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Autor Thema: Hilfe! Kann ich ihm die Augen öffnen? Niemand vermutet oder weiß es, außer mir

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H
Hallo Zusammen,
aus purer Verzweiflung und Ratlosigkeit bin ich zufällig auf dieses Forum gestoßen und hoffe hier durch Erfahrungen Hilfe zu bekommen...

Ich versuche meine Situation knapp zusammen zu fassen, da alles andere den Rahmen sprengen würde.

Letztes Jahr habe ich meinen Partner und Vater meines Kindes, vor die Tür gesetzt, da ich vermutete, er habe ein Zockproblem in Pandemie Zeit entwickelt.
Ich hoffte dadurch würde er wach werden, dass er gerade seine Familie aufs Spiel setzt, indem er unseren Lebensunterhalt in Casino Apps rein knallt.
Also ging er mit gepackten Sachen zu seiner Mutter, wo auch noch eine Schwester und ein Bruder von ihm wohnen.

Am selben Tag, vertraute ich seiner Schwester an, was ich vermutete.
Ich habe keinen guten Bezug zur Schwester und auch zu den Rest seiner Familie nicht.
Dennoch fand ich die Schwester am vernünftigsten, ihn im Auge zubehalten und ein Blick drauf zu haben.
 
Aber seine Schwester, unternahm absolut garnichts
Im Gegenteil, stattdessen bekam ich vor kurzem heraus , dass sie trotz meiner Vermutung, ihr Bruder sei spielsüchtig, schon kurz darauf Geld geliehen.
Selbst als er offen kommunizierte, wofür die 30 Euro drauf gingen, dennoch so geschickt dass er niemals erwähnt hat, er sei pleite oder so.

Ich muß dazu sagen, dass auch die Schwester und der Rest der Familie, öfters in die Spielothek gehen.
Bei meinem Partner damals, war es mir auch von Beginn an bekannt.
Aber 6jahre lang war Spielsucht nichtmal ein Thema gewesen, wirklich nicht...
Wir haben die Abmachung getroffen maximal 50 Euro im Monat
Daran hat er sich auch gehalten.
Er ist nichtmal jeden Monat, zocken gegangen.

Aber zur Corona Pandemie, wo man nurnoch zu Hause aufeinander hing, weil alles dicht war, wurde er irgendwie depressiv. Und die ersten Handy Apps wurden runter geladen, ohne mein Wissen er würde dafür Geld investieren.

Nunja Ziel war es gewesen, ihm wach zu rütteln, indem er gehen müßte.
Aber das ging an ihm wohl vorbei.

Wenn er weder auf seine Familie zählen kann, bzw auf die Schwester und ihm scheinbar auch egal ist, dass er von mir und den Kids verlassen wurde, fühl ich mich trotzdem dazu verpflichtet, ihm zu helfen.
Ich kann nicht dabei zuschauen, wie der Vater meines Kindes, sein Leben vor die Wand fährt.

Da ich Einblick auf einige seiner Kontoauszüge hatte, wurde meine Vermutung, auch zur Tatsache.
In kürzester Zeit, ist sein komplettes Gehalt verzockt.

Es gibt Tage an denen er indirekt zugibt, ein Problem zu haben.
Er wirft mir zb vor, dass ich es anders hätte angehen sollen damals, als ihn raus zuschmeissen.
An anderen Tagen, wird mittlerweile auch wieder in meinem Beisein, das Handy herausgeholt für seine Casino Apps.
Da erklärt er aber, die App wäre umsonst, er würde da nichts einzahlen und wären nur Punkte die er verspielt.
Oder wenn er einzahlt, dann natürlich nicht viel und wenn er verliert, holt er das Geld immer wieder raus.. Er hätte nie mehr wie 20 Euro miese im Monat.

Ich weiß nicht was ich tun soll.
Soll ich nochmal versuchen jmd anderes aus seiner Familie einzuweihen.. Wobei das schon eine Herausforderung werden würde.
Seine Mutter zb würde sich eher mit der Frage auseinander setzen, woher ich seine Konto Infos habe, als mit dem Problem selbst...

Ich komm dagegen nur bedingt an ihn ran. Die Fronten zwischen uns sind nach 1jahr noch immer nicht geklärt und wenns ihm zu viel wird macht er völlig dicht und die Biege. Egal womit er sich dabei auseinander setzen muß.

