Autor Thema: Jürgens Tagebuch  (Gelesen 21346 mal)

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Jacky1

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Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #150 am: 06.09.2018 22:16:58 »
Hallo,

letzter Teil ....

Es ist nicht möglich alle Facetten umfassend zu beschreiben.
Es wechselt auch fast täglich, welche von ihnen gerade vorrangig wäre.
Um es nun auf den Punkt zu bringen, so wie ich es gerade empfinde.

Es freut mich spielfrei zu sein, es freut mich dafür etwas zu tun.
Ich bin auch froh Menschen zu haben an die ich mich wenden kann dabei.
Und ich hab sie nicht mehr alle, damit kann ich leben.
Es ist nicht immer leicht, doch wenn es nicht so wäre, ginge es mir schlechter.

Es wären die gleichen Menschen die ich liebe, die gleichen Freunde die ich mag.
Für mich !
Aber für sie wäre ich ein anderer !

Passt schon !

Spielfrei

Liebe Grüße
   
 

 
 

Offline Fred

Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #151 am: 07.09.2018 09:08:19 »
Es wären die gleichen Menschen die ich liebe, die gleichen Freunde die ich mag.
Für mich !
Aber für sie wäre ich ein anderer !

Genau da liegt der Knackpunkt.
Du bist für sie jetzt ein anderer als du es "wirklich" bist.
Solange du diesen Schein aufrecht erhalten willst, musst du dich verstecken, verbiegen, verheimlichen, lügen, täuschen.

Du äußerst immer, du willst ihnen das schöne Bild nicht zerstören. Ihnen nicht "weh tun". Sie nicht enttäuschen.
Aber um das zu erreichen musst du  dich verstecken, verbiegen, verheimlichen, lügen, täuschen.

Das alles nicht tun zu müssen, ist ein großes Stück Freiheit.
Nicht verstecken, nicht verbiegen, nicht verheimlichen, nicht lügen, nicht täuschen müssen !

Den Mut die eigenen Fehlinterpretationen und Fehleinschätzungen zu ignorieren und etwas neues in den Leben zu lassen musst du allerdings aufbringen :)





Der Kreis schließt sich erst wenn er vollendet ist !
 

Jacky1

  • -
Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #152 am: 07.09.2018 11:24:14 »
Den Mut die eigenen Fehlinterpretationen und Fehleinschätzungen zu ignorieren und etwas neues in den Leben zu lassen musst du allerdings aufbringen :)

Du alter Terrier  :) kannst Du denn nicht mehr so wie die "Anderen" sein ?
Und das denken was man auch sieht, " der Typ ist klasse, hat Humor,ist intelligent,sieht gut aus ...dem geht es einfach nur gut.  :)

Nein...kannst Du nicht.

Als ich Dich zum ersten mal "traf" wusste ich dies schon.

Nicht fehlender Mut, Fred.
Nur emotionales Überleben, teilnehmen und nicht zu zerbrechen.
Hängengeblieben in einem bekannten Muster, welches wir beide gut kennen.

In einer kleinen Welt, inmitten eines Universums.
Schön dass Du sie siehst.     
 

Offline Fred

Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #153 am: 08.09.2018 08:51:18 »
Du alter Terrier  :) kannst Du denn nicht mehr so wie die "Anderen" sein ?
Und das denken was man auch sieht, " der Typ ist klasse, hat Humor,ist intelligent,sieht gut aus ...dem geht es einfach nur gut.  :)

Doch kann ich, du bist klasse, hast Humor, bist intelligent,siehst gut aus ...dir geht es einfach nur gut !
Der Kreis schließt sich erst wenn er vollendet ist !
 

Jacky1

  • -
Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #154 am: 08.09.2018 09:16:58 »
Mit der andauernden Zeit, wird die Maske zu einem Gesicht.
Und nur der größte Narr, würde sie zu Fasching ablegen.  :) 
 

Jacky1

  • -
Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #155 am: 27.09.2018 22:26:35 »
Hallo,

ich der Spieler.

Stapel an Jetons, je felicite le monsieur, geküsste Wettscheine, zwei Asse, Siegeshymnen mit Vollbild...wow wow wow
Feuerwerk und volle Taschen für den Gewinner.
Ob 300 plain, Kombiwette, all in oder 14 Bücher.
Ob im feinen Zwirn im blauen Saal, im Blaumann beim Wettbüro, mit Sonnenbrille beim Pokern oder in Jogginghose beim Türken um die Ecke.
Meine Fresse, was bin ich oft blank Heim geschlichen! 
8000 mal ? keine Ahnung.

30 Jahre lang, im Strafvollzug ist dies länger als Lebenslänglich.
Dann die Vollbremsung, nochmal etwas nachjustiert und nun auf Bewährung draußen.
Ein mehr oder weniger erfolgreiches "Rehabilitationsprogramm" absolviert und nun wieder hier im Tagebuch gelandet.

