Autor Thema: ARD Gefährliche  (Gelesen 210 mal)

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Offline Taro

ARD Gefährliche
« am: 16.06.2021 21:51:18 »
https://www.ardmediathek.de/video/die-story-im-ersten-gefaehrliche-sportwetten/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzQ4NmFiYTFlLWM5ODYtNGY0YS04ZGQzLTBlMmI5YjI5MzlmYw/

Ich habe mir den Beitrag gerade angesehen. Die Spieler die zu Wort kamen, sind so arme verlorene Seelen, sehen sich als Opfer und klagen dem verlorenen Geld hinterher. Tag für Tag  Woche für Woche, Monat für Monat, vertane Zeit, ohne Chance Verantwortung für Ihr Leben zu übernehmen. Es ist, da bin ich mir sicher, nicht möglich  dem verlorenen Geld hinterher zu jagen und ein neues Leben zu beginnen. Ilona, die selber mit Ihren Klagen gegen Finanzdienstleister im trüben fischt fordert von der Politik Anstand und Aufrichtigkeit. Wer soll das noch ernst nehmen, niemand mehr, das wird im Beitrag sehr deutlich.

Ob der Fachverband oder das Fernsehen, oder die Ü
Politik  Spieler für die Lobby Arbeit einzusetzen ist das aller letzte. Selbst ich als Spieler denke kümmer Dich doch um Deine Sucht, dann brauchst Du Dich um die Gesetze nicht zu scheren. Was nicht Spieler denken ist sicherlich nicht so freundlich. Leider haben wir keine vernünftige Lobby aus nicht Spielern mehr. Ilona und die FAGS schadet mehr, einzig die Uni Bremen, aber durchsetzen kann die alleine auch nichts.

Taro
 
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Offline Jacky1

Re: ARD Gefährliche
« Antwort #1 am: 17.06.2021 00:26:46 »
Hallo Taro,

den Beitrag habe ich nicht komplett gesehen, event, werde ich dies noch nachholen.
Doch genug um die mediale Botschaft etwas zu deuten, bin ja selbst auch Spielsüchtig. 

Der Fachverband Glücksspielsucht ist ja auch eine Interessengemeinschaft, natürlich würde dort nun auch erwartet über den Tellerrand hinaus, eine Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Die nicht nur Prävention, Suchtbegleitung anbietet sondern auch Glücksspielanbieter, dessen Partner und auch den politischen Hintergrund kritisch hinterfragt.       
Auch dagegen vorgeht, mit halt den jeweiligen Möglichkeiten.
Ich möchte die Fags damit gar nicht in Schutz nehmen, doch wenn (wie Du auch geschrieben hast) der Suchtkranke sich um seine eigene Sucht kümmern sollte, endet dies ja nicht wenn jener sich an den Suchtverband wendet.

Der ARD Beitrag hatte doch schon einiges an Informationen in sich und diese waren ja sicherlich auch nicht für Spielsüchtige gedacht.
Sondern für "Außenstehende", diese Thema in verschiedenen Facetten zu beleuchten.
Erfahrungsberichte Erkrankter dürfen da sicherlich nicht fehlen, Regieanweisungen inbegriffen.

Taro mein Freund, ich kann Dich gut verstehen.
Doch Systemmedien werden sich hüten so sehr einzugreifen, dass der Spieler alleinig im Mittelpunkt steht.
Dies ist aber elementar wichtig!   
Das Politik und Wirtschaft sich seelenruhig die Eier schaukeln, liegt dabei in der Natur.
Zuwendungen und Anlaufstellen für kranke Menschen finanziell zu fördern, ist dabei das Selbstverständlichste.
Damit sich diese absolut nur noch auf den hilfesuchenden Menschen konzentrieren könnten!.
Und dies sollte auch das Selbstverständlichste sein.

Grüß Dich
 
 
     
 
 
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Offline haraldjunki

Re: ARD Gefährliche
« Antwort #2 am: 17.06.2021 15:26:30 »
Hallo ihr zwe!
War hier grad in de Sonne am verbrenne, aber jetz is besser.

Ene "Facette" de woanders wohlweslich ausgeblendet wird, findet man hier:

danke-für-nichts.de

ik men, de Leute da arbeiten nicht "zum Spass" in de Spielhalle,, sondern wel se nichts anderet bekomme, kann mir da an sone Job als "Küchenhilfe" erinnern; der mir vom Arbeitsamt damals "aufs Auge gedrückt wurde", pass off, da war sone angesoffene Küchenchef de  brüllte durch de ganze Küche zu de ältere Frauen die da arbeiteten "Beweg dene Arsch, Alte!!!", ene der wenigen augenblicke wo menerener wirklich Mitleid mit de Frauen hatte, de da wohl eher "gezwungenermaßen" gerbeitet ham.

Wonders hätten se mir wohl empfohlen mir da irgendwie zu "arrangieren" aber mit de Harald läuft sowat nicht, und so war de Job als Küchenschabe nach 5 Minuten wieder beendet :P

Überhaupt wenn ik hör, wie se woanders von Selbstmord reden, nur wel se allet verspielt ham, wie oft hab ik allet verspielt?? Hab aber nie an Selbstmord gedacht, nur daran wie ik wieder an frischet Geld komm ;D

De Spielsucht war da och wie sone "Motor", ständig weter zu schnorren, zu betrügen, denn de Geschichten de ich de Leute verzählt hab, waren ja mest gelogen 8)

Aber jetzt weht hier ne steffe Brise, trocknet mal de Schweiss weg,geh dann ma weter,

Servus wa!

Harald J.us Berlin
 
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