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Tagebuch / Re: Jürgens Tagebuch
« Letzter Beitrag: von Jacky1 am Gestern um 23:35:10 »
Hallo, 

im Grunde bin ich von mir so sehr überzeugt, dass ich auf emotionaler Ebene nichts mehr ändern kann.
Weil ich es gar nicht möchte, sondern nutze nur fachkundiges Personal und jene meinesgleichen, um dunklere Tage zu überstehen.
Und fortlaufend im Zuge der bewussten Verbesserung, gleichzeitig mein eingebrachtes Engagement verliere.
Dies hat aber nichts mit Halbherzigkeit zu tun, sondern basiert auf meiner eigenen Lebenserfahrung.
Es gibt keinen Sessel auf dieser Welt in dem ich mich wohl fühle, mit einer Ausnahme.
Auf dem ich gerade sitze!

Wie alles auch ist oder oft nur scheint, ich habe es immer angenommen.
Nur zeitlich versetzt halt.  :)
Bin ich froh dass die ganze Welt hier nicht liest und vor allem, mich nicht sieht.  :)

Man lässt mir alle Freiheiten, darum nutze ich sie auch.

Liebe Grüße   


       
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Allgemeine Diskussion / Re: Wenn ich hier jemanden vermisse ...
« Letzter Beitrag: von Jacky1 am Gestern um 23:15:56 »
Hallo,

nach einigen Tagen denkt man sich nichts dabei.
Nach 2 Wochen scheint einem etwas zu fehlen.
Nach einem Monat wird dies zur Gewissheit.

Und nach 4 Jahren wird man zu den Akten gelegt.  :)

Hast also noch etwas Zeit, Jkler

Es soll Dir gut gehen.

Liebe Grüße
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Ich bin hier ... NEU / Re: Vorstellung SpyroDo
« Letzter Beitrag: von Jacky1 am Gestern um 22:58:25 »
Hallo SpyroDo und herzlich Willkommen im Forum,

klasse dass Du nun hier schreibst.
Beim durchlesen Deines Beitrages klingt es als wolltest Du eher nichts mehr verlieren.
Dadurch dass eben Deine "Finanzkurve" etwas nach unten zeigt.
Mehr als nur ein Warnzeichen!

Du möchtest damit aufhören, hervorragend, dann packe es an!
Vielleicht möchtest Du noch etwas mehr von Dir erzählen, zwar könnte man meinen dass sich "unsere" Geschichten alle gleichen.
Doch durchlebt es jeder Individuell in seinen Emotionen und deren Auslösern.

Auf gehts, niemand sollte es alleine machen.

Liebe Grüße             
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Allgemeines / Re: Win Back Control (Online-Selbsthilfeprogramm) - Pilot
« Letzter Beitrag: von SpyroDo am Gestern um 20:20:21 »
Nehme teil und bin gespannt!
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Ich bin hier ... NEU / Vorstellung SpyroDo
« Letzter Beitrag: von SpyroDo am Gestern um 19:26:41 »
Hallo zusammen,

ich habe mich hier neu angemeldet weil ich zum einen aufhören will und zum anderen mich austauschen möchte.....

Bin 39 , im Grunde spiele ich seit meinen 18. Lebensjahr, mal mehr mal weniger.... Und jetzt möchte ich gar nicht mehr spielen....

Süchtig ja, aber ein wenig Vernunft habe ich immer behalten und bin nicht hoch verschuldet.....

Nur zuletzt ging mein FInanzstatus wieder bergab und ich will einfach nicht mehr spielen, vllt. tut mir der Austausch gut...
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Ich bin hier ... NEU / Re: Vorstellung von Glücksspieler
« Letzter Beitrag: von Jacky1 am Gestern um 16:28:11 »
Hallo Glücksspieler,

es dreht sich natürlich oft um fehlende Gelder, doch wenn keines da ist, gibt es nichts zu bezahlen.
Wie halt bei jeder Erkrankung, Familie, Freunde und Bekannte sind mitbetroffen.
Bei einem pathologischen Spieler nun halt auch finanziell, eine Konsequenz die nun einige zu spüren bekommen.
Die Erde dreht sich dennoch weiter, sie ist nämlich umsonst.