Klingt oberflächlich oder ?
Was mag sich nur alles dahinter verbergen ?

Ich muss es Dir "Spieler" ja nicht erklären.
Du spielst halt bis es nicht mehr geht, warum auch immer.
Dies hier ist kein Spaß, Spielen sollte Freude bereiten und nicht zerstören!
Und Dinge die zerstören sollte man meiden, bei mir und auch Dir ist es das Spiel um Geld.

Aber sicherlich, es gibt schlimmeres.
Als sich und seine Familie zu zerreisen, sein ganzes Geld zu verspielen, jeden zu belügen, betrügen, hintergehen...
Man kann es finden, in Krankenhäusern, auf Friedhöfen, im Krieg, in der dritten Welt oder in den Gefängnissen.
Unvorstellbare Schicksale, es war nie die Frage ob einer von ihnen auch spielsüchtig war.
Sondern eher, konnten sie denn nichts dagegen tun ?
Hat man ihnen das angetan ?
   

Respekt, Respekt für jeden Menschen dem ich begegnen darf.
Der davon berichtet, dass er nicht mehr so sein möchte.

Befreie Dich.

Liebe Grüße

               
 

 



 

 
 
   
 
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Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #156 am: 03.11.2018 23:03:12 »
Hallo,

ich kann mehr geben als selbst damit etwas anzufangen.

Da wird einer spielsüchtig, verspielt das ganze Geld von allen.
Irgendwann weiß er nicht mehr weiter und kommt zum Entschluss, sein Leben nun endlich zu ändern.
Er beichtet alles, nimmt jede nur erdenkliche Hilfe an und gelangt zur Abstinenz.
Trotz dieser unseligen Vergangenheit gelangt er wieder an einen Punkt der vergleichbar, wenn auch nun intensiver, um wieder ein ausgeglichenes Leben zu führen.
Nicht nur aus dem Grunde der Überzeugung, dass er dem Glücksspiel fern bleiben sollte,
eben sondern, weil es ihm gelang Gegebenheiten/Makel/Unzulänglichkeiten zu ändern, die Ihn erst in jene Situation brachten.

Nun gut soweit.
Was aber wenn es jenem nie gelingen könnte, sein innerstes Wesen neu zu gestalten?
Und er statt dessen aus alleiniger Kraft, trotz aller Widrigkeiten aber dennoch mit dem gleichen angenommenem Hilfsangebot und fern der Sucht....
Sich eigentlich wiederfindet, in dem immer gleichen Muster...nur ohne Suchtausübung?

Sozusagen der gleiche Idiot wie immer, nur halt spielfrei.

Es gibt hunderte von Wegen um etwas zu finden, dass einem Genugtuung, Vertrauen und Ruhe schenken kann.
Und wohl für manche unzureichend.....
Wenn man weiß ein Idiot zu sein, lässt sich dennoch damit leben.

Nie aufgeben.

Liebe Grüße     


,

       


 
     
 
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Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #157 am: 05.11.2018 07:51:53 »
Moin!

Das Verfallen in alte Muster kann nie gänzlich abgestellt werden, zumindest bei mir ist es so! Ich bin nunmal mit gewissen Stärken und Schwächen in dieses Leben geboren worden. Nichtsdesto trotz kann ich täglich an mir arbeiten, versuchen es besser zu machen, im Idealfall ein Vorbild für meine Kinder werden und der Suchtausübung fern bleiben. Wenn meine letzten Tage gekommen sind zu mir zu sagen, ich habe mein bestes gegeben ohne Angst in einen Spiegel schauen zu können. Ich bin auf einem guten Weg dorthin!

Auch du mein Freund bist "nur" ein Mensch! Wirst vermutlich nie heilig gesprochen werden (wer will das schon!??  8) ). Trotzdem hast du dein Herz am rechten Fleck, engagierst dich für Andere, die Hilfe benötigen. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich dir irgendwo im schönen Schwarzwald ein Bier ausgeben und zusammen mit dir genießen! Warum? Weil du es dir verdient hast!  ;)

Cheers, aT
Sag "JA" zum Leben!
 

Olli

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Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #158 am: 05.11.2018 10:05:51 »
Moin Jacky!

Irgendwie habe ich Deinen Beitrag übersehen ...

Zitat
Sich eigentlich wiederfindet, in dem immer gleichen Muster...nur ohne Suchtausübung?

Wir können unser komplettes Wesen nicht verändern, sondern lediglich an kleinen Aspekten arbeiten, die uns auffallen oder uns überhaupt erst gezeigt werden müssen.
Das ist genug - wir brauchen uns nicht komplett neu zu erfinden.

