Autor Thema: Ins Gedächtnis gerufen  (Gelesen 821 mal)

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Ins Gedächtnis gerufen
« am: 03.12.2016 21:11:46 »
Co-Abhängigkeit

Auszug..


Sucht wirft einen Schatten auf die Familie

Die Sucht eines Menschen hat auch für die Menschen in seiner Umgebung Auswirkungen. »Mit-Betroffene« sind natürlich vor allem Familienmitglieder bzw. Lebenspartner/innen. Ihre Zahl liegt bundesweit bei rund acht Millionen Menschen. Das Leben vieler Angehöriger ist durch die Abhängigkeit des Betroffenen beeinträchtigt und oftmals leiden sie über lange Zeit mehr unter der Krankheit als der/die Betroffene selbst. Zu den Sorgen um die Gesundheit, ja das Leben des/der Betroffenen, kommen Belastungen wie ständige Überforderung, z. B. in Kindererziehung und Haushalt, finanzielle Probleme und Vereinsamung. Doch viele Angehörige schämen sich und verheimlichen ihr Leid. Vor allem Frauen reiben sich manchmal über Jahrzehnte in dem Bemühen auf, den Schein nach außen hin zu wahren und ihrem Partner/ihrem Kind zu helfen. So sind sie am Ende völlig vom Verhalten ihres Angehörigen abhängig ? sie sind »co-abhängig«

Von Nervosität und Schlaflosigkeit über Magenerkrankungen, Migräne und Depressionen bis hin zur eigenen Abhängigkeit reichen die typischen Folgen. Kinder aus suchtbelasteten Familien entwickeln eigene Strategien, um ihrer Familie zu helfen. Ihre Vereinsamung und Überforderung ist enorm. Das Risiko, später einmal selbst von Suchtmitteln abhängig zu werden oder sich von einem suchtmittelabhängigen Menschen abhängig zu machen, ist für Kinder aus suchtbelasteten Familien hoch. Ca. 60 Prozent der mit Alkoholkranken verheirateten Frauen haben einen suchtkranken Elternteil.


Link..

http://www.suchtprozesse.de/angehoerige.htm
 
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Re: Ins Gedächtnis gerufen
« Antwort #1 am: 03.12.2016 21:16:23 »
?Der Erfolg eines Menschen setzt sich aus seinen Fehlschlägen zusammen.?
 

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Re: Ins Gedächtnis gerufen
« Antwort #2 am: 07.12.2016 17:04:32 »
Wenn die Spielsucht den Alltag bestimmt..

Auszug..

Dabei sollen entstandene Verluste wieder ausgeglichen werden und diese treibende Kraft beherrscht den Alltag der Süchtigen. Aus diesem Grund sagen sie berufliche Termine ab und halten Verabredungen nicht ein, nur um am Roulettetisch oder beim Automaten sitzen zu können. Nach verlustreichem Spiel folgt häufig das Bestreben ohne Glücksspiele zu leben, ohne fremde Hilfe scheitern diese Versuche jedoch nach wenigen Tagen oder Wochen. Begleitet werden diese Bestrebungen von Glaubenssätzen wie ?Ich kann aufhören, wenn ich es wirklich will?, steht ihnen jedoch wieder ausreichend Geld zur Verfügung, so wird noch exzessiver gespielt. Da das Erleben während eines Spiels im Laufe der Zeit abstumpft, muss die ?Dosis? erhöht werden, sodass pathologische Spieler sehr häufig eine höhere Risikostufe wählen und noch mehr Geld einsetzen.

Link zur Seite..
http://www.spielsucht-therapie.de/
 

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Re: Ins Gedächtnis gerufen
« Antwort #3 am: 12.12.2016 15:47:08 »
Spielsucht - Auswirkungen der Spielsucht

Auszug..

?Ein Großteil der Zeit wird mit Spielen oder der Beschaffung von Geld zum Spielen verbracht. Ist die Möglichkeit zum Spielen nicht gegeben, so kommt es zu Unruhe und Reizbarkeit.

?Häufig werden größere Geldsummen verspielt. Um die gewünschte Erregung zu erreichen wird die Höhe oder Häufigkeit der Einsätze gesteigert.

?Am nächsten Tag wiederholt sich die Wechselwirkung von Verspielen von Geld und Weiterspielen, um den Verlust zurück zu gewinnen.

?Auch wenn berufliche oder private Verpflichtungen anstehen, wird trotzdem immer weiter gespielt. Beruf, Privatleben und Freizeit werden vernachlässigt oder ganz aufgegeben.