Kann ich ihn denn nicht irgendwie die Augen öffnen oder zumindest das Gespräch so verpacken, dass er ein Gespräch bei ner Beratungsstelle zumindest zustimmen würde...
Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll.

Ratlose Grüße

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T
Moin Herzblut,

das einzige was Du für Ihn tun kannst, ist Ihn so hart wie möglich auf dem Boden der Tatsachen aufknallen zu lassen. Oft sage ich, wenn er am Boden liegt und sich krümmt noch mal reintreten. Das beschleunigt das Denkvermögen bei süchtigen ungemein. Das heist bei Dir, soweit wie möglich kein Umgang mit Ihm mehr, kein Geld, noch nicht mal eine Scheibe Brot. Wenn möglich vers6che Ihn den Umgang mit den Kindern zu entziehen. Er schadet Ihnen mit seiner Sucht massiv. Kinder haben sehr feine Antennen dafür, das Papa mit den Gedanken nicht bei Ihnen ist.

Du kannst Dir gerne Hilfe in einer Beratungsstelle holen. Deine wie Du meinst, Verpflichtung Ihm helfen zu müssen ist eine eigenständge Krankheit. Deine Wahrnehmung insgesamt ist getr0bt. Kein Mensch der noch alle Tassen im Schrank hat verspielt 50€ im Monat, warum, hast Du oder Deine Kinder keine Wünsche mit denen man mit dem Geld aktiv etwas erleben kann?

Ich wünsche Dir viel Kraft
Taro
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J

JJ

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  • Beiträge: 103
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Hallo Herzblut,

herzlich willkommen im Forum!!

Gut, dass Du Dir hier Hilfe suchst!!
Ich habe selbst einen Mann, der spielsüchtig ist und hab da auch schon einiges hinter mir.

So wie du die Situation schilderst, besteht ja keine Hoffnung mehr, dass seine Familie ihm die Augen öffnet...
Seht ihr euch noch als Paar, seid ihr zusammen (auch wenn ihr getrennt wohnt) oder ist das Thema Beziehung eh schon erledigt? Dann würde es Dir quasi einfach darum gehen, dass es dem Vater Deines Kindes gut geht. Ich kann das aus deinem Beitrag nicht erkennen.

Taros Bild, dem auf dem Boden liegenden nochmal hinterher zu treten finde ich persönlich weder in physischem noch in psychischem Zusammenhang angemessen. Man kann sehr wohl mit einem "kaputten" Menschen sehr ernst, direkt, konsequent reden, ohne ihn zu "treten".

Sag ihm einfach nochmal sehr deutlich, dass du unzufrieden bist und dass du sein Verhalten nicht in Ordnung findest, auch in Bezug auf Euer Kind. Und da würde ich eher versuchen, einen Moment zu erwischen, in dem er gerade sein Problem erkennt (wie du ja geschrieben hast). Dass Du bereit bist, mit ihm nach Hilfe zu suchen, weil Du willst, dass es ihm gut geht.

Wenn er sich komplett verschließt, würde ich die entsprechenden Konsequenzen ziehen, also Trennung (?), kein Umgang mit dem Kind (?), alleiniges Sorgerecht (?). All diese Themen würde ich aber nie verwenden, um ihm die Augen zu öffnen sondern einzig und allein um sie einfach umzusetzen!! Davon abgesehen sind diese ganzen Sorgerecht- und Umgangsthemen ja kein Spaß!! Da kann es übel abgehen. Deshalb sollte man die Themen wirklich nur angehen, wenn man zu 100% dahinter steht. Aber auch dann so aggressionsfrei wie möglich.
Deim Partner/Expartner ist ja tatsächlich krank und tut das alles nicht, um Dir oder dem Kind zu schaden. Also geht es alleine darum, Dich vor ihm zu schützen.

Ich bin sicher, dass Du merken wirst wie stark du bist!! Und dass Du Deinen Weg auch gehen kannst, wenn er seine Augen nicht bereit ist zu öffnen!!

Liebe Grüße.
JJ

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H
Ich dachte indem ich ihn vor die Türe setze, würde er aufprallen. Nunja tat er aber nicht. Stattdessen wird er ja jetzt wie es scheint von der Familie finanziell unterstützt, von der Schwester wissentlich da sie den Grund für den rauswurf weiß. Die anderen riechen den Braten nicht einmal.