Nehmen wir uns ein Bildnis zur Veranschaulichung.
Kennst Du diese Fehlersuchbildchen aus Zeitschriften?
Dort hast Du immer einmal ein Original - und einmal eine Fälschung.
Jedes Bild hat bei einer guten Auflösung Milliarden von Pixeln.
Doch ein zu suchender Fehler hat nur eine viel geringere Anzahl.
Manchmal finden wir alle Fehler - manchmal aber auch nicht.
Im letzteren Falle bleiben wir dem Original aber immer noch ziemlich nahe, wenn die anderen Fehler eliminiert sind.

Wenn mir das Bild vom Stil - vom Inhalt - der Ausführung her gefällt, dann ist es mir egal, ob ich auf das Original oder die Fälschung schaue.

Bist Du aber noch unzufrieden, dann bedarf es noch den "Makel" zu finden, der eben stört.
 

Olli

  • -
Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #159 am: 05.11.2018 13:39:55 »
Hi Jacky!

Als ich meinen Beitrag eben verfasst hatte, hatte ich Deine Depressionserkrankung gar nicht auf dem geistigen Schirm gehabt.
Einerseits denke ich mir, dass es durchaus auch mal angenehm sein kann nicht immer darauf reduziert zu werden - andererseits handelt es sich nun mal um eine real existierende Erkrankung, die nicht außer Acht gelassen werden darf, da sie ja nun mal Deine Gefühle, Dein Denken und damit auch Deine Handlungen maßgeblich beeinflussen.

Gerrig/Zimbardo (2008), so habe ich mir sagen lassen, beschreiben, dass jeder Mensch im Verlauf seines Lebens an einzelnen Symptomen dieser Erkrankung leidet.
Für meine Person kann ich das nur bestätigen. Es war die Zeit, in der ich mich von meinen Eltern getrennt habe.
Vierzehn Tage lang habe ich mich verkrochen. Ich bin tief in diese depressive Phase eingetaucht.
Ich war in dieser Zeit zutiefst bedrückt. Selbst die Freude meine kleinen Nichten zu sehen, erhellte meine niedergeschlagene Stimmung nicht.
Ich war antriebslos, hatte an nichts Interesse.
Ich plagte mich mit Schuldgefühlen, die ich in Wut kanalisierte.
Ich fühlte mich wertlos - ungeliebt.
Wie sollte nur meine Zukunft ohne die Eltern aussehen?
Würde ihre Prognose eines Lebens in Einsamkeit zutreffen?
Was könnte ich nur erwarten außer düsteren Aussichten?

Siehst Du, Jacky, die Parallelen zu Deinem Beitrag?
Aus Dir spricht die Hoffnungslosigkeit Deiner Erkrankung - oder?
Während ich Gsd nur kurzweilig darin gefangen war, musst Du leider mit der Erkrankung leben.

Traue Dich einen Blick auf das zu werfen, was du bisher erreicht hast.
Das ist eine Menge!

Der dunklen Zeit folgt auch wieder ein Helle.
 

Jacky1

  • -
Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #160 am: 05.11.2018 22:19:42 »
Hallo,
 
das Tückische dabei ist, dass man / ich mich oft erwische, auch wenn sich unsere Erfahrungen und all die Erzählungen - auch von depressiv erkrankten Menschen absolut gleichen,zu glauben dennoch damit alleine und "einzigartig" zu sein.
Dies macht es dann irgendwie auch zu einer gefühlten Selbstaufgabe.

Gerade erst kam ich nach Hause und habe Eure Beträge bewusst gelesen.
Es hat mich so sehr gefreut und es gibt Kraft.

Es lehrt mich immer wieder aufs Neue, nicht nachlassen und immer am Ball bleiben.
Mitteilen / Hilfe annehmen und verinnerlichen, frühzeitig und vorsorgliche Maßnahmen treffen.
Dass alles geht und funktioniert, auch für depressiv erkrankte.

Es ist nicht einfach und schnell klammert man sich nur noch an sein Leiden.
Und genau dies ist der eigentliche "Kampf", sich dem hinzugeben und zu resignieren.
Statt zu reden/schreiben und dann eben solche tollen Antworten wie von Euch zu bekommen.       

Ja, ich schrieb es ja nicht aus Langeweile oder zur eigenen Zurschaustellung.
Es war auch nur ein Hilferuf, aus meinem Empfinden heraus.

Danke Euch beiden.

