendwas koff, bekomm ik sofort ne Nachricht uff de iPhone, muss zwischendurch sogar ständig irgendwelche Sms-Codes, Tan-nummern mit so ne Generator eingeben, Naja in de Zukunft pflanzen se dir noch ne Chip unter de Haut.(keine Science Fiction ;) )

Aber wat ik sagen will: was willste mit soene? Ob de Therapie was bringt det weiss nur er allein, warte se erstmal ab, und mach dann be de erste dicke Lüge Schluß! Aber mal endgültig, es wird schwierig mit de Kind, ik wess, aber noch schwieriger wird et mit ne Spieler als Vater, wenn er richtig süchtig ist, wird er et Kind kom beachten weil er ständig sen Gezocke im Kopf hat :-X

Servus wa,

Harald J. von sene Spaziergang us Berlin!

(Lese gerade Erfahrunsberichte von de Landesnervenklinik Sigmund Freud Graz, also nur weil de "Halbgötter in Weiß" woanders immer und ständig als absolute unfehlbare "Profis" bezechnet werden, jahrelang lang studiert, deren unfehlbare Meinung nichtmal Ansatzweise in Frage gestellt werden darf...
- Dafür kriegen se aber verdammt schlechte Bewertungen, wa! :P :D ;D ;) ;) ;))
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