Ich habe ihn in den Jahren nie Geld dafür gegeben, bzw finanziell unterstützt.
Hatte durch meinen Elternhaus / Freundeskreis nie Bezug zu so etwas gehabt.
Ich persönlich wäre mir schon zu kniestig nur 1 Euro in den Automaten zu schmeißen, er kennt meine Einstellung.

Da er sich aber sonst nix gegönnt hat und sein Geld wirklich nur für uns, seiner Familie ausgab, empfand es daher als akzeptabel, wenn er ab und an dann eben 50 Euro für sich bzw den Automaten ausgeben würde  :-[

Verantwortlich fühle ich mich deswegen, weil ich Angst habe, dass es am Ende von seiner Familie heißt, "wieso hast du nix gesagt".

Wir wohnen jetzt schon 1jahr getrennt und beide Kinder leiden sehr seitdem Papa nicht mehr da ist.
Auch er war ein liegender Papa, wo wir alle an erster Stelle standen...
Aber seit der Pandemie ist er nicht mehr wieder zu erkennen.

Wären die Kinder nicht, würde ich ihn liegen lassen.. Aber was soll ich meinen Kindern sagen? 3&10j
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Moin Herzblut ,
herzlich willkommen hier im Forum.

Natürlich ein schrecklicher Anlass sich hier zu treffen, aber wenn nicht hier, wo dann?

Du machst meiner Meinung nach schon so einiges richtig. Vor allem mit der konsequenten Trennung.
Es liest sich so "leicht und locker" aber ich bin mir ganz sicher, dass eine längere Geschichte und viele Tränen bereits dahinterstecken.

Eure bisherige Regelung eine Summe "x" zu verspielen kenne ich aus meinen Anfangszeiten.
Als "nichtgefährdeter" Spieler bräuchte man diese Regelung nicht, denn dann wäre verlorenes Geld nicht "auffällig" oder nicht regelmäßig.
Also müssen wir zumindest von einem "gefährdeten Spieler" ausgehen und da wissen wir natürlich alles, dass es ein "kontrolliertes Spielen" nie wieder geben wird. Den Wunsch können sich alle Beteiligten abschminken.

Als "Außenstehende" egal ob Ex oder nicht kannst du bei einem Spielkranken nicht wirklich viel machen.
Wenn er dann in seinem Spielverhalten noch von seiner Familie getragen wird, stehst du natürlich noch hilfloser da.
Da sein Umfeld selbst spielt, in welcher Form auch immer, wirst du da wenig Unterstützung erhalten, da du damit ja praktisch deren eigenes "Fehlverhalten" anprangerst.

Du kannst Hilfe AUFZEIGEN - mehr nicht. Ihm evt. zuhören. Den Umgang mit den Kindern so nett wie möglich machen.
Und wäre ich auch bei meinem "Knackpunkt".
Die Vorschläge die Kinder zu entziehen, halte ich für "unter aller Kanone" und absolut indiskutabel. Mehr möchte ich hier dem lieben Frieden willens nicht äußern.

Nur weil der Vater "spielkrank" ist, hat er doch nicht das Recht auf seine Kinder verwirkt.
Ich sehe da absolut keinen Zusammenhang, außer er geht tagelang zocken und lässt die Kinder allein Hungern. Aber das ist absoluter Unsinn.
Also bitte, bitte befolge diese "Ratschläge" nicht.

Im Zweifelsfall ist SEINE Spielsucht ein Problem zwischen dir und ihm, was du ja offenbar durch die Trennung bereits "gelöst" hast.

Ich glaube schon, dass dein "Spieler“ zugänglich für ernste Worte ist. Eine Trennung ist nicht automatisch der "Tiefpunkt" eines Spielers.
Der kann ganz woanders liegen, ganz individuell. Das kann ich dir aus eigener Erfahrung nach 2 gescheiterten Ehen sagen :-)
Schwierig ist, dass er "ohne weitere Verantwortung" tragen zu müssen im Hotel Mama wohnt und dort auch  noch unterstützt wird.
Sein Lebensziel kann und wirds das aber nicht sein.