Liebe Grüße 

 
         

 
 

« Letzte Änderung: 05.11.2018 23:05:07 von Jacky1 »
 
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Jacky1

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Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #161 am: 30.11.2018 23:38:10 »
Hallo,

etwas gestern im Chat dazu inspiriert worden , hey Freunde mal was zum schmunzeln.  :)

Wahrheiten.
Wir waren zu Besuch bei der Mutter meines Stiefvaters, keine Lust sie Oma zu nennen.
Die Erwachsenen standen da und schauten den anderen Jungs zu wie sie in einen Haufen voller Heu sprangen.
Also immer die Leiter rauf auf ein Podest und dann 3 Meter nach unten springen....juhuuuu, da bin ich doch gerne dabei.
Also wie die Rabauken sprangen wir in Formation, schön ein Kind zu sein.
Logisch man könnte sich ja schon verletzen dabei, also mahnten die besorgten Eltern uns ja schon.
"Hey, wenn Euch was passiert seit Ihr aber selber Schuld" "Springt doch nicht so knapp aneinander vorbei"
Doch eigentlich freuten sie sich sehr und erinnerten sich wohl an ihre Kindheit.

Und ja.ich sprang mal wieder.... herrlich. :)
Landete Butterweich und bin kaum aufgestanden, das schlug er mir mit seiner Faust ins Gesicht.
An einer Wand glitt ich zu Boden, da saß ich nun in meinem Blut.
Offene Lippen und meine Nase blutete, es machte mir sehr weh.
Wie im Nebel hörte ich Ihn nur schreien, " Alle haben es doch gesagt, Ihr sollt aufpassen"

Ich konnte nicht aufstehen und wollte es doch unbedingt, um mich zu verstecken.
Alle starten mich nur an, wenn ein wehrloses Kind am Boden liegt und einen ausgeschlagenen Zahn hütet, wie einen Schatz in seiner Hand.
Dann redet und lacht keiner mehr.

Wie auch immer ich dort entkam, ich lief zu seinem Auto um zu warten.
Meine Fresse habe ich geweint, nicht vor Schmerz, sondern Angst.
So wusste ich doch dass der Tanz erst noch beginnt.

Jürgen bekommt halt schnell Nasenbluten und der Zahn wackelte doch eh schon lange.
Er hat halt nicht gehört , hoffentlich lernt er daraus.
Bei der Ankunft zu Hause und es war eine Fahrt mit einem Dämon am Lenkrad, war meine Mutter von seinen Erzählungen schnell überzeugt.

Solche Erlebnisse hätte ich noch "einige", ich erspar sie uns allen.

Damals so da zu liegen und alle Augen auf mich gerichtet, was habe ich mich geschämt, unvorstellbar.
Geschämt so einen "Vertrauten" zu haben.
Genau so ergeht es mir jetzt, Ihr werdet es lesen.
Und was auch gedacht oder eventuell geschrieben wird, es wird nie weggehen.

Einige hier kennen mich ja etwas und meine Vorliebe, so etwas mit Genuss zu zelebrieren.
Keinen Bock mehr.

Ist schon lange her, damals als es schön war, ein Kind zu sein.

Liebe Grüße     
         
 
         
 

Jacky1

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Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #162 am: 09.12.2018 22:45:54 »
Hallo,

Prügel hin oder her, suchende Geborgenheit, Scham oder Schüttelfrost im Hirn.
Tausend Gründe um zu leben und nur einen zu sterben.
1000 :1   :)

Weiter geht es, spielfrei und motiviert.
Denken in Passionen sollten vermieden werden, als Spieler hat man auch gelernt mit Niederlagen umzugehen.
Einfach wieder aufs Neue sein Glück zu versuchen.
Im pathologischen Spielen der Untergang, im wahren Leben das Vermeiden jenes.

Schmalzbrotbeitrag, kein Nouvelle Cuisine , dennoch sättigend.

Liebe Grüße am zweiten Advent.   


 

Offline amTiefpunkt

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Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #163 am: 10.12.2018 06:12:29 »
Zitat
Weiter geht es, spielfrei und motiviert.

Na da kann Weihnachten ja kommen!

Heute schon Schnee geschippt!??  8)
Sag "JA" zum Leben!
 

Jacky1

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Re: Jürgens Tagebuch
« Antwort #164 am: 10.12.2018 21:04:25 »
Hallo,

gefühlt ist heute der schlimmste Tag meines Lebens.
Einen Fuck auf schlimmere Tage der Vergangenheit.

Wechselbäder waren die letzten Tage enorm, ich bin irre.
Keine Kontrolle mehr meiner Gedanken, hier kann ich ja alles schreiben.
Man kennt mich nur halbwegs und dennoch wird es gelesen.
Die Spielsucht hat wohl doch einen größeren Schaden angerichtet.
Meinen Müll könnte ich ja überall schreiben, doch ich mache es hier.
Mein Leben ist doch eng mit meiner 30 jährigen Spielervergangenheit verbunden.

Dies verstärkt nun umso mehr depressive Phasen.
Total blockiert, nehme keine Termine mehr war, sage sie nicht einmal ab.
Versetze Freunde jeden Tag, ein stiller Amoklauf .

Eigentlich genau so wie in meiner aktiven Zeit, alles gleich.

10.12.2018

 

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