Selten dass ich hier nun ein Fenster so weit öffne.
Einer meiner Söhne ist fast in Deinem Alter, auch er führt ein wildes Leben.
Wenn wir uns sehen oder etwas zusammen unternehmen ist er extrem darauf bedacht, dass ich mich an ihm freue.
Er will dass es mir gut geht, hält alles von mir fern was in eine negative Richtung geht.
Der hält sogar meine Hand wenn wir über einen Zebrastreifen gehen.  :)
Doch verheimlicht er mir leider dadurch viele Dinge, die ihn sicherlich belasten.
Ich bin da kaum anderes, doch darum geht es nun nicht und ich könnte mein gleiches Verhalten ""spielend"" begründen.  :)   
Es hat durchaus auch mit Egoismus zu tun, etwas nicht zu gestehen was die eigenen Eltern belastet.
Weil man dadurch spüren muss, dass es einem dann zusätzlich schlecht gehen könnte, bei jenem Anblick von traurigen Eltern.
Und man selbst ja der Verursacher war!


Es gibt wichtigere Werte als andere zu schützen, vom eigenen Versagen.
Man trägt gemeinsam gerade auf emotionaler Ebene.
Natürlich muss den Eltern nicht alles gesagt werden, doch würden sie sich sicherlich freuen, wenn Du etwas eingestehst und dafür alles geben wirst es wieder zu ändern.
Ja sicherlich, zu Anfang nur ein Lippenbekenntnis. Lug und Trug ist des Spielers Pläsier.
Darum muss es auch ehrlich , offen und realistisch umgesetzt werden.
Ansonsten:  "Sage ihnen lieber nichts" 

Glücksspieler, es in ein Prozess der unbedingt auch Zeit benötigt.
Es geht nicht darum jeden Tag irgendwie zu überstehen, es geht darum die Vergangenheit zu überstehen.
Hau den Nagel so tief wie nur möglich in den Balken, wenn jener morsch ist hält er sowieso nicht.
Du bist erst seid kurzem hier und man erkennt dass Du es möchtest.
Es gibt keinen Plan B, Konsequenz erfahren und sie auch zu tragen.
Für Alle!

Liebe Grüße     
 
       
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Ich bin hier ... NEU / Re: Vorstellung von Glücksspieler
« Letzter Beitrag: von Taro am Gestern um 09:59:03 »
Moin Glücksspieler

auch wenn es nicht zum Lachen ist,  ich musste schmunzeln als ich las, ich muss mir überlegen wie ich meinen Kollegen bis nächste Woche das Geld zurückzahlen.
Ich weiss was ich da gemacht hätte und ich kann Dir sagen, das sind alles samt keine guten Ideen.  Geld bei den Eltern leihen ist ein no go. Jetzt muss Schluss sein, mit den alten Verhaltensweisen. Wenn möglich nimmst du die Kollegen in die Vereinbarung mit den anderen Kollegen mit rein.  Alle werden gleich behandelt dann gibt es auch nicht nich deswegen böses Blut. Das die Kollegen das Geld dringend selber brauchen ist Ihr Problem. Dann bist Du gleichzeitig geschützt, weil Sie Dir NIE wieder etwas leihen.
Wer sein Geld verleiht muss mit sowas rechnen. Oder er lernt aus seinen Fehlern.
Taro
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Ich bin hier ... NEU / Re: Vorstellung von Glücksspieler
« Letzter Beitrag: von Gluecksspieler95 am 20.02.2020 23:52:58 »
Hey Freunde, erst mal besten Dank für eure tolle Worte!
Seit dem ich mich hier angemeldet habe, und hier über meine Probleme spreche, geht es mir schon ein Stück besser.
Hätte ich niemals gedacht! Besten Dank nochmal an Euch.

Hab heute den ersten Arbeitstag überstanden, und es war OKAY.
Werden Dienstag ein Gespräch haben mit meinem Meister,Chef & Personalchef wegen dem Crash an meiner Maschine,
werde da im Gespräch auch noch das Thema mit meiner Spielsucht ansprechen und mit den Schulen + die Schulden bei den Arbeitskollegen.

Desweiteren hab ich mich dafür entschlossen, das ich morgen bei der Schuldenberatung anrufe und ein Termin ausmache.
+ mir eine SHG aufsuche.

Bin die ganze Zeit am überlegen, ob ich meine Eltern die weiteren Probleme erzähle wo ich noch Schulden habe.
Weil mit meinchen Arbeitskollegen/Freunde kann ich nicht mehr reden, weil die so ein krassen Stress auf mich aufbauen.
Da bin ich vollkommen Schuld, und ist auch kein Wunder das die so mega Stress machen.
Bei diesen Problem, weiß ich echt nicht mehr weiter....
Meine Eltern, können mich auch nicht mehr helfen, und kann auch keine Geldspritze mehr von denen annehmen.