Vielleicht fühlt er sich auch noch gar nicht "spielsüchtig" - man muss auch nicht wortwörtlich darauf herumreiten.
Ihm sollte es aber genügen, dass alleine die Möglichkeit spielsüchtig zu "werden" es schon rechtfertigt dieses Risiko erst gar nicht einzugehen.
Wenn er argumentiert, ist ja nur "so und so wenig" oder ... "andere spielen Lotto" etc. dann entgegne ihm, dass andere dich nicht
interessieren und es hier um ihn/euch/die Familie geht.

Ich bin eigentlich sehr zuversichtlich, dass unter deiner "Führung" (Worten ) sich da so manches bewegen lässt.
Und wie die Zukunft partnerschaftlich aussieht, steht ja sowieso noch in den Sternen. Alles ist möglich.

Und du bist eine großartige Frau, ich hoffe er sieht das.

Mut und Kraft aus dem Norden
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Der Kreis schließt sich erst wenn er vollendet ist !
 

H
Schon mal lieben dank für eure Nachrichten.

Wie schon kurz erwähnt, sind die Fronten absolut nicht geklärt.
Nachdem ich gemerkt habe, dass ich auf seine Familie bzw Schwester absolut nicht zählen kann, habe ich mein Entschluß ihn vor die Türe zu setzen, dann doch irgendwie bereut...
Ich ging echt Felsen fest von aus, dass es bei ihm klick machen würde. Zumal ich ein Spielproblem zu dem Zeitpunkt ja auch nur "vermutete"..
Stattdessen drehte er den Spieß geschickt so um, dass es nicht mehr um mein Anliegen und seine Zockerei ging, sondern er sich nicht mehr sicher war, ob er die Beziehung noch wollen würde (er hatte mir 7 Monate davor ein Antrag gemacht) ...

Nach einer Weile kam ich aber dann doch wieder auf den Trichter worum es überhaupt ging und bin mittlerweile schon fast überzeugt, dass er nicht zu uns zurück wollte, weil er bei seiner Mutter in ruhe dem spielen nach gehen kann ohne dass Fragen aufkommen bzw es Diskussion gibt.

Offiziell sind wir getrennt, dennoch ist er regelmäßig bei uns, allein schon wegen den Kids und zwischen uns läuft aber auch immer wieder etwas.

Da er schon 3 Jahre in der Privatinsolvenz ist, durch Schulden aus einer früheren Beziehung (keine spielschulden), ist meine größte Angst dass er sich direkt den nächsten Schuldenberg bauen wird, wenn die Privatinsolvenz endlich rum ist.

Ich weiß auch dass es seiner Mutter extremst wichtig ist, dass er die Schulden endlich los ist. Daher glaube ich auf der einen Seite, wenn sie wüsste was los ist würde sie ihm die bankkarte sofort abnehmen etc
Auf der anderen Seite, war ich der Mutter nie richtig recht gewesen.. Daher habe ich die Befürchtung dass sie sich vlt auch nur darauf aufhängen könnte, woher ich die Infos habe, bzgl sein Konto wegen Datenschutz etc.

Ich weiß auch dass es ein absolutes no go war, hinterm Rücken meine Nase in seine Finanzen zu stecken und das obwohl wir bereits "getrennt" waren.. Ihm selbst habe ich es am Ende auch gebeichtet und ja er war zu recht sauer. Aber glaube dass er so wütend war, weil ich eben ab da an bescheid wusste, wieviel Geld er wirklich ins Online Casino geballert hatte.

Jetzt wo ich kein Einblick mehr habe, merke ich wie er ständig versucht sich zu erklären, verharmlost alles natürlich und spielt natürlich die Karte aus, von wegen ich wüsste doch garnicht ob und wieviel er verzocken würde... Habe ihm aber klar gemacht, dass ich keinen Kontostand bräuchte, um zu merken, ab wann es bei ihm eng wird mit dem Geld... Da wir nicht seit gestern zsm waren und ich ihn nunmal kennen würde. Er meinte, ich solle mir keine Sorgen machen und mir nicht wegen ihm den Kopf zerbrechen, weil er schon klar kommen würde, dass er bis jetzt immer alles allein geschafft und geregelt hat. Für mich wieder einmal, ein indirektes Geständnis...
Dennoch muß ich trotzdem leider zugeben, dass er absolut noch nicht so weit ist, sich sein Problem einzugestehen.