?Der Betroffene versucht immer wieder vergeblich das Spielen einzuschränken oder ganz damit aufzuhören.

Link zur Seite..
http://www.chirurgie-portal.de/psychiatrie/psychiatrische-erkrankungen/spielsucht/spielsucht-auswirkungen.html

"Der wo will findet Wege, wer nicht will findet Ausreden"
 

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Re: Ins Gedächtnis gerufen
« Antwort #4 am: 14.12.2016 08:04:17 »
Es ist egal, von wo aus ich starte, wichtig ist wohin ich will und los zu gehen..!   http://www.spielsucht-soforthilfe.de/index.php/topic,22.msg57.html#msg57
 

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Re: Ins Gedächtnis gerufen
« Antwort #5 am: 15.12.2016 08:14:31 »
Automatisch verloren..! Glücksspiel geht an die Substanz..

Auszug..

Spielsperre..


Um sich selber vor den Gefahren des Glücksspiels zu schützen, können sich Spieler und Spielerinnen für bestimmte Glücksspiele sperren lassen (Selbstsperre).

Bei einer solchen Selbstsperre wird den Spielenden der Zugang zu allen Glücksspielen in staatlichen Spielbanken und zu den staatlich angebotenen Glücksspielen Oddset, Toto und Keno verwehrt. Eine Selbstsperre gilt unbefristet und in allen Bundesländern, die Mindestlaufzeit liegt bei einem Jahr. Ein Antrag auf Selbstsperre kann persönlich ? zum Beispiel in Lotto-Annahmestellen, der Zentrale einer Lotteriegesellschaft oder in Spielbanken ? gestellt werden. Das dafür notwendige Formular kann auch im Internet heruntergeladen werden.

Auch sogenannte Fremdsperren sind möglich. In diesem Fall wird die Sperre von einer anderen Person, zumeist von einem bzw. einer Angehörigen beantragt. Voraussetzungen für eine Fremdsperre sind zum Beispiel eine Überschuldung des Spielenden bzw. der Familie und die Diagnose einer Glücksspielsucht. Diese Voraussetzungen müssen gegenüber dem Glücksspielanbieter nachgewiesen werden, etwa durch Kontoauszüge oder andere Nachweise eines übermäßigen Schuldenstandes. Nach Eingang des Antrages (Formular ebenfalls herunterladbar) wird der bzw. die Spielende zu einer Stellungnahme aufgefordert, danach entscheidet der Glücksspielanbieter dann über eine Zulassung der Sperre.

Link zur Seite..
http://www.automatisch-verloren.de/de/spielerschutz
 

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Re: Ins Gedächtnis gerufen
« Antwort #6 am: 16.12.2016 08:35:01 »
Was ist Co-Abhängigkeit?

Auszug..

WAS IST CO-ABHÄNGIGKEIT
UND
WIE ERKENNT MAN DAS PROBLEM IN BEZIEHUNGEN?


In einer Beziehung, wo ein Part eine Sucht oder eine andere Störung hat, wird der Co-Abhängige Partner oft übermäßig involviert in das Leben des Kranken. Man will ihn verstehen, man entschuldigt deshalb all seine kranken Verhaltensweisen.
Alles, woran Co-Abhängige denken und worüber sie reden ist die Krankheit des anderen. Sie fühlen sich auch oft dazu verpflichtet, den Partner zur Einsicht zu bringen, seine Sucht aufzugeben oder eine Therapie zu machen.

Doch vielleicht lernen sie doch noch, dass die einzige Person, die sie ändern können, sie selber sind.
Ein Co-Abhängiger ist ein Mensch, der die krankhaften und destruktiven Verhaltensweisen seines Partners erlaubt und gestattet. Er findet immer wieder Entschuldigungen dafür.

Der Co-Abhängige ist übrigens aufgeregter über das Problem als der Kranke selber.
Für den Co-Abhängigen ?Ermöglicher? ist es sehr hart, den Partner die Konsequenzen für sein destruktives Verhalten spüren zu lassen, denn Co-Abhängige können in Angst und Schrecken versetzt werden durch die Möglichkeit, den Partner zu verlieren.
Häufig sind Co-Abhängige mit Eltern aufgewachsen, die süchtig waren.

Co-Abhängigkeit und das Ermöglichen von krankem, süchtigem oder destruktivem Verhalten sind erlernte Faktoren.

Link zur Seite..
http://www.narzissmus.net/was-ist-co-abhangigkeit/