Hab heute mit ein Arbeitskollege geredet, den ich Geld schulde. Hab Ihn von meine Probleme geschildert und wir haben uns
auf eine Monatliche Raten geeinigt. Das würde ich auch gerne mit den anderen machen, das geht aber Leider nicht, weil
die auch das Geld so dringen brauchen, wie Ich.

Muss mir irgendwie ein Plan schmieden, wie Ich denen das Geld zurück zahlen bis nächste Woche Montag......
Da fallen immer die dümmsten Ideen ein, wie man am schnellsten an das Geld kommt.

Was meint Ihr? Was soll ich Jetzt am besten machen?
Soll ich es meine Eltern erzählen? Die weiterhin unnötig belasten mit meine Probleme, das die Abends wieder nicht schlafen können,......
Eine Geldspritze kriege auf keiner Falls von denen.

Liebe Grüße
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Ich bin hier ... NEU / Re: Vorstellung von Glücksspieler
« Letzter Beitrag: von Taro am 20.02.2020 19:30:34 »
Moin Glücksspieler,

du bis im gleichen alten wie ich war als bei mir nichts mehr ging. Ich kann Deine Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Ich weiß, das ich damals glaubte ich müsse das alles noch stemmen können. Die Wahrheit ist aber, das brauchte ich garnicht. An diesem Punkt wo nichts mehr geht, wo nur noch der Selbstmord als Ausweg scheint, da ist es völlig ausreichend, sich selbst und anderen einzugestehen, das nichts mehr geht. Erzähle das Deinem Hausarzt und lasse Dich wenn nötig bis zur Therapie krank schreiben.
Zur Überbrückung der Zeit ist sicher der Besuch einer SHG sinnvoll. Dort triffst Du auf gleichgesinnte, die Dich verstehen und wo Du Dich einfach zeigen kannst wie Du bist.

Das tollste ist, schon bald kannst Du Dir Dein Leben nehmen, und zwar mit beiden Händen.

Viel Spaß dabei
Taro
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Ich bin hier ... NEU / Re: Vorstellung von Glücksspieler
« Letzter Beitrag: von Jacky1 am 20.02.2020 09:05:23 »
Hallo Glücksspieler,

Gedanken sich das Leben nehmen zu wollen sind Momentaufnahmen, sie sollten nicht zur Sehnsucht werden.
Aufgeben ist keine Option, sondern nur das Ende eines Lebens.
Ziele und Werte das Lebenselixier und Motivation der Antrieb.
Durchatmen Glücksspieler.      

Was ist denn schon groß passiert, nichts was Du nicht ändern könntest.
Du bist doch gerade dabei und endlich sprichst Du darüber.
Du denkst eine Last zu sein für Deine Eltern und willst sie nicht mehr belasten.
In Deinem Beitrag habe ich doch tatsächlich das Wort Liebe entdeckt, ein mächtiger Schlüssel findest Du nicht ?
Er alleine vermag es alle Türen zu öffnen, die Liebe Deiner Eltern.
Wie auch immer es jetzt ist, sie werden sich freuen dass Du nun nicht mehr trist in den Tag lebst.
Sondern Ziele in Sicht und den Weg dorthin gehst.  

Es ist Deine Entscheidung, es ist zu spüren dass Du in der Lage bist sie auch selbst zu treffen.
Therapie, Selbsthilfegruppe, Suchtberatung, Schuldenberatung, Familie, Freunde, Forum, Liebe....
Greif zu!
Schreibe Dir auf wem Du alles Geld schuldest, plane wie Du es zurück zahlen könntest.
Und wie oben schon einmal geschrieben, Durchatmen nicht vergessen.

Verhindere unbedingt Deinen nächsten Lohn zu verspielen, kein Stein sollte mehr Dein Leben verbauen.
Sondern jene werden nun abgetragen, Stein für Stein, Schritt für Schritt.
Und Du wirst sehen mein Freund, sterben musst Du sowieso einmal.
Nicht an einem Bahnsteig und nicht vor Deiner Zeit.
Heute wird nicht daran gedacht, es wird gelebt!

Hole es Dir!

Grüß Dich
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