Ich hatte ihn damals wo ich die Kontoauszüge gesehen hab, eine Auflistung angefertigt.. Da ich mir denken kann dass man gerade bei so "kleinen Beträgen" per paysafe Karten schnell den Überblick verliert, WIEVIEL man überhaupt eingezahlt hat. Hier mal 10 Euro da mal 10 Euro.. Wie sich das aber alles insgesamt zsm lappert, verliert zumindest er total das Auge für.
Also habe ich ihn die ganzen kleinen Beträge mal schön zsm gerechnet damit er ganz klar vor Augen hat, wieviel er insgesamt an einem Tag oder Zeitraum ausgibt und wieviel Gewinn er sich dann auszahlen läßt..

Jetzt Monate später, hat er natürlich die
Erklärung, dass wäre ja mittlerweile garnicht mehr der Fall.

Lange Rede, wenig Sinn es ist ein auf und ab mit seiner Einsicht und Verleugnen :(

Wir waren verlobt und ich würde lügen wenn ich sagen würde das Kapitel ist für mich durch. Dennoch stehen für mich an erster Stelle, die Kinder und das Verhältnis zu Papa.
Ich bin selber ein geschädigtes trennungskind und vlt gerade deswegen ist es mir auch so wichtig, dass meine Kinder einen besseren Bezug zum Papa haben werden, wie mein eigenes Verhältnis als Kind war... Und wenn ich mir vorstelle dass meine Kinder irgendwann keinen Kontakt mehr mit papa haben werden, weil Papa en Zocker ist, zerreißt es mcih innerlich.
Ihm den Umgang zu entziehen würde MIR manchmal vieles erleichtern, allein schon im Bezug zu seiner Familie, die ihm in seiner vaterrolle mächtig einreden... Dennoch ist es für mich keine Option, ihm die Kinder zu entziehen, da gerade seine Tochter daran zerbrechen würde und glaube auch für ihn wäre es das schlimmste was ich tun könnte.. Dann würde er glaube ich komplett in sich zsm brechen bzw nochmehr in die Zockerei sinken wie er jetzt schon drine ist.
Vlt kommt unter anderem auch daher dieser enorme druck.

Meint ihr ich soll es vlt doch trotzdem nochmal wagen, irgendwen von seiner familie einzuweihen?! Oder mach ich so nur noch mehr kaputt auch im Bezug zu unserem Verhältnis.
Er vertraut mir und ich habe Angst dass er danach richtig dicht machen könnte.
Er war halt auch nie ein großer Redner, Probleme und Sorgen wurden schon immer runter geschluckt anstatt drüber zu reden.. Er hat schon immer alles mit sich selbst aus gemacht, als dass er nach Hilfe fragen würde oder annehmen würde.

Ich glaube einfach dass er noch nicht so tief drin steckt, dass man ihn nicht mehr helfen könnte... Nur umso länger ich warte und mehr Zeit vergeht, wird es schwerer dass ich überhaupt noch die Chance habe an ihn ran zu kommen.

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« Letzte Änderung: 07.08.2022 00:47:11 von Herzblut »
 

T
Nun, die Frage war, wie kann Sie Ihm helfen. Da ist die Antwort möglichst hart aufprallen lassen. Natürlich nicht körperlich. Der Rausschmiss war gut, wurde leider von der Familie neutralisiert. Natürlich entscheidet über den Umgang ein Richter. Auch wenn das Narrativ zur Zeit so ist, das nasse Spieler mit Ihren Kindern verkehren dürfen, so steht für mich fest, die Auswirkungen auf Kinder bei einem Spielsüchtigen Elternteil sind massiv. Auf jeden Fall schlimmer als bei einem nassen Alkoholiker oder Drogensüchtigen. Nur weil vom Spieler die Sinne nach aussen nicht benebelt sind macht es das nicht besser.
Streiten braucht man darüber auch nicht. Würden Richter grundsätzlich den Umgang mit Süchtigen verbieten so wäre gerade das auch eine Hilfe.
  • IP logged
 

Ich verstehe schon, was Taro meint! Klar sollte es kein Druckmittel sein, sondern ein Schutz! Suchterkrankt ist man, aber das legitimiert nicht den Freischuss. Und es richtet nun mal viel an  v.a. bei Kindern! Wenn man nass ist, sollte man sich um sich kümmern! Zum Wohle aller! Ansonsten mal schön sein Ego stecken lassen... Wer sich Hilfe sucht, dem sei  sie überall gewährt! Wer diese nicht haben möchte- so sei es auch... aber auch dies hat Konsequenz!

LG
MiLu
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.....continued.....
 

Liebes Herzblut,
Du verteigstes dein tolles Handeln! Höre auf damit.... kapituliere und lass ihn seine Erfahrung machen. Du bist hier, nicht er! Mach dein Ding. D.h nicht, dass es noch Chancen für eure Familie gibt. Aber nur dann, wenn er begreift und.auch etwas dafür macht! Sei nicht allein an der Front- du machst so viel... evtl zu viel und schaust nicht mehr objektiv auf dich....
Alles Gute....
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.....continued.....
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Herzblut

A
Moin Herzblut,

vieles wurde bereits gesagt. Du hast einiges versucht, merkst aber dass Du an Deine Grenzen stößt.Ich selbst habe jahrelang gespielt und lese bei Deinen Beiträgen, das er jetzt von Dir wieder zu " Hotel " Mama gezogen ist, es sieht seine Kinder regelmäßig ( was ja auch in Ordnung ist) zwischen Euch läuft auch immer wieder was. Zwischendurch kann er machen was er will. Wo ist denn jetzt die tatsächliche Konsequenz? Denke er fällt ziemlich weich.Er ist bereits in einer PI, wichtig zu erwähnen, es kam durch seine damalige Beziehung, Hört sich so schuldig für seine Ex an.Ich weiß es nicht, aber das hört sich auch immer so lapidar an. Auf jeden Fall bekommt einer sein  Geld "nicht". Verantwortung ebenfalls nicht getragen. Aber gut, muss jeder selber wissen.
Die Eltern mischen sich in seine Vaterrolle mächtig ein. Der arme, überall kann er jammern, nirgendswo übernimmt er dauerhaft Verantwortung, schiebt sie immer wieder weg. Wunderbar, dann mal weiter zocken.

Das lese ich als langjähriger Spieler bei Deinen Beiträgen.

Lieben Gruß
André
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Wer etwas will, der findet Wege. Wer etwas nicht will, der findet Gründe….
 

Moin Herzblut,

vieles wurde bereits gesagt. Du hast einiges versucht, merkst aber dass Du an Deine Grenzen stößt.Ich selbst habe jahrelang gespielt und lese bei Deinen Beiträgen, das er jetzt von Dir wieder zu " Hotel " Mama gezogen ist, es sieht seine Kinder regelmäßig ( was ja auch in Ordnung ist) zwischen Euch läuft auch immer wieder was. Zwischendurch kann er machen was er will. Wo ist denn jetzt die tatsächliche Konsequenz? Denke er fällt ziemlich weich.Er ist bereits in einer PI, wichtig zu erwähnen, es kam durch seine damalige Beziehung, Hört sich so schuldig für seine Ex an.Ich weiß es nicht, aber das hört sich auch immer so lapidar an. Auf jeden Fall bekommt einer sein  Geld "nicht". Verantwortung ebenfalls nicht getragen. Aber gut, muss jeder selber wissen.
Die Eltern mischen sich in seine Vaterrolle mächtig ein. Der arme, überall kann er jammern, nirgendswo übernimmt er dauerhaft Verantwortung, schiebt sie immer wieder weg. Wunderbar, dann mal weiter zocken.

Das lese ich als langjähriger Spieler bei Deinen Beiträgen.

Lieben Gruß
André

Er wird erst sein Verhalten ändern wenn der Leidensdruck zu groß ist.. so wie bei allen anderen auch. Das hat finde ich mit Verantwortung übernehmen nix  zu tun...Wenn er erstmal auszieht ist das ok...Seine Eltern werden immer zu ihrem Sohn halten egal was er gemacht hat...Da wird sie keine Unterstützung bekommen...Sie könnte versuchen sie auf ihre Seite zu ziehen, das ist aber sehr schwer...
Er sieht seine Kinder und die Eltern haben ein Recht gutes Verhältnis. Eine schnelle Lösung wird es nicht geben. Sie hat da bisher alles richtig gemacht. Wenn sie mit dem ganzen Sorgerecht Kram anfängt wird sie nur den Kindern schaden und hat noch seine Eltern am Hals.
 
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𝒜𝓊𝒻 𝑒𝒾𝓃𝒻𝒶𝒸𝒽𝑒 𝒲𝑒𝑔𝑒 𝓈𝒸𝒽𝒾𝒸𝓀𝓉 𝓂𝒶𝓃 𝓃𝓊𝓇 𝒹𝒾𝑒 𝒮𝒸𝒽𝓌𝒶𝒸𝒽𝑒𝓃.
 
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A
Er wird erst sein Verhalten ändern wenn der Leidensdruck zu groß ist.. so wie bei allen anderen auch. Das hat finde ich mit Verantwortung übernehmen nix  zu tun...Wenn er erstmal auszieht ist das ok...Seine Eltern werden immer zu ihrem Sohn halten egal was er gemacht hat...Da wird sie keine Unterstützung bekommen...Sie könnte versuchen sie auf ihre Seite zu ziehen, das ist aber sehr schwer...
Er sieht seine Kinder und die Eltern haben ein Recht gutes Verhältnis. Eine schnelle Lösung wird es nicht geben. Sie hat da bisher alles richtig gemacht. Wenn sie mit dem ganzen Sorgerecht Kram anfängt wird sie nur den Kindern schaden und hat noch seine Eltern am Hals.

Moin,
ich finde ,wenn er die Verantwortung für sein Handeln nicht tragen muss, wird der Leidensdruck vielleicht erst auf später verschoben. Wenn er z. B. sich selber eine Wohnung suchen müsste oder seine Schulden abzahlt usw. merkt er ja eher mal was er da macht.  Von dem Sorgerechtkram habe ich kein Wort gesprochen. Hier ist es ja möglich Besuchszeiten, wenn Kinder alt genug sind übers Wochenende usw.  halt wie immer, wenn Paare sich trennen, zu vereinbaren. Das Eltern zu Ihren Kindern halten, sollte ja auch so  sein. Es war meine Sichtweise, was mir  aufgefallen war.

Lieben Gruß

André
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Wer etwas will, der findet Wege. Wer etwas nicht will, der findet Gründe….
 

 Warst du in der Lage deine Schulden zu bezahlen während du noch deinen Lohn verzockst ?

Wenn der nichts bei seiner Mutter gefunden hätte dann pennt der bei einem Kumpel oder im Obdachlosenheim oder nimmt sich ne kleine 1 Raum Wohnung und schmeißt ne Matraze rein..  Er kann also gar keine Verantwortung übernehmen sondern nur versuchen zu überstehen und hoffen das sein Leidensdruck nicht zu hoch angesetzt ist.
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𝒜𝓊𝒻 𝑒𝒾𝓃𝒻𝒶𝒸𝒽𝑒 𝒲𝑒𝑔𝑒 𝓈𝒸𝒽𝒾𝒸𝓀𝓉 𝓂𝒶𝓃 𝓃𝓊𝓇 𝒹𝒾𝑒 𝒮𝒸𝒽𝓌𝒶𝒸𝒽𝑒𝓃.
 

A
Warst du in der Lage deine Schulden zu bezahlen während du noch deinen Lohn verzockst ?


Ja war ich , hab zu gesehen das alles bezahlt wird, den Rest aber weg, ich wäre viel früher aufgeflogen . Das konnte ich in meiner Welt nicht zulassen . Unterhalt fürs Kind habe ich auch gezahlt  , wäre schlimm gewesen., wenn mein Arbeitgeber ne Pfändung aufm Tisch bekommen hätte .

Das Thema wie unterstütze ich meine Kinder, und in wie weit unterstütze ich meine süchtigen Kinder, da bin ich auch überfragt und mag mir das gar nicht vorstellen .

Lieben Gruß
André
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Wer etwas will, der findet Wege. Wer etwas nicht will, der findet Gründe….
 

Da er schon 3 Jahre in der Privatinsolvenz ist, durch Schulden aus einer früheren Beziehung (keine spielschulden)

Naja, bei einem Spieler sind Beteuerungen, dass das keine Spielschulden sind eher weniger glaubwürdig.

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Der Kreis schließt sich erst wenn er vollendet ist !
 

 
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